![]() Foto: Christine Diener |
Der Naivashasee (Lake Naivasha) im Rift Valley, 70 km von Nairobi entfernt liegt im östlichen Arm des Ostafrikanischen Grabens. Er weisst zwei Besonderheiten auf: Er ist zum einen der der höchstgelegene See im Rift Valley, zum anderen ist er ein Süßwassersee, während alle anderen Seen im Ostarm des Grabens stark alkalisch sind.
Der See wird im Norden und im Süden von Vulkanen umgeben, im Osten ist er vom Kinangop-Plateau und dem Aberdare-Vulkankomplex begrenzt. Der Lake Navaisha ist vor allem bei den Einwohnern der Haupstadt Nairobi beliebt- |
stellt er doch eine Art Naherholungsgebiet dar.
Viele Kenianer verbringen ihr Wochenende in den günstigen Lodges am See, zudem ist der Nakuru Nationalpark in ca. einer Stunde zu erreichen.
Für Reisende, die Tiere sehen wollen, ist das allerdings nicht erforderlich: Der See ist die Heimat einer bemerkenswerten Vielzahl an Vögeln. Rund 300 Vogelarten wurden am Navaishasee gezählt, zum Beispiel Ibisse, Schreiseeadler, Goliathreiher, Marabus, Pelikane und Kormorane. Ausserdem können rund um den See Giraffen, Antilopen, Flusspferde, Gnus und Zebras beobachtet werden.
Wer den Tieren noch näher kommen will, besucht die private Insel, auf der sich das Creek Island Wildlife Sanctuary befindet. Von nahezu jeder Lodge am See gibt es Bootsverbindungen zu der Insel kombiniert mit Vogelbeobachtungsfahrten.
Auf der Insel selbst kann man zu Fuss zwischen den wilden Tieren herum laufen und sich den Gnus, Zebras und Giraffen auf bis zu zehn Meter nähern. Auf der ganzen Insel gibt es kein Raubtiere, daher geht die einzige Gefahr (allerdings nicht zu unterschätzende!) Gefahr von den Nilpferden im See aus, die am frühen Abend den See verlassen und auf die Insel kommen.
Empfehlenswerte Lodge: Lake Naivasha Sopa Lodge (4 Sterne)















