Es hört sich vielleicht verrückt an- ein Land zu bereisen, wenn dort Regenzeit herrscht?
Nun, für viele Asien-Kenner gilt diese Zeit als ein echter Geheimtipp- aus vielerlei Gründen.
Zuallererst ist es in Asien in vielen Ländern ja rund ums Jahr sehr warm, die Regenzeit ist also nicht gleichzusetzen mit Kälte. In Thailand etwa zeigt die Natur in der Regenzeit ihre wahre Pracht. Das Wetter kann man in der Regenzeit eher mit einem Sommertag vergleichen, an dem es ein kurzes Nachmittagsgewitter gibt.
Hinzukommt, dass man durch das Reisen in der Nebensaison viel Geld sparen kann; Flüge und Hotels sind häufig deutlich günstiger.
Und schliesslich hat das antizyklische Reisen den Vorteil, dass die Orte und touristischen Attraktionen natürlich nicht so überlaufen sind.
In Online-Foren wird die Regenzeit schon längere Zeit als Geheimtip gehandelt: „Ich war schon oft während der Regenzeit auf Bali. Für mich die schönste Zeit“, schreibt zum Beispiel eine Urlauberin namens Brigit auf Holidaycheck.de.
Ob das Reisen auf diese Art für einen persönlich das Richtige ist, hängt zum einen davon ab, ob man einen Badeurlaub oder eine Kulturreise plant. Ausserdem ist Regenzeit nicht gleich Regenzeit. Es gibt Länder und Regionen, da schüttet es den ganzen Tag wie aus Eimern, in anderen regnet es nur wenige Minuten oder Stunden und davor und danach scheint die Sonne.

















