Das sind die sichersten und unsichersten Reiseländer 2010

Posted by – Donnerstag, 28. Januar 2010

 Urlaub
Foto: Hasan Anac/Pixelio Pixelio
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben…
Jeder freut sich auf seinen Urlaub, möchte sich entspannen, eine Menge erleben oder einfach mal “rauskommen”

Und natürlich möchte jeder wieder gesund nach Hause kommen, ohne Krankheiten wie Malaria o.ä., ohne bestohlen worden und natürlich auch in sonst keine heikle Situation geraten zu sein.
Dass man nicht immer alles in der Hand hat, zeigen unvorhersehbare Ereignisse wie Naturkatastrophen (der Tsunami in Asien oder aktuell das Erdbeben in Haiti).

Aber es gibt auch Reiseländer, die schon aufgrund ihrer politischen Situation als kritisch und unsicher zu bewerten sind.

Das Auswärtige Amt veröffentlicht regelmässig aktuelle Informationen zur Reisesituation in allen Ländern weltweit und spricht notfalls auch Reisewarnungen aus.

Auch die Studie der Firma Control Risks beschäftigt sich mit der Sicherheit von Reiseländern und klassifiziert alle Länder in fünf Risikostufen (unerheblich, niedrig, mittel, hoch und extrem).
Das Sicherheitsrisiko wird dann aus den Zahlen über Kleinkriminalität (Diebstähle etc) und aus Zahlen zu Überfällen, Entführungen und bewaffneten Übergriffen sowie Sachbeschädigung oder Betrug ermittelt.

Erstellt wurde eine Risk Map 2010:
Ergebnis: Wer in seinem Urlaub Wert auf Sicherheit legt, ist in fast allen Ländern Europa´s auf der “sicheren Seite”.
Am wenigsten gefährdet ist man in Skandinavien, denn Dänemark, Norwegen, Finnland und Island sind die sichersten Länder weltweit. Aber auch die übrigen Teile Europas können bedenkenlos bereist werden – mit Ausnahme von Sizilien und Teilen Süditaliens, dem Baskenland, dem Kosovo, Teilen Albaniens und Mazedoniens sowie Thessaloniki und Athen. In diesen Regionen besteht ein mittleres Risiko.


Als gefährlichstes Land der Welt gilt Somalia, welches mit der Risikostufe “extrem” bewertet wurde: In Somalia sind Recht und Gesetz außer Kraft, es herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Auch in anderen afrikanischem Ländern wie im Kongo und Tschad sowie in großen Teilen des Sudans wird die Sicherheit für Ausländer als “extrem” eingestuft. Ebenso im Irak und Afghanistan. In den nordafrikanischen, klassischen Reiseländern Marokko, Tunesien und Ägypten gilt für 2010 ein niedriges Risiko; Südafrika wurde mit “mittel” bewertet.

In Zentralasien ist nur Kasachstan relativ sicher, in allen übrigen zentralasiatischen Staaten gelten die Risikostufen mittel bis hoch. Damit ist Zentralasien gemeinsam mit Zentral- und Ostafrika die unsicherste Region der Welt.

In Lateinamerika sollte man in Venezuela, Kolumbien und in Teilen Perus sehr aufpassen. In Kolumbien hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren deutlich verbessert. In Mexiko liefern sich Drogenbanden Kämpfe mit Sicherheitskräften der Regierung, auch die Zahl der Entführungen nimmt stetig zu. Eine Steigerung der Gefährdungslage verzeichnen ebenfalls Guatemala und Honduras. Die Staaten im südlichen Südamerika (Paraguay, Uruguay, Argentinien und Chile) sind laut der Studie besonders sicher, vergleichbar mit der Europas.

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