Foto: gnubier/Pixelio Pixelio |
Farbenfrohe Fische, prachtvolle Korallenriffe und das Gefühl der Schwerelosigkeit – Tauchurlaub liegt im Trend und fasziniert immer mehr Menschen.
Man kann nun drüber streiten, welches die schönsten Tauchspots von allen sind. Einige von den unumstrittenen schönen, und zwar solche, von denen die meisten auch für Einsteiger gut geeignet sind, sollen hier kurz vorgestellt werden: Bei Deutschen besonders beliebt ist das Rote Meer in Ägypten, wohl auch weil es eines der Tauchspots ist, welches halbwegs nahe liegt. Der Ort Safaga liegt nur etwa 60 km vom bekannten Touristenort Hurghada entfernt. Die Tauchplätze von Safaga sind hervorragend und auch in der Hochsaison nicht überlaufen. Weitere Tauchspots rund um den Globus liegen erwartungsgemäß in warmen Gebieten: So sind die Malediven sind bekannt für erstklassige Tauchreviere. Besonders gut für Anfänger: Der Zugang zu den Riffen ist direkt vom Strand aus möglich, ohne dass man erst mit einem Boot aufs Meer hinausfahren muss. Auf den Malediven sind Begegnungen mit Großfischen wie Mantas, Stachelrochen, Barrakudas, Napoleons oder Riffhaie keine Seltenheit. Zudem locken Höhlen und Felsformationen sowie spannende Tauchkanäle. Auch die Karibik rühmt sich, ein hervorragendes Tauchparadies zu sein. Insbesondere Curaçao, eine der drei niederländischen Antillen, setzt auf Tauchtouristen. |
Insbesondere im Südwesten der Insel locken idyllische Buchten und Badestrände sowie mehr als 40 offiziell ausgewiesene, geschützte Tauchplätze. Curacao ist nicht ohne Grund eine der Top-Adressen für internationale Unterwasser-Fotowettbewerbe.
Und schliesslich: Die mexikanische Halbinsel Yucatán. Sie ermöglicht Höhlentauchen; ist allerdings nichts für Anfänger. Wassertemperaturen von 25 Grad, eine sehr schwache Strömung und Sichtweiten bis zu 100 Meter lassen das Tauchen in unzähligen Höhlen zu einem einzigartigen Erlebnis werden.
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Fotos: gnubier und Knaddldaddl/Pixelio Pixelio
Auch der Stern hat Tauchprofis nach ihrer Meinung zu den besten Tauchspots befragt:
Für den Salzburger Meeresbiologen Robert Hofrichter, Geschäftsführer der Meeresschutzorganisation mare-mundi und Autor zahlreicher Fachartikel ist das persönliches Tauchparadies der nördliche Teil des Galapagos-Archipels.
“(…) Unten Korallen und bunte Fische, oben schwimmt ein Pinguin oder ein Leguan, dazwischen tummeln sich Haie – wo gibt es das schon?” Besonders angetan haben es ihm Wolf und Darwin, zwei kleine Inseln, die im Norden des Archipels liegen. “Die Vielfalt der Arten hier gehört zu den schönsten, beeindruckendsten Anblicken, die ich in meinem Leben genießen durfte.”
Einen Geheimtipp hat Hofrichter auch noch: Unter einem Felsen bei Darwin, der wie der Triumphbogen geformt ist, treffen Taucher recht häufig auf anmutige Seelöwen. Für den Menschen sind “solche Begegnungen immer ein Vergnügen. Es sei denn, es handelt sich um die Herren im Harem – denen geht man lieber aus dem Weg”.
Für Andreas Schuhmacher, der seit 7 Jahren als Filmer selbständig arbeitet, Dokumentationen produziert und Expeditionen begleitet, ist es Formentera. Hier ist das Leben nicht nur deutlich ruhiger als auf anderen Baleareninseln wie Mallorca oder Ibiza, hier hat er auch seinen persönlichen Traumspot gefunden. “La Plataforma” ist eine ehemalige Fischaufzuchtstation für Doraden, die jetzt wie ein überdimensionales Ufo wirkt: “Eine Szenerie, die fast schon surreal erscheint und dabei dennoch traumhaft schön ist.” Ein Tauchgang ist hier “Action ohne Ende”.
In Tiefen von 10 bis gut 30 Metern tummeln sich oftmals Hunderte Barrakudas, während sich auf den stählernen Überresten Bärenkrebse und Drachenköpfe wohlfühlen. Ganz besonders haben es ihm die zahlreichen Congers angetan, Meeraale, die über zwei Meter lang werden können.
Der österreichische Fotograf Wolfgang Pölzer, dessen preisgekrönte Bilder in Magazinen wie “Geo” oder “National Geographic World” erscheinen, ist es die Lembeh Strait, eine Schifffahrtsstraße zwischen Sulawesi und der kleinen Insel Lembeh. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele skurrile und seltene Fotomotive auf solch engem Raum.”
Bunte Mandarinfische, gut getarnte Anglerfische, bizarre Fangschreckenkrebse: Der Artenreichtum ist schier unglaublich. Dazu kommen die mit 10 bis 20 Meter relativ geringen Tauchtiefen, die dem Profifotografen unter Wasser lange Verweildauern ermöglichen.
Quelle: Stern
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