Top 10 der gefährlichsten Landebahnen der Welt

Posted by – Dienstag, 12. Januar 2010

 Airlines
Foto: Uwe Schwarz/Pixelio Pixelio

Cabin Crew- take your seats for landing…
Diesen Satz kennt jeder und sehnt ihn herbei, insbesondere wenn man 10 Stunden Flug und länger hinter sich hat.

Aber es ist wohl auch jedem schon so ergangen, dass man einen Blick aus dem Flugzeug-Fenster wirft und denkt: oh, wir fliegen aber nah über die Häuser, Berge oder hui, der Flughafen liegt ja direkt am Wasser…bitte nicht zu früh runtergehen.

Wer immer schon wissen wollte, wo man beim Landen wirklich klatschen sollte, hier sind sie, die gefährlichsten Landebahnen der Welt:

  1. Paro in Bhutan. Der Flughafen ist von 16.000 Fuß hohen Himalaya-Gipfeln umgeben. Nur speziell ausgebildete Piloten, die die Landebahn zwischen bewaldeten Bergen erkennen können, dürfen Paro anfliegen.
  2. Princess Juliana International Airport auf St. Maarten. Die Start-und Landebahn ist nur 7.152 Fuß lang und eignet sich daher eigentlich nur für kleine und mittelgrosse Jets. Nichtsdestotrotz landen auf dem zweitverkehrsreichsten Flughafen der östlichen Karibik auch regelmäßig größere Flugzeuge wie etwa die Boeing 747. Diese müssen den Flughafen sehr tief über den Strand anfliegen.
  3. Reagan National Airport in Washington, D.C. Es hört sich verrückt an, dass das in den sicherheitsfanantischen USA der Fall ist: Piloten, die versuchen, auf dem Flughafen zu landen, müssen sensible Gebäude wie das Pentagon und das CIA-Hauptquartier meiden. Während des Starts müssen die Piloten sehr schnell an Höhe gewinnen um nicht ins Weiße Haus zu fliegen.
  4. Der Flughafen von Gibraltar. Der kleine Flughafen liegt zwischen dem Mittelmeer und der Bucht von Algeciras; auch hier ist die Landebanh sehr kurz und verlangt einiges an Können von den Piloten
  5. Der Matekane Air Strip in Lesotho stellt einiges auf den Kopf. Statt wie sonst üblich, gegen den Wind und bergauf zu starten, lautet das Motto hier: Mit Rückenwind und bergab. Die Start- und Landebahn ist nur 1.312 Fuß lang, und der Pilot muss einen 2.000 Fuß hohen Felsen herunterfahren, bevor der eigentliche Flug beginnt.

  6. Barra in Schottland. Der Flughafen ist hier eigentlich eher eine große flache Bucht. Die Landung ist hart – wie hart die Flieger landen müssen, hängt davon ab, wie die Gezeiten den Flughafen hinterlassen haben.
  7. Toncontin Flughafen in Tegucigalpa, Honduras. Der Flughafen liegt auf einer Höhe von 3.294 Fuß. Es können hier nur Flugzeuge landen, die nicht größer sind als eine Boeing 757. Vor der Landung auf dem Flughafen, muss der Pilot eine rauhes, bergiges Gelände überfliegen und in letzter Minute eine scharfe 45-Grad-Linkskurve fliegen, bevor er aufsetzen kann.
  8. Und noch mal die USA: Diesmal der John F. Kennedy International Airport in New York. Die Herausforderung liegt hier darin, dass sich Maschinen anderer Flughäfen – La Guardia und Newark- häufig in unmittelbarer Nähe befinden.
  9. Madeira, Funchal. Für diesen Flughafen, der durch den Atlantik und Berge eingeschlossen ist, müssen Piloten speziell ausgebildet werden
  10. Juancho E. Yrausquin Flughafen von Saba auf den Niederländische Antillen. Der Flughafen befindet sich auf dem nordöstlichen Teil der Insel, der sehr anfällig für Sturmböhen ist. Erschwerend kommt hinzu, dass die Start- und Landebahn nur 1.300 Fuß misst.

Quelle: Hotelresortinsider und Welt-online


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