Reise zur chinesischen Mauer

Posted by – Donnerstag, 21. Januar 2010

 Wellness Mit der chinesischen Mauer sind viele Mythen verbunden- so soll sie das einzige (weil auch grösste) menschliche Bauwerk sein, das man aus dem All sehen kann.

Das gilt zwar inzwischen als widerlegt, Fakt ist aber, dass es sich um ein imposantes Bauwerk handelt.
Mehr als 8000 Kilometer lang ist die “grosse Mauer” wie die Chinesische Mauer auch bezeichnet wird, 2.000 Jahre hat man an ihr gearbeitet, sie sollte zur Zeit der Ming-Dynastie – zwischen 1368 und 1620 – vor der von Norden angreifende manchurische Armee schützen. Dafür wurde sie über Hügel und durch Täler hinweg und durch fünf Provinzen vom Jiayuguan-Pass in der Wüste Gobi bis zum Shanghaiguan-Pass an der Ostküste errichtet.

Die chinesischen Mauer wird seit 1987 von der UNESCO als Weltkulturerbe geführt, ist jedoch an vielen Stellen schon seit Jahrhunderten von Verfall und Zerstörung bedroht. Über weite Strecken sind nur noch Überreste vorhanden. Entweder trug Wind und Wetter die Wälle ab. Oder aber sie diente den Bewohnern der umliegenden Dörfer als Steinbruch, um auf einfache Weise Material für den Hausbau zu gewinnen. Während der Zeit der Kulturrevolution (1966-1969) richtete sich die Zerstörungswut der Roten Garden gehen die Mauer, da sie für die traditionelle chinesische Kultur stand, die bekämpft werden sollte. Grosse Abschnitte von insgesamt mehreren hundert Kilometern wurden während dieser Jahre zerstört und das Material für den Bau von Straßen genutzt.


Der Klimawandel und Infrastrukturprojekte stellen heutzutage die grösste Bedrohung für das Monument dar.

Spätestens seit den 1970er Jahren und insbesondere seit dem Tod von Mao Zedong (1976) hat sich das Verhältnis Chinas zu seiner Geschichte und zu seiner überlieferten Kultur verändert. Im Verlauf der Wiederentdeckung der eigenen großen Geschichte wurde die Mauer zu dem Symbol China´s. Kein ausländischer Politiker kommt nach China, ohne einen der Abschnitte der Chinesischen Mauer besichtigt zu haben.

Aber nicht nur Politiker, sondern auch Touristen kommen zu Millionen zum Wahrzeichen China´s und folglich ist die chinesische Mauer in jede Rundreise selbstverständlich integriert.

Nicht jeder Abschnitt der Mauer ist öffentlich zugänglich; die meisten Touristen kommen (auch weil das so von den Veranstaltern angeboten wird) nach Badaling, etwa 70 km von Peking entfernt.
Weniger überlaufen sind Mutianyu, Jinshan und Simatai.

empfehlenswerte Literatur:

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