![]() Foto: wl Steinacker/Pixelio Pixelio |
Laos- Umgeben von den Nachbarländern Thailand, Myanmar, China, Vietnam und Kambodscha war Laos ohne Zugang zum Meer lange Zeit kaum beachtet. Heute zählt Laos noch immer zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Erde. 1975 übernahmen Kommunisten die Macht und ließen das Land am Mekong für mehr als ein Jahrzehnt hinter dem so genannten “Bambusvorhang” verschwinden. Nun erwacht Laos allmählich aus seinem Tiefschlaf: Seit 1986 lässt die Regierung Marktwirtschaft zu und inzwischen findet man auf den Märkten von Vientiane und Luang Prabang Waren in Hülle und Fülle. |
Auch der Tourismus entdeckt Laos nach und nach: die ersten Touristen, die kommen sind aber eher Rucksacktouristen.
Abgesehen von der ehemaligen Hauptstadt Luang Prabang hat Laos nur wenige kulturelle Höhepunkte zu bieten, wohl auch deshalb fahren viele Reisende dann eher nach Thailand oder Kambodscha.
Aber wer geauer hinsieht, der entdeckt, dass auch das kleine Laos eine Menge zu bieten hat: Laos besticht es durch üppig grüne Berge, faszinierende Flusslandschaften am Mekong, bizarre Kalksteinfelsen und Höhlen.
“Land der Langsamkeit” so wird Laos häufig auch genannt. Und tatsächlich ticken die Uhren hier anders. Man sollte sich darauf einlassen, sich “entschleunigen lassen”, denn nur wer Geduld und genügend Zeit mitbringt, kann genießen, was Laos vor allem auszeichnet: Ruhe und Gelassenheit.
Laos und der Mekong:
Der Mekong ist die Lebensader Asiens und auch die der der Laoten. Ein Fahrt auf dem Mekong gehört also in Asien zwingend dazu; mehr noch: gerade in Laos darf der Fluss noch einfach Fluss sein: Ohne Uferbefestigung und nur von kleinen Booten befahrbar, krümmt und windet er sich, wie es ihm gefällt.
Überall an den Ufern des Mekong ragen steile Berge auf, die über und über mit Regenwald bedeckt sind. Am Ufer sind einfache Holzhütten zu erkennen; man sieht spielende Kinder und Menschen, die in gebückter Haltung ihren Gemüsegärten bearbeiten.
Touristische Hauptattraktion ist die Tham-Thing-Höhle am Mekong. Sie ist bis unter die Decke voll gestopft mit Buddha-Figuren in diversen Größen, die einst von den laotischen Königen und ihrem Gefolge bei Pilgerfahrten hierher gebracht wurden.















