
Viele Touristen, die nach Thailand kommen, unternehmen Touren, um Thailand- das alte Siam- besser kennenzulernen.
Ein besonders lohnenswertes Ziel ist der Besuch von Ayutthaya, der einstigen Hauptstadt Siams etwa 60 km nördlich von Bangkok entfernt.
Ayutthaya ist über viele Anbieter von Touren zu erreichen oder auch von Bahnhof Hua Lomphong in Bangkok, besonders schön ist die Anreise mit dem Langboot von Bangkok aus auf dem dem Chao-Phraya-Fluss, dem Fluss, der Bangkok durchzieht.
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Geschichte von Ayutthaya:
Ayutthaya gehört heute zum Weltkulturerbe der UNESCO- es wurde 1350 gegründet und war damals nicht nur die bedeutenste Metropole Asiens sondern galt für die Händler, die seinerzeit aus China, Japan, Holland oder England kamen auch als “schönste Stadt der Welt”. In seiner Blütezeit im 17ten Jahrhundet hatte Ayutthaya eine Million Einwohner, entsprechend gross ist das Gelände für dessen Besuch man mindestens einen Tag einplanen sollte.
1431 besiegte Ayutthaya das Khmer- Königreich von Angkor und übernahm (und das ist vielfach deutlich sichtbar) dessen Kultur. 300 Jahre später, 1767, wiederum waren es die Birmanen, die Ayutthaya eroberten und leider einen Grossteil der Stadt zerstörten. Viele Ruinen sind dennoch erhalten geblieben oder wurden aufwendig restauriert.
Rundgang durch Ayutthaya:
Die Ruinenstadt liegt von drei Flüssen begrenzt an einem modernen Ortsteil. Als erstes erreicht man den Wat Mahathat. Diese grösste und bedeutenste Tempelanlage stammt aus dem 14. Jahrhundert und unfasst einen Königstempel sowie Buddhastatuen, die erste 1956 gefunden wurden.
Ein besonderes Fotomotiv stellt eine Buddhastatue dar, die von den Wurzeln eines Feigenbaumes umwachsen ist.
Etwa ein Kilometer entfernt liegt das Phra Mongkonbophit, in dem eine 13 Meter hohe, vergoldete Buddhastatue steht. Viele thailändische Gläubige besuchen diesen Ort und legen Lotusblüten und Weihrauchkerzen nieder oder spenden Goldblättchen.
Gegenüber liegt das Wat Phra Si San Phet, das zur Gründungszeit des Reiches als Königspalast errichtet wurde.
Etwas ausserhalb schliesslich, am Flussufer am Ortsrand liegt das Wat Chaiwatthanaram: In diesem Tempel fanden einst königliche Einäscherungszeremonien statt. Es wurde im Khmer-Stil Angkors errichtet: Der zentrale Turm der Tempelanlage steht inmitten von vier kleineren Türmen, die ihrerseits wiederum von acht kleineren Türmen umgeben sind. in der Kosmologie der Khmer symbolisiert diese Anordnung den Mittelpunkt des Universums
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