Die Halong-Bucht, Highlight jeder Vietnam-Reise

Posted by – Freitag, 15. Januar 2010

 Halong Bucht
Foto: Uwe Molt /Pixelio Pixelio

Die Halong Bucht im Norden Vietnams ist etwas für Romantiker und stellt das Highlight jeder Vietnam-Reise dar: Mit ihren fast 2.000 Inseln gehört die Halong-Bucht seit 1994 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Zu Recht, denn die unzähligen Felsen, die aus dem Wasser ragen, bilden eine einzigartige Landschaft. Traditionell kann man die bizarren Inseln auf einer Dschunke erkunden.

Ha Long heisst auf vietnamesich “Bucht des untertauchenden Drachen“. Der Sage nach liess dieser Drache die bizarre Inselwelt im Meer zurück, als er im Kampf gegen Eindringlinge Perlen spuckte, die zu Land wurden. Wer nicht an Drachen glaubt und lieber die Wissenschaft zu Rate zieht, dem sei erklärt, dass es sich bei der Halong-Bucht um ein in der letzten Eiszeit versunkenes Kalksteinplateau handelt, von dem nur noch die Gipfel (z.T. über 100 Meter hoch) aus dem Wasser ragen.


Die Gezeiten und das Wetter haben im Stein der Inseln Grotten und Höhlen gebildet, die teilweise, wie einige Strände auch, nur bei Ebbe betreten werden können. Viele von ihnen sind über und über mit Pflanzen bewachsen, auf den größeren existieren teilweise dichte Dschungel. In den Grotten gibt es bizarr anmutende Stalaktiten und Stalagmiten. Teilweise haben die Naturkräfte regelrechte Durchgänge durch den Fels gebildet.

Hang Sung Sot ist die meistbesuchte Insel in der Halong-Bucht. Sie bietet in Ihrem Inneren eine atemberaubende Grottenlandschaft, die über Jahrmillionen entstanden ist.

Die meisten der Inseln der Halong-Bucht sind jedoch rauh und schroff und daher unbewohnt; das Fischerdorf Cua Van ist eines von vier schwimmenden Dörfern in der Halong-Bucht. Seit Generationen leben die Menschen hier auf und mit dem Wasser. Die Holzhütten des Dorfes stehen auf Pfählen, die Menschen sind auf Boote angewiesen. Neben dem Tourismus (die meisten Touristen verbringen 2, 3 Tage auf einer Dschunke in der Bucht), leben die Menschen insbesondere auf der größten Insel ist Cát Ba vom Fischfang und der Austernzucht.


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Ebenfalls beeindruckend ist die Unterwasserwelt der Halong-Bucht: Das milde Klima und grosse Mengen an Plankton schufen ein Paradies für mehr als 160 Korallenarten und über 1.000 Fischsorten, Garnelen und Tintenfische.

Klima und beste Reisezeit:
Die Halong-Bucht ist bei jedem Wetter faszinierend. Gerade im Nebel scheint alles um einen herum zu schweben und aus dem Nichts tauchen wieder ein paar Inseln auf- das hat dann wirklich etwas von Geistern, Feen und Drachen.
Hauptreisesaison sind die Monate Mai- September, die heisste Zeit mit Temperaturen um die 30 Grad.


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