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Nach Billig-Airlines nun Billig-Hotels, Service kostet extra

Posted by – Sonntag, 17. April 2011

Mit den Billig-Airlines leben wir schon lange.
Billig-Hotels sind da eher neu.

Ähnlich wie bei den Airlines, wo jeder Koffer oder jeder Snack extra kostet, bezahlt man in Billig-Hotels nun ebenfalls zusätzlich; den Föhn, die Klimaanlage oder frische Bettwäsche.

Eine echte Neuheit sind die “Tune Hotels”, der malaysischen Billighotel-Kette, die nicht nur an der ersten Europa-Location in London, unweit von Big Ben von sich reden macht, sondern dank eines innovativen Konzepts auch in Asien.
Das Konzept lautet: “Demand pricing“, herauskommt ein Service-Baukasten, bei dem für das zahlt, was man auch nutzt.

Allerdings meint das Tune-Hotel dies auch in jeder Kleinigkeit ernst; im Zimmer fehlen Minibar, Schreibtisch, Stühle und sogar das Telefon. Viel mehr als ein Doppelbett, eine Minigarderobe und ein Nachtkästchen haben im Mini-Zimmer des Londoner Tune-Hotels kein Platz.
Wer den Fernseher einschaltet, zahlt 2 Pfund, das gleiche gilt, wer mehr Platz für seinen Koffer benötigt und sein Gepäck in den Locker Room des Hotels stellt- ebenfalls für 2 Pfund.

Neue Bettwäsche nach nur einer Nacht? Kann man sich und der Umwelt eigentlich ersparen. Keine Seife und Shampoo? kein Problem, alles ist zu haben, aber eben dann für 1,50 Pfund extra.


Je früher man bucht, desto günstiger sind die Preise. 12.566 Personen gefällt das, wie man von der Tune-Hotel-eigenen Facebook-Community erfährt. Allein fürs London sind 14 weitere “Tunes” geplant, weltweit rund hundert Häuser- zwei Drittel davon in Indien.
Tune Hotels für 3 Dollar die Nacht gibt es zudem schon in Manila, Bangkok und Pattaya, in Jakarta und am Kuta Beach auf Bali.

Flugverspätung- die unpünktlichsten Flughäfen Europas

Posted by – Samstag, 16. April 2011

 Airlines
Foto: Manfred Walker/Pixelio
Manchmal ist man sich nicht sicher, ob der persönliche Eindruck auch der Statisktik entspricht; in diesem Fall tut sie es- wie eine Studie über Flugverspätungen von Eurocontrol bestätigt.
Nach dieser Statistik nimmt die Zahl der Flugverspätungen massiv zu. Fast die Hälfte aller Flüge in Europa waren 2010 unpünktlich!

Im Durchschnitt lag die Verspätung 2010 in Europa bei 33 Minuten. Gegenüber dem Vorjahr 2009 gab es 17 Prozent mehr Flugverspätungen. 44,8 Prozent der Flüge hatten dabei fünf Minuten und mehr Verspätung. 23 Prozent aller Flüge verzögerten sich gar über 15 Minuten.

Eurocontrol sieht die Gründe für die Zunahme der Flugverspätungen vor allem im strengen Winter, der zu Beginn des Jahres 2010 die Luftfahrt behinderte. Im April kam dann noch der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajokull, der zu rund 100 000 Flugausfällen führte. In Frankreich, Spanien und Griechenland kamen im Sommer weitere Flugverspätungen durch Streiks hinzu. Und schließlich legte der frühe Wintereinbruch im November 2010 erneut den Flugverkehr für mehrere Tage lahm.


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Erotik in Sandstein: Khajuraho in Indien

Posted by – Sonntag, 13. Februar 2011

 Khajuraho
Foto: Dieter Schütz/Pixelio
Nach dem Taj Mahal sind die Tempel von Khajuraho die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Indiens – vielleicht nicht nur aber gewiss auch wegen der vielen freizügigen erotischen Szenen.

In den mehr als 1.000 Jahre alten, in Sandstein gehauenen Reliefs finden sich Göttinnen, Himmelstänzerinnen, Fabeltiere – und vor allem viele Pärchen in allen erdenklichen Positionen.

So verwundert es auch nicht, dass, als der britische Offizier T. S. Burt die Tempel 1833 im tiefsten Dschungel des entdeckte und über ihren Fund der Königin Victoria Bericht erstattete, überlegte, ob man diese Bauwerke nicht besser zerstören sollte.

So sehr war man von den zum Teil drastischen sexuellen Darstellungen geschockt, die deren Außen- und Innenwände der Tempel zieren. „Höchst unanständig, ausgesprochen obszön“, hieß es damals.

Erst nach langer Diskussion gelangte man zu der Einsicht, dass es sich hier um eine auf der Welt einzigartige Tempelkunst handelt- drastische Darstellungen hin oder her.


Von den ursprünglich 85 Heiligtümern sind heute noch 22 erhalten und wurden aufwendig restauriert. Alle Tempel sind in nur 100 Jahren entstanden, zwischen 950 und 1050 n. Chr., hervorgegangen aus der Blütezeit der Chandelas, eines kriegerischen Rajputen-Stammes, dessen Herrscher für sich in Anspruch nahmen, direkte Nachfahren des Mondgottes zu sein.
1986 wurde die Tempelstadt von der UNOECO in die Liste der besonders schützenswerten Welterbestätten aufgenommen.

Die meisten Touristen, die heute kommen, verbringen leider nur wenig Zeit auf der Tempelanlage; sie machen Fotos und lachen über die erotischen Darstellungen.
Das ist jedoch sehr schade, denn südöstlich der Tempelanlage warten mit den vier Nationalparks Panna, Bandhavgarh, Kanha und Pench jene Naturparadiese, die Rudyard Kipling vor rund 120 Jahren zu seinem zauberhaften „Dschungelbuch“ inspiriert haben. Dichte Regenwälder, glitzernde Flussläufe und Felsplateaus mit Höhlen und Kaskaden bilden in Madhya Pradesh bis heute das Reich von Shir Khan, dem so selten gewordenen bengalischen Tiger.

Jedes Jahr im Februar oder März findet ein einwöchiges Tanzfest statt, das viele namhafte Tänzer aus ganz Indien anzieht. Auch außerhalb der Festivalzeit bieten Theater abendliche Tanz-Aufführungen. Auch hier werden Tänze aus den verschiedenen Bundesstaaten dargeboten und der Zuschauer gleichsam auf eine tänzerische Reise durch Indien entführt.

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Zur derzeitigen Sicherheitslage in Ägypten

Posted by – Sonntag, 30. Januar 2011

Im Moment verschärft sich die Sicherheitslage in Ägypten nahezu stündlich.
Wer kurz vor einer Reise nach Ägypten steht, wird sich nun fragen, wie sicher das Land derzeit noch ist.

Das Auswärtige Amt hat angesichts der zunehmend eskalierenden Situation seine Reisehinweise zu Ägypten aktualisiert und von Reisen in mehrere Städte des Landes abgeraten. Obwohl sich die Demonstrationen in Ägypten “nicht gegen Touristen” richteten, werde “von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez” abgeraten, hieß es in dem Hinweis vom Samstag.

Reisenden in Ägypten werde “dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen”, heißt es in dem Reisehinweis.

Auch wenn Touristen sowie die bekannten Touristenorte wie Scharm el Scheich, Hurghada oder Marsa Alam bisher verschon blieben, haben sich die Reiseveranstalter sind auf alle Eventualitäten vorbereitet. Im Moment sei aber noch gar nicht zu sehen, dass eine Rückholaktion aus Ägypten infrage komme.

Die zu Rewe gehörenden Reiseveranstalter ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg schliessen sich bisher dem Rat des Auswärtigen Amts an und halten an ihren Programmen fest. Bei den beliebten Nilkreuzfahrten werden geplante Anschlussaufenthalte in Kairo durch Aufenthalte am Roten Meer ersetzt.


Der Reiseveranstalter Tui erklärte, seine Kunden mit Anreisedatum bis zum 3. Februar könnten kostenlos Reisen nach Kairo stornieren oder umbuchen. Für Reisen in andere Landesteile könne ebenfalls bis zum Anreisetag 3. Februar kostenlos umgebucht werden. Reisen ans Rote Meer finden uneingeschränkt statt.

Bei Thomas Cook (zu dem Neckermann Reisen, Bucher Last Minute, Air Marin und Öger Tours gehört) gilt ähnliches: eine kostenlose Umbuchungsmöglichkeit für Abreisetermine bis einschließlich 2. Februar. Die Urlaubsziele am Roten Meer seien weiterhin nicht von den Demonstrationen betroffen: “Die dortigen Gäste verbringen einen sicheren Urlaub.”

Tel Aviv- Israels Hotspot

Posted by – Sonntag, 16. Januar 2011

 Tel Aviv
Foto: I. Friedrich/Pixelio
Tel Aviv ist mit 3,2 Millionen Einwohnern nach Jerusalem die zweitgrößte Stadt in Israel. Sie ist das wirtschaftliche und bürokratische Zentrum von Israel; die Touristen die nach Tel Aviv kommen, begeistern sich jedoch vor allem für das Nachtleben und den schönen Strand. Tel Aviv ist der Hotspot Israels.

Obwohl die Archäologische Aus- grabungen zeigen, dass das Gebiet von Jaffa schon 3.500 v. Chr. besiedelt war, wurde Tel Aviv selbst erst Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut, wuchs dann jedoch rasend schnell zu einer Großstadt. 1950 wurde die über 5.000 Jahre alte Stadt Jaffa zu Tel Aviv eingemeindet.


Zu den bedeutesten Sehenswürdigkeiten Tel Avivs gehören die Diaspora Museum, welches das Leben der Juden in den letzten 2.500 Jahren dokumentiert und das Museum of Art.

Die sogenannte Weisse Stadt wurde 2003 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt. Als Weisse Stadt wird eine Sammlung von über 4.000 Gebäuden bezeichnet, die überwiegend im Bauhaus-Stil errichtetet wurden. “Form follows function”, diese Leitidee der Moderne, wurde in Tel Aviv so konsequent gebaut wie nirgendwo sonst.
Die Architekten dieser Gebäude waren zum größten Teil deutschstämmige Juden, die nach der Machtergreifung der Nazis im Jahr 1933 aus Deutschland ausgewandert waren.

Abends ist der Treffpunkt in Tel Aviv der Kikar Disengof, mit einer ausgefallenen Brunnenplastik des israelischen Künstlers Agam in der Mitte. Hier liegen die größten Kinos und die besten Falafel-Stände der Stadt. Das Motto heisst sehen und gesehen werden.

Tip: Wer am Abend ausgehen will, sollte den Taxifahrer nach dem Haoman 17 bzw. “the Artist” fragen. Der Club gehört zu den 100 angesagtesten Clubs weltweit. Die Räume wurden von einem jungen Designerpärchen sehr stylisch gestaltet und machen den Club damit zum Anziehungspunkt für ein gehobeneres Publikum.
Das Vila Sokolov ist im Moment einer der trendigsten Clubs in Tel Aviv.

empfehlenswerte Literatur:

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