Im Moment verschärft sich die Sicherheitslage in Ägypten nahezu stündlich.
Wer kurz vor einer Reise nach Ägypten steht, wird sich nun fragen, wie sicher das Land derzeit noch ist.
Das Auswärtige Amt hat angesichts der zunehmend eskalierenden Situation seine Reisehinweise zu Ägypten aktualisiert und von Reisen in mehrere Städte des Landes abgeraten. Obwohl sich die Demonstrationen in Ägypten “nicht gegen Touristen” richteten, werde “von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez” abgeraten, hieß es in dem Hinweis vom Samstag.
Reisenden in Ägypten werde “dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen”, heißt es in dem Reisehinweis.
Auch wenn Touristen sowie die bekannten Touristenorte wie Scharm el Scheich, Hurghada oder Marsa Alam bisher verschon blieben, haben sich die Reiseveranstalter sind auf alle Eventualitäten vorbereitet. Im Moment sei aber noch gar nicht zu sehen, dass eine Rückholaktion aus Ägypten infrage komme.
Die zu Rewe gehörenden Reiseveranstalter ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg schliessen sich bisher dem Rat des Auswärtigen Amts an und halten an ihren Programmen fest. Bei den beliebten Nilkreuzfahrten werden geplante Anschlussaufenthalte in Kairo durch Aufenthalte am Roten Meer ersetzt.
Der Reiseveranstalter Tui erklärte, seine Kunden mit Anreisedatum bis zum 3. Februar könnten kostenlos Reisen nach Kairo stornieren oder umbuchen. Für Reisen in andere Landesteile könne ebenfalls bis zum Anreisetag 3. Februar kostenlos umgebucht werden. Reisen ans Rote Meer finden uneingeschränkt statt.
Bei Thomas Cook (zu dem Neckermann Reisen, Bucher Last Minute, Air Marin und Öger Tours gehört) gilt ähnliches: eine kostenlose Umbuchungsmöglichkeit für Abreisetermine bis einschließlich 2. Februar. Die Urlaubsziele am Roten Meer seien weiterhin nicht von den Demonstrationen betroffen: “Die dortigen Gäste verbringen einen sicheren Urlaub.”


















