Category: Südafrika

Auf Safari im Krüger Nationalpark, Südafrika

Posted by – Mittwoch, 16. September 2009

 Elefant Krüger-Nationalpark Es ist fast zwingend bei einem Besuch in Südafrika: eine Safari im Krüger Nationalpark!
Der Krüger Nationalpark wurde im Jahre 1898 unter dem südafrikanischen Präsident Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 wurde das Gebiet in Krüger Nationalpark umbenannt und erhielt den Status Nationalpark.

Der Krüger Nationalpark ist mit 20.000 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet Südafrikas und Heimat von ca. 150 Säugetierarten, 114 Reptilien- und etwa 500 Vogelarten.

Auch die berühmten Big Five (dazu zählen der Büffel, der Elefant, der Löwe, der Leopard und das Nashorn) findet man hier.

Da die Trockenzeit bewirkte, dass das Wild aus dem Gebiet abwanderte, wurde der Park ab 1961 in Teilen eingezäunt, um die Wanderbewegungen der Großtiere in und aus dem Park heraus zu verhindern.

Die Landschaft im Krüger Nationalpark:
Mit Ausnahme des Süd- und Nordwestens sowie des Lebombogebirges ist der Park überall relativ flach und besteht aus leicht hügeligem Land: An einigen Stellen erheben sich einige Felsinseln, die ideale Lebensräume für Paviane, Leoparden und Klippspringer sind.

Im Nordteil des Krüger Nationalparks besteht die Vegetation überwiegend aus Buschland mit Buschweiden und z.T. mächtigen Affenbrotbäumen. Die Wildtierdichte ist hier deutlich geringer als in den südlicheren Teilen des Parks aber man findet dennoch Elefanten, Büffel und Antilopen.

Im Zentralteil des Krüger-Parks findet man Gras- und Baumsavannen; die Vegetation besteht aus Akazien und Grasland. Hier findet man die meisten Zebras, Gnus und Giraffen.

Die Tiere im Krüger Nationalpark:

 Impala Krüger Nationalpark Das häufigste, von den größeren Wildtieren des Parks ist die Impala (Foto) , man schätzt ihre Zahl auf etwa 150.000. Die Zahl der Elefanten liegt in etwa bei 11.500 Tieren, Zebras gibt es ca. 23.000 (2003) und Flusspferde in etwa 2.500. Erfreulicherweise stösst man auch immer wieder auf das Breitmaulnashorn, das Ende des 19ten Jahrhunderts fast ausgerottet war. Heute (2003) beträgt der Bestand ca. 5000 Stück. Das Spitzmaulnashorn hingegen ist leider noch selten. Es verschwand in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Heute gibt es ca. 400 Exemplare im Park

Die Bestände an Elefanten, Büffeln und Flusspferden werden durch künstliche Eingriffe (Abschuss, Umsiedelung, Pille) seitens der Parkverwaltung reguliert.

Wer sich auf die Suche nach den Katzen und grossen Raubtieren begeben will, muss z.T. schon etwas schauen: Von den Geparden gibt es nur ca. 200 Tiere, die Zahl der Löwen liegt bei etwa 1.500 und von den Leoparden gibt es ca. 1.000 Tiere.

Freunde von Reptilien finden im Park die großen Nilkrokodile und zwei Arten von Waranen.


Camps im Krüger Nationalpark:
Im Krüger-Nationalpark verteilt gibt es eine Reihe von Camps und Rastplätzen, an denen man sich entweder bloss erholen und etwas essen kann oder aber in denen man auch übernachten kann. Insgesamt existieren 21 sog. Rest Camps mit Übernachtungsmöglichkeit, zudem 11 Privat-Lodges der (auch preislich) gehobenen Kategorie. Zudem leben viele Ort um den Krüger-Nationalpark natürlich vom Tourismus und es gibt zahlreiche Unterkünfte auch dort.

Klima/Reisezeit:
Südafrika und damit auch der Krüger Nationalpark liegen auf der Südhalbkugel der Erde und haben daher entgegengesetzte Jahreszeiten zu uns: Wenn bei uns also tiefster Winter ist, ist am Kap Hochsommer.

Reisen im Sommer (also Winter bei uns): Hier kann es im Krüger Nationalpark teilweise sehr heiß werden und heftige aber nur kurz andauernde Regenfälle sind nichts ungewöhnliches. Das hat für den Safari-Touristen einen Nachteil: Wenn die Savanne durch den Regen ergrünt und das Buschland in die Höhe schießt dann sind die Wildtiere zum einen nicht mehr auf die Wasserlöscher angewiesen und sie lassen sich zum anderen durch das hohe Grass auch schwerer beobachten.
Hinzukommt dass im ganzen Krüger Nationalpark in dieser Zeit ein erhöhtes Malariarisiko herrscht.

Im Winter sind die Tage meist angenehm warm und sonnig aber in der Nacht kann es durchaus kalt werden.
Die beste Tierbeobachtungszeit ist am Ende des Winters, wenn das Gras der Savanne rar ist und die Wildtiere auf die Wasserlöcher angewiesen sind.

Informationen zur Malaria:
Ganz aktuell (Januar 2010) wird aus Südafrika zurzeit eine steigende Zahl von Malaria-fällen gemeldet. Besonders betroffen sind die Provinzen Limpopo und Mpumalanga, über die sich Teile des Krüger Nationalpark erstrecken. Insbesondere während der Regenzeit, die noch bis Mai andauert, ist die Gefahr einer Malariainfektion groß, da sich die Krankheitsüberträger besonders leicht vermehren können. Im Juni und Juli (also während der WM) ist das Malariarisiko in vielen Gebieten Südafrikas gering. Die aktuellen Ausbrüche zeigen jedoch, dass für das nordöstliche Südafrika eine Malaria-Prophylaxe durchgeführt werden sollte. Dies gilt insbesondere auch bei Ausflügen in den Krüger Nationalpark.”

Zeitunterschied Deutschland Südafrika:
Der Zeitunterschied zwischen Südafrika und beträgt eine Stunde (MEZ +1). Südafrika ist eine Stunde voraus.
Das es in Südafrika nur eine Zeit, also keine Sommerzeit wie bei uns gibt, herrscht während der mitteleuropäischen Sommerzeit sogar Zeitgleichheit.

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Südafrika: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Südafrika: Fit-for-Travel


weitere Artikel über Südafrika:

Kapstadt- Traumstadt in Südafrika

Posted by – Freitag, 11. September 2009

 Kapstadt Tafelberg

Hier hält so langsam der Herbst einzug- kaum zu glauben, dass in Kapstadt nun der Frühling beginnt und mit ihm die Hauptreisezeit: Vor allem zwischen Oktober und März ist Kapstadt und Südafrika ein beliebtes Ziel für Touristen und der Tourismus ist ungeachtet von den Nachrichten über steigende Kriminalität wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt und die umliegenden Orte.

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Ein paar Hintergrundinformationen:
Kapstadt oder englisch Cape Town ist nach Johannesburg und Durban die drittgrößte Stadt in Südafrika. Ihren Namen erhielt sie nach dem Kap der guten Hoffnung, das etwa 45 Kilometer südlicher liegt und für die Seefahrer eine Hauptgefahr auf dem Seeweg nach Indien darstellte. Mit Kapstadt unmittelbar verbunden ist sein Wahrzeichen, den Tafelberg, der eine markante, plateau-förmige Oberfläche besitzt.

Sehenswürdigkeiten:
Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehören neben dem Tafelberg (zudem man mit der Seilbahn hochfahren, ihn aber auch zu Fuss erklimmen kann), die Waterfront und der victorianische Teil des Hafens, der mit Boutiquen, Restaurants und dem Aquarium Touristen eine Menge Abwechslung bietet.

Ein Touristenmagnet stellt zudem die ehemalige Gefängnisinsel “Robben Island” dar, auf der Nelson Mandela ab 1963 gefangen war. Sie wurde von den Apartheid-Regierungen als Lager für politische Häftlinge verwendet und ist seit 1999 UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden.

Weil Kapstadt aber auch Strandleben bedeutet, werden in den Sommermonaten die Vororte Camps Bay und Clifton und die dortigen Strände auch gerne besucht. Der Bloubergstrand im Norden der Stadt ist eine weiterer Anziehungspunkt für Wassersportler.

Die Long Street ist DIE Adresse in Kapstadt und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Tagsüber bummelt man durch die Trödelläden und Designerboutiquen, macht eine Pause in einem der vielen Cafés. Abends feiert man in den vielen Diskos und Kneipen entlang der Szenemeile.

Etwas ausserhalb von Kapstadt liegt die Walker Bay bei Hermanus. Früher war Hermanus ein mondäner Ferienort mit noblen Hotels. Diesen Charme hat die Stadt etwas verloren. Geblieben sind aber die Wale. Hier kann man die Säugetiere wunderbar beobachten, wenn sie im Juni aus der Antarktis kommen und bis Dezember zum Kalben bleiben!

empfehlenswerte Literatur:

So schön Kapstadt ist; allein deshalb kommt wohl niemand nach Südafrika. Viele Veranstalter bieten Rundreisen z.B. Kapstadt und den Krüger Nationalpark an oder Kapstadt und die Garden Route. Ebenso wird häufig von Kapstadt aus die Universitätstadt Stellenbosch und die Weinberge an der Kapregion besucht!


Apartheid: schwarz und weiss in Kapstadt
Wer Kapstadt besucht und insbesondere an der Küstenstrasse oder im Stadtteil Constantia die vornehmen Villen sieht, die häufig von privaten Wachschutzfirmen bewacht werden, dem wird deutlich bewusst, dass in Kapstadt auch nach Ende der Apartheid der Gegensatz zwischen Arm und Reich, schwarz und weiss immer noch vorhanden ist. Die Mehrheit der Einwohner Kapstadts lebt nach wie vor in denselbenn Stadtvierteln der Cape Flats und leidet nach wie vor unter denselben wirtschaftlichen, sozialen sowie gesundheitlichen Problemen. Abgesehen von einer kleinen farbigen und schwarzen finanziellen Oberschicht, die es sich nun leisten kann, in teurere ehemals weiße Wohngebiete umzuziehen, lassen die erhofften Verbesserungen auf sich warten. Probleme wie AIDS und eine hohe Kriminalitätsrate sind nach wie vor ungelöst.
Wer sich mit dieser Thematik auseinandersetzen möchte, dem sein ein Besuch in einem der Townships empfohlen: Kapstadt hat mehrere Townships. Das älteste ist Langa (im Zentrum der Stadt) weitere liegen an den Stadträndern, da später die Townships der schwarzen grds am Stadtrand errichtet wurden. Besuchern ist es heute gefahrlos möglich, geführte Touren durch diese Townships zu unternehmen.

 Kapstadt Blick vomTafelberg

Klima und beste Reisezeit:
Kapstadt ist grds. rund ums Jahr bereisbar- kein Monat ist so kalt, dass es sich nicht lohnt. Die Hauptsaison ist im Sommer von Dezember bis April. Der Atlantik ist allerdings auch während der Sommers kaum zum Baden geeignet.

Klima Kapstadt Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 26 27 25 23 20 18 18 18 19 21 23 25
Min. Temperaturen 16 16 14 12 9 8 7 8 9 11 13 15
Sonnenstunden 11 10 9 7 6 6 6 7 8 9 10 11
Regentage 1 2 3 5 9 10 11 10 8 5 2 1

Beachten Sie bitte, dass in Teilen Südafrika´s (wenn auch nicht in Kapstadt) Malaria herrscht.
Zudem ist ein ausreichender Sonnenschutz ist für ganz Südafrika absolut sinnvoll


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Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Südafrika: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Südafrika: Fit-for-Travel

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