Category: Asien

Indien- Reise zum Taj Mahal

Posted by – Sonntag, 17. April 2011

 Taj Mahal Indien
Foto: Dieter Schütz/Pixelio

Das wohl bekannteste Wahrzeichen und Pilgerstätte Indiens ist das Taj Mahal in Agra.

Das Taj Mahal wurde etwa ab 1631 bis ca. 1648 von schätzungsweise 20.000 Arbeitern gebaut- neben der eindrucksvollen Architektur (das Taj Mahal gilt als das schönste Bauwerk muslimischer Architektur in Indien) kommen viele Reisenden hierher, weil mit dem Taj Mahal eine grosse Liebesgeschichte verbunden ist:
Das große Mausoleum wurde vom fünften Großmogul Shah Jahan in Erinnerung an seine geliebte Frau, die Persische Prinzessin Arjuman Bano Begum gebaut.

Sie war die grosse Liebe seines Lebens, hatte einen sehr großen Einfluss auf sein Leben und seine Politik und starb 1631 bei der Geburt des vierzehnten Kindes im Alter von 39 Jahren. Auf dem Totenbett wünschte sie sich von Ihrem Mann ein Grabmal, wie es die Welt zuvor noch nie gesehen hat. Diesen Wunsch erfüllt ihr der Grossmogul und liess in Gedenken an seine geliebte Frau das Taj Mahal errichten, ein aus Marmor sowie verschiedenen Arten von Edel- und Halbedelsteine bestehendes Mausoleum.
Das Taj Mahal ist damit noch heute ein großes Symbol für Liebe und Leidenschaft.


Das Taj Mahal heute:
Das Taj Mahal wurde 1983 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Viele Muslime besuchen das Taj Mahal als Gebetsstätte.

Abgesehen von seiner Bedeutung als Touristenattraktion ist das Taj Mahal auch beliebtes Besuchsziel frisch vermählter indischer Eheleute, da der Besuch die gegenseitige Liebe dauerhaft machen und bestärken soll.

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Erotik in Sandstein: Khajuraho in Indien

Posted by – Sonntag, 13. Februar 2011

 Khajuraho
Foto: Dieter Schütz/Pixelio
Nach dem Taj Mahal sind die Tempel von Khajuraho die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Indiens – vielleicht nicht nur aber gewiss auch wegen der vielen freizügigen erotischen Szenen.

In den mehr als 1.000 Jahre alten, in Sandstein gehauenen Reliefs finden sich Göttinnen, Himmelstänzerinnen, Fabeltiere – und vor allem viele Pärchen in allen erdenklichen Positionen.

So verwundert es auch nicht, dass, als der britische Offizier T. S. Burt die Tempel 1833 im tiefsten Dschungel des entdeckte und über ihren Fund der Königin Victoria Bericht erstattete, überlegte, ob man diese Bauwerke nicht besser zerstören sollte.

So sehr war man von den zum Teil drastischen sexuellen Darstellungen geschockt, die deren Außen- und Innenwände der Tempel zieren. „Höchst unanständig, ausgesprochen obszön“, hieß es damals.

Erst nach langer Diskussion gelangte man zu der Einsicht, dass es sich hier um eine auf der Welt einzigartige Tempelkunst handelt- drastische Darstellungen hin oder her.


Von den ursprünglich 85 Heiligtümern sind heute noch 22 erhalten und wurden aufwendig restauriert. Alle Tempel sind in nur 100 Jahren entstanden, zwischen 950 und 1050 n. Chr., hervorgegangen aus der Blütezeit der Chandelas, eines kriegerischen Rajputen-Stammes, dessen Herrscher für sich in Anspruch nahmen, direkte Nachfahren des Mondgottes zu sein.
1986 wurde die Tempelstadt von der UNOECO in die Liste der besonders schützenswerten Welterbestätten aufgenommen.

Die meisten Touristen, die heute kommen, verbringen leider nur wenig Zeit auf der Tempelanlage; sie machen Fotos und lachen über die erotischen Darstellungen.
Das ist jedoch sehr schade, denn südöstlich der Tempelanlage warten mit den vier Nationalparks Panna, Bandhavgarh, Kanha und Pench jene Naturparadiese, die Rudyard Kipling vor rund 120 Jahren zu seinem zauberhaften „Dschungelbuch“ inspiriert haben. Dichte Regenwälder, glitzernde Flussläufe und Felsplateaus mit Höhlen und Kaskaden bilden in Madhya Pradesh bis heute das Reich von Shir Khan, dem so selten gewordenen bengalischen Tiger.

Jedes Jahr im Februar oder März findet ein einwöchiges Tanzfest statt, das viele namhafte Tänzer aus ganz Indien anzieht. Auch außerhalb der Festivalzeit bieten Theater abendliche Tanz-Aufführungen. Auch hier werden Tänze aus den verschiedenen Bundesstaaten dargeboten und der Zuschauer gleichsam auf eine tänzerische Reise durch Indien entführt.

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Tel Aviv- Israels Hotspot

Posted by – Sonntag, 16. Januar 2011

 Tel Aviv
Foto: I. Friedrich/Pixelio
Tel Aviv ist mit 3,2 Millionen Einwohnern nach Jerusalem die zweitgrößte Stadt in Israel. Sie ist das wirtschaftliche und bürokratische Zentrum von Israel; die Touristen die nach Tel Aviv kommen, begeistern sich jedoch vor allem für das Nachtleben und den schönen Strand. Tel Aviv ist der Hotspot Israels.

Obwohl die Archäologische Aus- grabungen zeigen, dass das Gebiet von Jaffa schon 3.500 v. Chr. besiedelt war, wurde Tel Aviv selbst erst Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut, wuchs dann jedoch rasend schnell zu einer Großstadt. 1950 wurde die über 5.000 Jahre alte Stadt Jaffa zu Tel Aviv eingemeindet.


Zu den bedeutesten Sehenswürdigkeiten Tel Avivs gehören die Diaspora Museum, welches das Leben der Juden in den letzten 2.500 Jahren dokumentiert und das Museum of Art.

Die sogenannte Weisse Stadt wurde 2003 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt. Als Weisse Stadt wird eine Sammlung von über 4.000 Gebäuden bezeichnet, die überwiegend im Bauhaus-Stil errichtetet wurden. “Form follows function”, diese Leitidee der Moderne, wurde in Tel Aviv so konsequent gebaut wie nirgendwo sonst.
Die Architekten dieser Gebäude waren zum größten Teil deutschstämmige Juden, die nach der Machtergreifung der Nazis im Jahr 1933 aus Deutschland ausgewandert waren.

Abends ist der Treffpunkt in Tel Aviv der Kikar Disengof, mit einer ausgefallenen Brunnenplastik des israelischen Künstlers Agam in der Mitte. Hier liegen die größten Kinos und die besten Falafel-Stände der Stadt. Das Motto heisst sehen und gesehen werden.

Tip: Wer am Abend ausgehen will, sollte den Taxifahrer nach dem Haoman 17 bzw. “the Artist” fragen. Der Club gehört zu den 100 angesagtesten Clubs weltweit. Die Räume wurden von einem jungen Designerpärchen sehr stylisch gestaltet und machen den Club damit zum Anziehungspunkt für ein gehobeneres Publikum.
Das Vila Sokolov ist im Moment einer der trendigsten Clubs in Tel Aviv.

empfehlenswerte Literatur:

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Eilat- Israels Urlaubs-Mekka

Posted by – Samstag, 15. Januar 2011

 Totes Meer
Foto: I. Friedrich/Pixelio
In den letzten Jahren wurde Eilat zu DEM Urlaubsort in Israel.

Eilat liegt an der Südspitze Israels im Süden der Wüste Negev und ist der einzige Zugang Israels zum Roten Meer und damit zum Indischen Ozean. Während Eilat im Winter vor allem von europäischen Urlaubern besucht wird, herrscht im Sommer Tourismus von israelischen und internationalen Touristen vor.

Eilat hat eine Menge zu bieten: es ist vor allem die Kombination aus warmen Klima, des tropischen Meeres und der wilden Gebirgslandschaft, die die Touristen anzieht.

Eilat eignet sich vor allem für Outdoor-Aktivitäten, da es über eine kilometerlange Küste verfügt, die sich von Eilat Bay im Norden bis Taba an der ägyptischen Grenze erstreckt. Überall kann Wassersport betrieben werden, zudem gilt Eilat als eines der besten Tauchspots der Welt.

Wer sich am Tag sportlich verausgabt hat, findet am Abend eine Vielzahl an Restaurants, Clubs und exotische Geschäfte.

Die Arava-Senke nördlich der Stadt sowie die Edom-Berge, die sie im Norden und Westen umgeben, bestehen zwar aus trockenem Wüstengebiet, doch inmitten der kahlen Berge befinden sich unzählige Naturschutzgebiete, wundervolle Ausblicke sowie archäologische Ausgrabungsstätten. Eilat ist daher auch der Ausgangspunkt für besondere Ausflüge, wie etwa Kamel- oder Geländewagentouren.

Zweimal im Jahr ziehen zudem Millionen Zugvögel auf ihrer Reise zwischen Europa und Afrika über Eilat-ein Naturerlebnis der ganz besonderen Art.

Klima und beste Reisezeit:
Der Sommer dauert von April bis Oktober. Hier ist es sehr heiss und trocken. Am besten eignet sich der Frühsommer sowie der September und Oktober, mit noch etwas gemässigten Temperaturen.


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Israels Badeorte am Toten Meer: En Geidi und En Bokek

Posted by – Freitag, 14. Januar 2011

 Totes Meer
Foto: I. Friedrich/Pixelio
Das Tote Meer ist vielen ein Begriff.
Die meisten Reisenden, die zum Toten Meer (das Tote Meer grenzt an Israel und Jordanien) kommen, verbinden ihren Urlaub mit einem therapeutischen Nutzen: Die Mineralien des Toten Meeres besitzen eine heilende Wirkung bei Hautkrankheiten, wie Neurodermitis und Schuppenflechte. Zum Teil werden diese Kur-Urlaube auch von deutschen Krankenkassen bezahlt.

Das Tote Meer beseitzt keinen Abfluss und ist rund 800 Quadratkilomter gross. Das Tote Meer liegt mit durchschnittlich 28% Salzgehalt auf dem zweiten Platz der salzhaltigsten Seen der Welt und kommt gleich nach dem Assalsee in Afrika.

Der Salzgehalt ist damit etwa 10x so hoch wie der eines “normalen” Meeres, so dass man auch ohne Schwimmbewegungen an der Oberfläche bleibt. Außerdem ist ist das Tote Meer der tiefste Punkt der Erde, der frei zugänglich ist. Es liegt etwa 400 Meter unter dem Meeresspiegel.
Die Mineralzusammensetzung des Salzes des Toten Meeres unterscheidet sich massgeblich von der Salzzusammensetzung von Meerwasser. So enthält es ca. 50,8 % Magnesiumchlorid, 14,4 % Calciumchlorid, 30,4 % Natriumchlorid und 4,4 % Kaliumchlorid. Der Rest entfällt auf zahlreiche Spurenelemente.

Bekannten Badeorte sind vor allem En Gedi und En Bokek. En Gedi hat nicht nur den Vorteil, dass es nur etwa 40 km von Jerusalem liegt, während es von En Bokek ca. 90 Autominuten sind.
Ausserdem handelt es sich bei En Gedi um eine wasserreiche Oase mit einem üppigen Naturschutzgebiet im nördlichen Teil der israelischen Wüste Negev.


Klima und beste Reisezeit:
Da im Sommer mit Temperaturen von über 50°C gerechnet werden muss, ist diese Zeit für einen Badeurlaub nur bedingt geeignet. Besser eignen sich die “Sommerrandmonate” wie Mai und Juni oder September und Oktober. Die meisten Niederschläge fallen in den Monaten November bis März.

Zeitunterschied zu Deutschland:
Israel ist uns eine Stunde voraus.