Category: Asien

Urlaubs-Knigge: das richtige Verhalten in Japan

Posted by – Montag, 01. März 2010

 Kirschblüten Japan
Foto: Robert Brenner/Pixelio Pixelio
Andere Länder- andere Sitten.
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben…

Diese und andere Sprüche sind zurecht mit dem Reisen verbunden und es stimmt ja auch: so schön es ist, andere Länder und Kulturen kennenzulernen, je weiter weg man seinen Urlaub verbringt, umso mehr muss man sich auch auf andere Sitten gefasst machen und es sollte daher zu jeder Urlaubsvorbereitung gehören, sich über die Sitten und Gebräuche im Urlaubsland wenigsten ein bisschen zu informieren, um Fettnäpfchen zu vermeiden und niemanden zu brüskieren.

Deshalb hier also der Urlaubs-Knigge bzw. ein paar Verhaltenstips für Japan:
Bereits bei der Begrüssung von Japanern kann man grosse Fehler machen, denn Schulterklopfen, Händeschütteln oder gar ein Begrüßungskuss sind in Japan unüblich. Korrekt ist hingegen eine leichte Verbeugung mit geradem Rücken.
Da die Tiefe der Verbeugung den Status widerspriegelt (Wer in der Hierarchie niedriger steht, verbeugt sich auch tiefer) und dies nicht immer so einfach zu treffen ist, fahren Nicht-Japaner mit einer mittleren Verbeugung am besten.


Visitenkarten sind in Japan sehr wichtig, sie gelten fast als Teil der Persönlichkeit und sogar Hausfrauen besitzen welche und überreichen sie.
Entsprechend sorgsam sollte man die Karten (die nie verschmutzt oder eingeknickt sein sollten) handhaben: Zum guten Ton gehört es, sie mit beiden Händen mit einer leichten Verbeugung zu überreichen und ebenso in Empfang zu nehmen.
Auf keinen Fall wird die Karte sofort weggesteckt, vielmehr wird sie eingehend studiert. Tabu ist, sich darauf Notizen zu machen.

Wie in vielen asiatischen Ländern, ist ein “Nein” absolut unhöflich und sollte vermieden werden. Auch als Tourist sollte man immer wieder mal ein bestätigendes “Hai” (Ja) einwerfen, was Aufmerksamkeit signalisiert.

Auch mit den Gesten kann man in Japan eine Menge falsch- bzw. richtig machen: Um auf eine Person zu zeigen, darf man nur die ganze Hand nehmen, nicht den Finger. Wer auf sich selbst zeigt, deutet auf seine Nase.
Wer jemanden mit Gesten zu sich winken möchte, muss die Handfläche nach unten halten. In Japan winkt man mit der Handfläche nach oben nur Tiere zu sich.
Auch wildes Gestikulieren mit den Händen erregt unangenehmes Aufsehen, der Grundsatz ist: Hände sollten nicht “sprechen”.

Wer kennt das nicht, das Hotel ist überbucht oder der Flug verspätet. Zeit Tacheles zu reden denken Sie- Bloss nicht!
In Japan sollte jeder jederzeit “sein Gesicht wahren“, auch wenn nach europäischen Maßstäben ein lautes Wort angebracht wäre.

Expedia.de - Das große Online Reisebüro
Flug und Hotel in Tokio beliebig kombinieren.

Die besten Ayurveda-Hotels in Asien

Posted by – Montag, 22. Februar 2010

 Wellness Foto: Rainer Sturm/Pixelio Pixelio Ayurveda, immer mehr Menschen interessieren sich für diese 5.000 Jahre alte ganzheitliche indische Lehre, die übersetzt Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft bedeutet.

Nach der Ayurveda-Lehre spricht man von unterschiedlichen Temperamenten oder Lebensenergien, den sogenannten Doshas: Vata steht für Wind und Luft, Pitta für Feuer und Kapha hat seinen Ursprung in Erde und Wasser.
In einem gesunden Organismus sollten sich diese Energien oder Temperamente in einem Gleichgewicht befinden, doch bei 99% der Menschen ist dies nicht der Fall. Sie sind ruhelos, ungeduldig oder lethargisch.

Um das zu beheben, macht man während einer Ayurveda-Kur je nach Typ eine spezielle Diät und Yoga, bekommt Massagen und Entschlackungsprogramme, die dem Körper dabei helfen sollen, sich selbst zu helfen.

Obwohl es auch bei uns einige hervorragende Ayurveda-Hotels gibt, reisen viele in das Ursprungsland von Ayurveda- nach Indien oder in andere asiatische Länder.

Das sind die besten und mehrfach prämierten Ayurveda-Hotels in Asien:

The Leela, Kempinski Kovalam Beach, Indien
Hier finden Yogastunden vor dem traumhaft schönen Panoramablick über die Arabische See und auf die berühmte Kovalam-Küste statt. Die ganze Anlage ist sehr großzügig mit modernen Zimmern, Sonnendecks, Pools, Restaurants, Bars und ein Club mit Butlerservice. Das Divya, Ayurveda und Wellness Spa befindet sich in einem separaten, ruhig gelegenen Gebäude direkt über dem Ozean und bietet Augenbehandlungen, Gelenk-, Sehnen- und Rückenbehandlungen genauso an, wie Behandlungen bei Asthma, Entspannungsangebote oder Entgiftungskuren.


Ananda, The Palace Estate, Indien:
Ist eines der luxuriösesten Hotels weltweit und lebt noch heute von der Ausstrahlung Ma Anandamayi’s spiritueller Persönlichkeit, die zur universellen und Nächstenliebe aufrief. Die Philosophie des Ayurveda prägt das gesamte Resort. Im Wintergarten, der an das Haus grenzt werden Yoga und Meditation angeboten. Ein individuell erstellter Behandlungsplan verbindet reinigende und die Sinne stärkende Methoden aus Europa und Thailand miteineinander.
Zu den Höhepunkten der Kur zählt eindeutig eine Synchron-Massage, bei der zwei Frauen gleichzeitig an Füßen, Rücken und Armen entlangstreichen. Oder auch das Peeling, bei dem der Körper mit nach Yasmin duftendem Salz abgerubbelt wird.

Lanka Princess Hotel, Sri Lanka
Gegenüber einer buddhistischen Mönchsinsel liegt das Hotel an einem breiten Sandstrand. Die Gäste haben exklusiven Zutritt zum Tempel. Die singhalesische Gastfreundschaft und das freundliche, zuvorkommende Personal machen aus dem Aufenthalt einen echten Traumurlaub. Vom Schnuppertag bis zur mehrwöchigen Kur und Behandlungen von Burnout-Syndrom, Schlafstörungen oder Gewichtsproblemen wird hier alles angeboten. Im Ayurveda-Restaurant werden die Gerichte mit tropischen Früchten kunstvoll zubereitet. Helle, freundliche und geräumige Zimmer bieten allen Komfort und unterstützen die Suche nach Ruhe.

COMO Shambhala Estate, Bali
Shambhala bedeutet im Buddhismus Ort der Glückseligkeit – der Name ist Programm. Die traditionellen fernöstlichen Methoden werden auch mit neuen Erkenntnissen und Fortschritten der westlichen Welt kombiniert. Als erster westlicher Arzt studierte Dr. Robert Svoboda Ayurveda an einer indischen Universität. Unter seiner Anleitung wurde das Ayurveda-Angebot entwickelt und bedeutet hier, den Menschen in seiner Gesamtheit und in Bezug zu seiner Umwelt zu sehen. Das kürzeste Ayurveda-Programm umfasst drei Tage.


Nun im Zeichen des Tigers: China feiert das chinesische Neujahrsfest

Posted by – Montag, 15. Februar 2010

 Lampe China In der Nacht zum Sonntag hat man in China und anderen Ländern Ost-Asiens (China, Taiwan, Vietnam, Korea…) sowie weltweit in Gebieten mit großen Bevölkerungsteilen an Chinesen (Thailand, Singapur, Malaysia, Indonesien, Philippinen oder Übersee), das chinesische Neujahr, auch Frühlingsfest genannt, gefeiert.
Das neue Jahr steht nun im Zeichen des Tigers: Das Jahr des Tigers verheißt viel Erfolg für Geschäfte, wenig Glück aber für die Liebe.

Wann man das chinesische Neue Jahr begrüsst, richtet sich nach dem traditionellen Mondkalender und hat kein festgelegtes Datum; es findet am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende, also zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar statt.

Die Feierlichkeiten beginnen mit dem Neumond und enden am 15. Tag mit dem Laternenfest. Für die Chinesen ist das chinesische Neujahrsfest der wichtigeste chinesische Feiertag, viele nehmen sich in dieser Zeit ihren gesamten Jahresurlaub und bereiten das Fest sorgfältig vor: Zunächst wird das Haus gereinigt, um die bösen Geister zu vertreiben. Dann wird das Haus mit Glücksbringern sowie bemalten, meist roten Spruchbänden dekoriert.

Rot steht in China für Glück, Freude und Wohlstand und das wünscht sich ja jeder zum neuen Jahr. Vor dem Neujahr wird möglichst alles erneuert: man streicht Wände neu, kauft sich neue Kleidung und besucht den Friseur.

Am letzten Tag des alten Jahres wird das neue Jahr mit Feuerwerk, Drachen- und Löwentänzen eingeleitet. An den darauf folgenden Tagen werden Freunde und Verwandte besucht, um ihnen ein glückliches neues Jahr zu wünschen. Das Laternenfest am 15ten Tag des neuen Jahres bildet den Abschluss der Feiertage. Die Tempel sind an diesem Tag mit Laternen behängt und die Chinesen gehen mit rot leuchtenden Laternen auf die Strassen, um den Geistern den Weg nach Hause zu leiten. Mit diesem Tag endet das Frühlingsfest.


weitere Artikel über China:

Penang: Malaysia´s bekannteste Urlaubs-Insel

Posted by – Dienstag, 09. Februar 2010

 Skisaison
Foto: Kurt Günther/Pixelio Pixelio

Die Insel Penang vor der Küste Malaysias gehört zu den bekanntesten Urlaubszielen in Malaysia mit vielfältigen Möglichkeiten, wenn man einen abwechslungsreichen Urlaub verbringen möchte.

Bereits im Jahre 1786 richteten die Briten in Penang einen ihrer ersten Handelsposten in Südostasien ein. Heute bietet die Insel und seine Hauptstadt Georgetown eine einzigartige Mixtur von Kulturen aus Ost und West, zudem gibt es wunderschölne Strände wie den von Batu Feringghi.
Die Insel Penang ist mit dem Festland Malaysia´s über die 13,5 km lange Brücke von Penang verbunden, eine der längsten Brücken in ganz Asien.

Sehenswürdigkeiten auf Penang:
Der Penang Hill ist mit einer Höhe von 830 Metern der höchste Berg der Insel und bietet eine tolle Aussicht auf George Town und das Festland. Man kann den Berg per Seilbanh erklimmen oder aber (etwas beschwerlicher) in einer mehrstündigen Wanderungen durch den Dschungel.


Sehenswert sind auch die Schmetterlingsfarm, die ein paar Kilometer nördlich von Batu Feringghi an der Bucht von Bahang liegt. Über 100 Arten von Schmetterlingen und anderen Insekten sind hier beheimatet.

Der Botanische Garten bietet eine Vielfalt an tropischen Pflanzen und zeigt die Buntheit der einheimischen Blumen. In dem 30 Hektar großen Areal befindet sich auch ein schöner Wasserfall, der geschickt einbezogen wurde, als die Briten den Garten anlegten.

Der Schlangentempel in der südlichen Vorstandt von Georgetown ist womöglich der einzige Tempel dieser Art, den es auf der Welt gibt. Zahlreiche Schlangen ringeln sich um die Leuchter und Vasen auf den Altären. Sie sind relativ harmlos, da sie täglich gefüttert werden und vom betäubenden Duft der Räucherstäbchen etwas benommen sind. Der Tempel liegt in der südlichen Vorstadt von Georgetown.

Der Kek Lok Si Tempel, ein buddhistischer Tempel in einem südlichen Vorort von Georgetown bietet eine faszinierende Mischung thailändischer und burmesischer Baustile. Der gesamte Tempelbezirk gehört zu den größten und schönsten in ganz Südostasien!

Die ganze Altstadt von Georgetown hat eine Reihe von historischen Gebäuden zu bieten.

Weitere Artikel über Malaysia:

Phu Quoc: Vietnam´s Inselparadies

Posted by – Sonntag, 07. Februar 2010

Phu Quoc
Foto: Kunstzirkus/Pixelio Pixelio

Vietnam ist eine schmales, langgezogenes Land mit einer 3.000 Kilometer langen Küste. Dennoch ist es nicht überall so schön wie auf Phu Quoc, der mit fast 600 Quadratkilometern grössten Insel Vietnam´s im Golf von Thailand.
Früher war Phu Quoc eine Gefängnisinsel. Die Insassen des größten Gefangenenlagers rodeten den Urwald, um Kokoshaine sowie Obst- und Pfefferplantagen anzulegen. Neben dem Pfeffer ist die Insel heute vor allem für ihre Fischsoße „Nuoc Mam“ bekannt, mit der in Vietnam fast jedes Gericht gewürzt wird.

Aber Phu Quoc bezeichnen auch viele als das Ko Samui Vietnams- als Vietnam´s Inselparadies; das klingt ambitioniert, ist doch Ko Samui eine der Top-Reiseziele in Thailand.

Aber so falsch ist das nicht: die Strände, Wege, Wälder, Dörfer, die Menschen, all das ähnelt wirklich frappierend dem alten Ko Samui- dem aus den 70er und 80er Jahren, als die ersten Touristen die Trauminsel Ko Samui entdeckten und an Massentourismus noch nicht zu denken war.

Nun ist es also Phu Quoc- und deshalb wird ihr ein gewaltiges Tourismuspotential prognostiziert. Das allerdings auch schon seit längerem; aufgrund seiner abgeschiedenen Lage und nicht immer stabilen Stromversorgung hat die grosse Tourismuswelle Phu Quoc noch nicht erreicht- und man findet noch ein ursprüngliches Inselparadies vor.


Strände auf Phu Quoc:
Der Haupstrand ist der von Kokosnusspalmen gesäumte und von kristallblauem Wasser umspielte Bai Truong. Er erstreckt sich auf einer Länge von 20 km von Duong Dong bis fast zum Fischerhafen von An Thoi.
Im Norden ist der Bai Thom der schönste Strand sowie der 7 km lange Bai Dai mit der vorgelagerten Schildkröteninsel.

Klima und beste Reisezeit:
Das Klima ist ganzjährig sehr warm und das Wasser ebenfalls das ganze Jahr zum Baden geeignet. Die Regenzeit beginnt Mitte Mai bis Mitte November. Die beste Reisezeit ist von Dezember bis Mai.

empfehlenswerte Literatur:

Weitere Artikel über Vietnam: