Category: Asien

Das Sultanat Oman- arabische Vielfalt

Posted by – Dienstag, 03. August 2010

 Oman
Foto: eckwe/Pixelio Pixelio
Das Sultanat Oman ist im Kommen, strotzt es doch auch nur so mit landschaftlicher Vielfalt: Da Sandstrand für Erholungssuchende und Badefreunde, dann wieder Steilküsten und Hochgebirge. Darüber hinaus hat Oman Wüsten und sogar Fjorde und üppig blühende Landstriche zu bieten.

Noch vor wenigen Jahren war Oman eher ein Land für abenteuerlustige Individualreisende. Inzwischen hat sich ein staatlich geförderter Tourismus (angelehnt an die Erfolge des Nachbarn Vereinigte Arabische Emirate) entwickelt, der sich mehr und mehr internationalen Standards angleicht.

Das Sultanat Oman, der zweitgrösste Staat am Arabischen Golf liegt im Osten der Arabischen Halbinsel und grenzt im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate, im Westen an Saudi-Arabien und im Südwesten an Jemen. 7 Regionen gibt es in Oman: Al Batinah, Dhofar und Musandam, die Gebirgsregion Al Dakhliya, die Wüstenregion Al Dhakirah sowie Al Sharqiyah und Al Wusta; die Hauptstadt des Sultanats ist Muscat.

Die Region von Al Batinah an der Nordküste Omans ist bekannt für seine langen Sandstrände. Fährt man weiter ins Landesinnere wird die Landschaft hügeliger. Dort befinden sich die bekanntesten Wadis des Landes und vor allem die heilenden Thermalquellen von Ain al Kasafa.


Die Region Musandam wiederum ist vom Rest des Omans durch die Vereinigten Arabischen Emirate getrennt. Hier findet man Fjorde und steile Klippen, so dass man sich Fast in Norwegen wähnt.

Zwischen dem Arabischem Meer und Golf von Oman ragt die Landspitze Al Sharqiyah weit ins Meer hinaus. An einer 170 Kilometer langen Küstenlinie findet man sowohl felsige Buchten mit Höhlen als auch weiche Sandstrände. Erholungssuchende finden hier nahezu unberührte Strände und eine breite Küste vor. Einen schönen Kontrast bilden die Wahiba Sands mit Wadis, weiten Sanddünen und Schluchten. Die Region al Wusta ist ebenfalls sehr wüstenreich und bietet vielen einheimischen Tieren ein zuhause.

Die Hauptstadt Muscat (manchmal auch Maskat geschrieben) liegt an der Küste im Nordosten des Landes am Golf von Oman, an einer von Felswänden eingeschlossenen Bucht. Muscat ist das geschäftige Zentrum des Landes. Innerhalb der letzten Jahre sind viele Shoppingmalls und Hotels nach westlichem Standard enstanden. Das alte Zentrum der Stadt, Alt-Maskat, liegt am südlichen Ende der Metropolitan Area. Hier befindet sich z.B. der überwiegend zu Repräsentationszwecken genutzte Al-Alam-Palast von Sultan Qabus ibn Said. Von der ehemaligen Stadtbefestigung ist ein Festungsgraben erhalten.
Da Muscat selbst nur etwa 30.000 Einwohner besitzt, hat sogar die Hauptstadt einige schöne Strände vorzuweisen: Qurum Beach, Bandar al-Dschissa und Yati.

Klima und Reisezeit:
Passatwinde und Ausläufer des indischen Monsuns bestimmen das randtropische Klima des Omans. Im Landesinneren ist es sehr heiß und trocken, in den Küstenebenen im Norden und in Dhofar feuchtheiß. In der Hauptstadt Muskat beträgt die Durchschnittstemperatur im Januar 22 °C, im Juni heisse 34,5 °C. Der Gharbi, ein heißer Fallwind aus dem Omangebirge, lässt während der Sommermonate die Temperaturen zeitweise unerträglich werden.

empfehlenswerte Literatur:

Malediven- Traumwelt unter Wasser

Posted by – Sonntag, 25. Juli 2010

 Malediven tauchen
Foto: gnubier/Pixelio Pixelio

Ob man nun Tauch-Anfänger ist oder Profi. Die Malediven sind für beide Tauchergruppen das wahre Paradies: Delfine, Clownfische, Mantarochen und Wasserschildkröten – der Artenreichtum der Malediven ist einfach einzigartig: Zwar gibt es nur 330 Korallenatolle auf der Erde, Wissenschaftler schätzen jedoch, dass die Riffe mehr Arten beherbergen als die Regenwälder!

Die Malediven im Indischen Ozean bestehen aus 1.192 kleinen Inseln. 700 Fischarten leben in den Riffen der Malediven; viele sind so kunterbunt und farbenfroh, dass Walt Disney sie sich nicht besser hätte ausdenken können. Nicht ohne Grund also, gelten die Malediven als eines der beliebtesten Tauchgebiete der Welt.

Einen Nachteil hat das ganze jedoch: Der blaue Himmel, das blaue, warme Wasser, die Farben: Auf den Malediven wird man etwas anspruchsvoller in dem, was einen noch vom Hocker haut.

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Die schönsten Tauchplätze auf den Malediven:

Nord Male Atoll

  • Maagari: Nordwestlich der Insel Furana im Nord Male Atoll liegt diese Ansammlung von Höhlen mit sehr schönen Korallen.
  • Old Sharkpoint: Der im Vaadhoo-Kanal westlich von Villingili gelegene Tauchpunkt bietet bei einlaufender Strömung und klarem Wasser einen sehr guten Fischbestand und sehr schöne Unterwasserlandschaft mit Spalten und Grotten.
  • Regenbogenriff: Naturschutzgebiet, im Westen vorgelagerte Korallenblöcke, viel Schwarmfische und auch Haie.

Süd Male Atoll

  • Guraidhoo-Kanal: (Naturschutzgebiet) Die zwei Kanäle liegen südlich der Einheimischeninsel Guraidu. Der nördliche ist mit vielen bunten Weichkorallen bewachsen. Hier findet man viele Fischschwärme und mit etwas Glück auch viele Haie.
  • Cathedral: sehr große betauchbare Höhle ähnlich einer Kathedrale. An der Steilwand oft Netzmuränen.
  • Quelle & weitere Tauchplätze


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Urlaubsparadies Sanya auf Hainan

Posted by – Sonntag, 02. Mai 2010

 Sanya Hainan
Foto: Torsten Weidemann/Pixelio Pixelio
Glaubt man denen, die meinen, die Urlaubstrends der nächsten Jahre prognostizieren zu können, dann gehört die chinesische Insel Hainan ganz sicher dazu. Hainan wird auch als das “Hawaii Chinas” bezeichnet: sie besitzt eine lange Küste mit wunderschönen Stränden, traumhaftem, tiefblauen Meer und ein ideales Klima: es ist das ganze Jahr sommerlich warm ohne heiss zu sein, die Wassertemperatur beträgt 28 Grad!

Besonders schön ist der Süden der Insel. (die ganze Insel Hainan ist mit 34.380 qkm etwas größer ist als Nordrhein-Westfalen).

Hier wartet die Insel mit einsamen Stränden, Palmen und malerischen Fischerdörfern auf. Die Stadt Sanya liegt hier im Süden, sie ist mit 550.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt auf Hainan und hat sich inzwischen zu einem der bekanntesten Urlaubsorte in China gemausert.


Strandurlaub in Sanya:
Die Yalong-Bucht liegt etwas ausserhalb von Sanya und ist einer der besten und bekanntesten Strände in Sanya. Fast 8 Kilometer weisser, feiner Sandstrand mit ganzjähriger Sonne und Wärme bieten alles, was man sich unter einem Traumurlaub am Strand vorstellt. Entlang der Yalong-Bucht findet man viele bekannte internationale Hotels mit bis zu fünf Sternen.

Sehenswertes rund um Sanya:
Etwa 40 Kilometer von Sanya entfernt befindet sich der Berg Nanshan mit einem großen buddhistischen Tempel – den Nanshan-Tempel. Der Legende zufolge ist das Südchinesische Meer der Wohnort der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit (Guanyin). Jedes Jahr pilgern deshaln unzählige buddhistische Gläubige zum Nanshan-Tempel, um ihr zu huldigen.

Etwa 40 km von Sanya entfernt befindet sich die kleine Insel Wuzhizhou. Wuzhizhou ist etwas für Romantiker, ist sie doch mit üppigem Grün bedeckt und bietet einen einsamen, schneeweißen Sandstrand. Wuzhizhou eignet sich wunderbar zum Schorcheln und tauchen: man kann durch das kristallklare Wasser viele bunte Korallen und Seesterne sehen.

weitere Artikel über China:

Video: Sri Lanka, Perle im Indischen Ozean

Posted by – Dienstag, 27. April 2010

Rund 1.600 Kilometer wunderschöne, mit Palmen gesäumte Strände. Warmes, klares Meerwasser und farbenreiche Korallenriffen haben Sri Lanka nicht ohne Grund den Beinamen “Perle des Indischen Ozeans” gegeben.


Laos und der Mekong

Posted by – Dienstag, 20. April 2010

 Laos Mekong
Foto: wl Steinacker/Pixelio Pixelio
Laos- Umgeben von den Nachbarländern Thailand, Myanmar, China, Vietnam und Kambodscha war Laos ohne Zugang zum Meer lange Zeit kaum beachtet. Heute zählt Laos noch immer zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Erde. 1975 übernahmen Kommunisten die Macht und ließen das Land am Mekong für mehr als ein Jahrzehnt hinter dem so genannten “Bambusvorhang” verschwinden. Nun erwacht Laos allmählich aus seinem Tiefschlaf: Seit 1986 lässt die Regierung Marktwirtschaft zu und inzwischen findet man auf den Märkten von Vientiane und Luang Prabang Waren in Hülle und Fülle.

Auch der Tourismus entdeckt Laos nach und nach: die ersten Touristen, die kommen sind aber eher Rucksacktouristen.

Abgesehen von der ehemaligen Hauptstadt Luang Prabang hat Laos nur wenige kulturelle Höhepunkte zu bieten, wohl auch deshalb fahren viele Reisende dann eher nach Thailand oder Kambodscha.
Aber wer geauer hinsieht, der entdeckt, dass auch das kleine Laos eine Menge zu bieten hat: Laos besticht es durch üppig grüne Berge, faszinierende Flusslandschaften am Mekong, bizarre Kalksteinfelsen und Höhlen.
“Land der Langsamkeit” so wird Laos häufig auch genannt. Und tatsächlich ticken die Uhren hier anders. Man sollte sich darauf einlassen, sich “entschleunigen lassen”, denn nur wer Geduld und genügend Zeit mitbringt, kann genießen, was Laos vor allem auszeichnet: Ruhe und Gelassenheit.


Laos und der Mekong:
Der Mekong ist die Lebensader Asiens und auch die der der Laoten. Ein Fahrt auf dem Mekong gehört also in Asien zwingend dazu; mehr noch: gerade in Laos darf der Fluss noch einfach Fluss sein: Ohne Uferbefestigung und nur von kleinen Booten befahrbar, krümmt und windet er sich, wie es ihm gefällt.
Überall an den Ufern des Mekong ragen steile Berge auf, die über und über mit Regenwald bedeckt sind. Am Ufer sind einfache Holzhütten zu erkennen; man sieht spielende Kinder und Menschen, die in gebückter Haltung ihren Gemüsegärten bearbeiten.

Touristische Hauptattraktion ist die Tham-Thing-Höhle am Mekong. Sie ist bis unter die Decke voll gestopft mit Buddha-Figuren in diversen Größen, die einst von den laotischen Königen und ihrem Gefolge bei Pilgerfahrten hierher gebracht wurden.