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admin – Sonntag, 02. Mai 2010

Foto: Torsten Weidemann/Pixelio Pixelio |
Glaubt man denen, die meinen, die Urlaubstrends der nächsten Jahre prognostizieren zu können, dann gehört die chinesische Insel Hainan ganz sicher dazu. Hainan wird auch als das “Hawaii Chinas” bezeichnet: sie besitzt eine lange Küste mit wunderschönen Stränden, traumhaftem, tiefblauen Meer und ein ideales Klima: es ist das ganze Jahr sommerlich warm ohne heiss zu sein, die Wassertemperatur beträgt 28 Grad!
Besonders schön ist der Süden der Insel. (die ganze Insel Hainan ist mit 34.380 qkm etwas größer ist als Nordrhein-Westfalen). |
Hier wartet die Insel mit einsamen Stränden, Palmen und malerischen Fischerdörfern auf. Die Stadt Sanya liegt hier im Süden, sie ist mit 550.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt auf Hainan und hat sich inzwischen zu einem der bekanntesten Urlaubsorte in China gemausert.
Strandurlaub in Sanya:
Die Yalong-Bucht liegt etwas ausserhalb von Sanya und ist einer der besten und bekanntesten Strände in Sanya. Fast 8 Kilometer weisser, feiner Sandstrand mit ganzjähriger Sonne und Wärme bieten alles, was man sich unter einem Traumurlaub am Strand vorstellt. Entlang der Yalong-Bucht findet man viele bekannte internationale Hotels mit bis zu fünf Sternen.
Sehenswertes rund um Sanya:
Etwa 40 Kilometer von Sanya entfernt befindet sich der Berg Nanshan mit einem großen buddhistischen Tempel – den Nanshan-Tempel. Der Legende zufolge ist das Südchinesische Meer der Wohnort der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit (Guanyin). Jedes Jahr pilgern deshaln unzählige buddhistische Gläubige zum Nanshan-Tempel, um ihr zu huldigen.
Etwa 40 km von Sanya entfernt befindet sich die kleine Insel Wuzhizhou. Wuzhizhou ist etwas für Romantiker, ist sie doch mit üppigem Grün bedeckt und bietet einen einsamen, schneeweißen Sandstrand. Wuzhizhou eignet sich wunderbar zum Schorcheln und tauchen: man kann durch das kristallklare Wasser viele bunte Korallen und Seesterne sehen.
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admin – Montag, 15. Februar 2010
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In der Nacht zum Sonntag hat man in China und anderen Ländern Ost-Asiens (China, Taiwan, Vietnam, Korea…) sowie weltweit in Gebieten mit großen Bevölkerungsteilen an Chinesen (Thailand, Singapur, Malaysia, Indonesien, Philippinen oder Übersee), das chinesische Neujahr, auch Frühlingsfest genannt, gefeiert.
Das neue Jahr steht nun im Zeichen des Tigers: Das Jahr des Tigers verheißt viel Erfolg für Geschäfte, wenig Glück aber für die Liebe.
Wann man das chinesische Neue Jahr begrüsst, richtet sich nach dem traditionellen Mondkalender und hat kein festgelegtes Datum; es findet am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende, also zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar statt.
Die Feierlichkeiten beginnen mit dem Neumond und enden am 15. Tag mit dem Laternenfest. Für die Chinesen ist das chinesische Neujahrsfest der wichtigeste chinesische Feiertag, viele nehmen sich in dieser Zeit ihren gesamten Jahresurlaub und bereiten das Fest sorgfältig vor: Zunächst wird das Haus gereinigt, um die bösen Geister zu vertreiben. Dann wird das Haus mit Glücksbringern sowie bemalten, meist roten Spruchbänden dekoriert. |
Rot steht in China für Glück, Freude und Wohlstand und das wünscht sich ja jeder zum neuen Jahr. Vor dem Neujahr wird möglichst alles erneuert: man streicht Wände neu, kauft sich neue Kleidung und besucht den Friseur.
Am letzten Tag des alten Jahres wird das neue Jahr mit Feuerwerk, Drachen- und Löwentänzen eingeleitet. An den darauf folgenden Tagen werden Freunde und Verwandte besucht, um ihnen ein glückliches neues Jahr zu wünschen. Das Laternenfest am 15ten Tag des neuen Jahres bildet den Abschluss der Feiertage. Die Tempel sind an diesem Tag mit Laternen behängt und die Chinesen gehen mit rot leuchtenden Laternen auf die Strassen, um den Geistern den Weg nach Hause zu leiten. Mit diesem Tag endet das Frühlingsfest.
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admin – Sonntag, 31. Januar 2010

Foto: Kurt Günther/Pixelio Pixelio |
Xian oder auch Xi´an blickt auf eine lange Geschichte zurück: Sie war unter der Qin-Dynastie die erste Hauptstadt des Kaiserreichs China und der Ausgangspunkt der Seidenstrasse. Xi´an besitzt eine nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer und als 1974 über 8.000 lebensgrosse Terracotta-Soldaten entdeckt wurden, wurde viele Xi´an weltbekannt und die Terracotta-Armee ist heute eine der meistbesuchten Touristenattraktionen in China.
Sehenswürdigkeiten in Xi´an:
1974 entdeckten Landarbeitern bei Xi´an die Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi. |
Sie machten damit einen der bedeutendsten archäologischen Funde des zwanzigsten Jahrhunderts. Bereits im Alter von 13 Jahren (246 v. Chr.), kurz nach seiner Thronbesteigung, ließ der Kaiser Qin Shihuangdi Arbeiter mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen. 36 Jahre wurde daran gearbeitet und bis zu 70.000 Arbeiter waren mit dem Bau der Grabstätte beschäftigt. Auf einem mehrere Tausend Quadratmeter großen Areal enstand eine Grabkammer, geschützt von einer Armee lebensgroßer Tonsoldaten, der heute weltbekannten Terracotta-Armee.
Da die Terracotta-Armee in keiner der zeitgenössischen oder späteren Aufzeichnungen erwähnt wurde, war ihre Entdeckung 1974 eine Sensation. Bisher wurden mehr als 3.000 Soldaten und Pferde sowie mehr als 40.000 Waffen ausgegraben und restauriert, geschätzte weitere 5.000 Figuren sind noch im Erdreich verborgen.
Die Große Wildganspagode war ursprünglich ein Tempel aus der Sui-Dynastie, welcher im Jahre 647 von Kaiser Gaozong (Tang-Dynastie) zu Ehren seiner Mutter ausgebaut wurde. Die Wildganspagode besteht aus sieben Stockwerken. Von oben hat man (bei klarer Luft) eine gute Aussicht.
Die Stadtmauer von Xi’ an ist die größte weitgehend erhaltene Stadtmauer in China. Sie wurde zwischen 1374 und 1378 erbaut und in den 1980er Jahren renoviert. Sie besitzt eine Gesamtlänge von 13,6 km umschließt sie die Innenstadt von Xi’an.
Der Trommelturm stammt aus dem 14. Jahrhundert. In früheren Zeiten, als die Stadtmauer nachts verschlossen wurde, wurde zuvor durch den Trommelschlag das Hochziehen der Zugbrücken an den 4 Toren veranlasst.
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admin – Dienstag, 26. Januar 2010
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Man kann die Diskussion schon führen- soll man überhaupt nach China reisen, einem Land, wo die Menschrechte so massiv eingeschränkt sind, wo freie Meinungsäusserung unmöglich ist und die, die es wagen, das Land verlassen müssen.
Leider ist das in vielen Ländern der Erde so, dass man als Tourist, der ein solches Land bereist, auch Geld mitbringt und indirekt die Regierung unterstützt.
Reist man nach Peking und besucht die Verbotene Stadt, dann hat man auch gleich Berührung mit dieser jüngsten/aktuellen Geschichte: |
Die Verbotene Sadt liegt im Zentrum von Peking, am nördlichen Ende des Platz des himmlischen Friedens (Tian’anmen-Platz ). Am 4. Juni 1989 war dieser Platz Schauplatz des Tian’anmen-Massakers: nach monatelangen Protesten der chinesischen Demokratiebewegung griff das Militär gewaltsam durch und es gab 3.000 Tote.
Über die Verbotene Stadt:
In der Verbotenen Stadt lebten und regierten bis zur Revolution 1911 die chinesischen Kaiser der Ming und Qing Dynastien. Da der einfachen Bevölkerung der Zutritt verwehrt war, nannte man den Ort die Verbotene Stadt.
Die Verbotene Stadt stellt ein Meisterwerk der chinesischen Architektur dar. In ihrer Architektur spiegelt sich die Weltsicht der kaiserlichen Herrscher wieder: ein annähernd schachbrettartiger Grundriss und die Verbotene Stadt als Symbol der Macht des Kaisers in der Mitte- kein Gäude ausserhalb des Palastes dufte höher sein als die Gebäude der Verbotenen Stadt.
In der Verbotenen Stadt befinden sich 890 Paläste mit unzähligen Pavillons mit exakt 9.999½ Räumen. Der halbe Raum hat symbolischen Charakter. Der Legende nach durfte nur der Himmel einen Palast mit 10.000 Räumen besitzen, daher mussten sich die „Söhne des Himmels“ mit 9.999½ zufrieden geben. Die Dächer der Paläste waren z.T. vergoldet und alle mit in Gelb, der Symbolfarbe des chinesischen Kaisers, glasierten Ziegeln gedeckt. Die Verbotene Stadt ist mit einer Mauer umgeben: diese ist 10 Meter hoch und 3428 Meter lang, die wiederum von einem mit Wasser gefüllten Graben umgeben ist.
Die Kaiser und die Verbotene Stadt:
Der dritte Ming-Kaiser, Yongle, begann 1406 mit dem Bau der Verbotenen Stadt. Zeitweise sollen eine Million Sklaven und mehr als 100.000 Kunsthandwerker daran gebaut haben. Nur dadurch war es möglich, dass der Bau bereits 1420 abgeschlossen wurde.
Über 2 Jahrhunderte, von 1420 bis 1644 war die Verbotene Stadt Sitz der Ming-Dynastie. Im April 1644 zog der Bauernführer Li Zicheng in Peking ein und erklärte sich zum Kaiser, der letzte Ming-Kaiser Chongzhen erhängte sich. Kurz darauf musste Li Zicheng jedoch vor den Mandschus fliehen, die Verbotene Stadt wurde zu grossen Teilen in Brand gesetzt. Im Oktober 1644 wurde nach dem endgültigen Sieg der Mandschus im nördlichen China eine Zeremonie in der Verbotenen Stadt abgehalten, bei welcher der sechsjährige Shunzhi zum ersten Kaiser der Qing-Dynastie ausgerufen wurde.
1912, nach der Xinhai-Revolution dankte der letzte Kaiser, Pu Yi, der 1908 als Zweijähriger Kaiser und mächtigster Mensch des 500 Millionen großen Volkes China´s geworden war, ab. Er lebte nach seiner Abdankung mit seiner Familie noch eine Weile in den Chinesischen Kaiserpalästen. 1924 mussten sie schließlich die Verbotene Stadt verlassen und die Tore wurden für die Bevölkerung geöffnet. (der Film “der letzte Kaiser” handelt von dieser Geschichte, gedreht wurde 1986/87 an Originalschauplätzen in der Verbotenen Stadt)
empfehlenswerte Literatur:
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admin – Donnerstag, 21. Januar 2010
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Mit der chinesischen Mauer sind viele Mythen verbunden- so soll sie das einzige (weil auch grösste) menschliche Bauwerk sein, das man aus dem All sehen kann.
Das gilt zwar inzwischen als widerlegt, Fakt ist aber, dass es sich um ein imposantes Bauwerk handelt.
Mehr als 8000 Kilometer lang ist die “grosse Mauer” wie die Chinesische Mauer auch bezeichnet wird, 2.000 Jahre hat man an ihr gearbeitet, sie sollte zur Zeit der Ming-Dynastie – zwischen 1368 und 1620 – vor der von Norden angreifende manchurische Armee schützen. Dafür wurde sie über Hügel und durch Täler hinweg und durch fünf Provinzen vom Jiayuguan-Pass in der Wüste Gobi bis zum Shanghaiguan-Pass an der Ostküste errichtet.
Die chinesischen Mauer wird seit 1987 von der UNESCO als Weltkulturerbe geführt, ist jedoch an vielen Stellen schon seit Jahrhunderten von Verfall und Zerstörung bedroht. Über weite Strecken sind nur noch Überreste vorhanden. Entweder trug Wind und Wetter die Wälle ab. Oder aber sie diente den Bewohnern der umliegenden Dörfer als Steinbruch, um auf einfache Weise Material für den Hausbau zu gewinnen. Während der Zeit der Kulturrevolution (1966-1969) richtete sich die Zerstörungswut der Roten Garden gehen die Mauer, da sie für die traditionelle chinesische Kultur stand, die bekämpft werden sollte. Grosse Abschnitte von insgesamt mehreren hundert Kilometern wurden während dieser Jahre zerstört und das Material für den Bau von Straßen genutzt. |
Der Klimawandel und Infrastrukturprojekte stellen heutzutage die grösste Bedrohung für das Monument dar.
Spätestens seit den 1970er Jahren und insbesondere seit dem Tod von Mao Zedong (1976) hat sich das Verhältnis Chinas zu seiner Geschichte und zu seiner überlieferten Kultur verändert. Im Verlauf der Wiederentdeckung der eigenen großen Geschichte wurde die Mauer zu dem Symbol China´s. Kein ausländischer Politiker kommt nach China, ohne einen der Abschnitte der Chinesischen Mauer besichtigt zu haben.
Aber nicht nur Politiker, sondern auch Touristen kommen zu Millionen zum Wahrzeichen China´s und folglich ist die chinesische Mauer in jede Rundreise selbstverständlich integriert.
Nicht jeder Abschnitt der Mauer ist öffentlich zugänglich; die meisten Touristen kommen (auch weil das so von den Veranstaltern angeboten wird) nach Badaling, etwa 70 km von Peking entfernt.
Weniger überlaufen sind Mutianyu, Jinshan und Simatai.
empfehlenswerte Literatur:
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