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In der Nacht zum Sonntag hat man in China und anderen Ländern Ost-Asiens (China, Taiwan, Vietnam, Korea…) sowie weltweit in Gebieten mit großen Bevölkerungsteilen an Chinesen (Thailand, Singapur, Malaysia, Indonesien, Philippinen oder Übersee), das chinesische Neujahr, auch Frühlingsfest genannt, gefeiert. Das neue Jahr steht nun im Zeichen des Tigers: Das Jahr des Tigers verheißt viel Erfolg für Geschäfte, wenig Glück aber für die Liebe. Wann man das chinesische Neue Jahr begrüsst, richtet sich nach dem traditionellen Mondkalender und hat kein festgelegtes Datum; es findet am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende, also zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar statt. Die Feierlichkeiten beginnen mit dem Neumond und enden am 15. Tag mit dem Laternenfest. Für die Chinesen ist das chinesische Neujahrsfest der wichtigeste chinesische Feiertag, viele nehmen sich in dieser Zeit ihren gesamten Jahresurlaub und bereiten das Fest sorgfältig vor: Zunächst wird das Haus gereinigt, um die bösen Geister zu vertreiben. Dann wird das Haus mit Glücksbringern sowie bemalten, meist roten Spruchbänden dekoriert. |
Rot steht in China für Glück, Freude und Wohlstand und das wünscht sich ja jeder zum neuen Jahr. Vor dem Neujahr wird möglichst alles erneuert: man streicht Wände neu, kauft sich neue Kleidung und besucht den Friseur.
Am letzten Tag des alten Jahres wird das neue Jahr mit Feuerwerk, Drachen- und Löwentänzen eingeleitet. An den darauf folgenden Tagen werden Freunde und Verwandte besucht, um ihnen ein glückliches neues Jahr zu wünschen. Das Laternenfest am 15ten Tag des neuen Jahres bildet den Abschluss der Feiertage. Die Tempel sind an diesem Tag mit Laternen behängt und die Chinesen gehen mit rot leuchtenden Laternen auf die Strassen, um den Geistern den Weg nach Hause zu leiten. Mit diesem Tag endet das Frühlingsfest.
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