Category: China

Peking´s Verbotene Stadt

Posted by – Dienstag, 26. Januar 2010

 Verbotene Stadt Peking Man kann die Diskussion schon führen- soll man überhaupt nach China reisen, einem Land, wo die Menschrechte so massiv eingeschränkt sind, wo freie Meinungsäusserung unmöglich ist und die, die es wagen, das Land verlassen müssen.
Leider ist das in vielen Ländern der Erde so, dass man als Tourist, der ein solches Land bereist, auch Geld mitbringt und indirekt die Regierung unterstützt.

Reist man nach Peking und besucht die Verbotene Stadt, dann hat man auch gleich Berührung mit dieser jüngsten/aktuellen Geschichte:

Die Verbotene Sadt liegt im Zentrum von Peking, am nördlichen Ende des Platz des himmlischen Friedens (Tian’anmen-Platz ). Am 4. Juni 1989 war dieser Platz Schauplatz des Tian’anmen-Massakers: nach monatelangen Protesten der chinesischen Demokratiebewegung griff das Militär gewaltsam durch und es gab 3.000 Tote.

Über die Verbotene Stadt:
In der Verbotenen Stadt lebten und regierten bis zur Revolution 1911 die chinesischen Kaiser der Ming und Qing Dynastien. Da der einfachen Bevölkerung der Zutritt verwehrt war, nannte man den Ort die Verbotene Stadt.

Die Verbotene Stadt stellt ein Meisterwerk der chinesischen Architektur dar. In ihrer Architektur spiegelt sich die Weltsicht der kaiserlichen Herrscher wieder: ein annähernd schachbrettartiger Grundriss und die Verbotene Stadt als Symbol der Macht des Kaisers in der Mitte- kein Gäude ausserhalb des Palastes dufte höher sein als die Gebäude der Verbotenen Stadt.
In der Verbotenen Stadt befinden sich 890 Paläste mit unzähligen Pavillons mit exakt 9.999½ Räumen. Der halbe Raum hat symbolischen Charakter. Der Legende nach durfte nur der Himmel einen Palast mit 10.000 Räumen besitzen, daher mussten sich die „Söhne des Himmels“ mit 9.999½ zufrieden geben. Die Dächer der Paläste waren z.T. vergoldet und alle mit in Gelb, der Symbolfarbe des chinesischen Kaisers, glasierten Ziegeln gedeckt. Die Verbotene Stadt ist mit einer Mauer umgeben: diese ist 10 Meter hoch und 3428 Meter lang, die wiederum von einem mit Wasser gefüllten Graben umgeben ist.


Die Kaiser und die Verbotene Stadt:
Der dritte Ming-Kaiser, Yongle, begann 1406 mit dem Bau der Verbotenen Stadt. Zeitweise sollen eine Million Sklaven und mehr als 100.000 Kunsthandwerker daran gebaut haben. Nur dadurch war es möglich, dass der Bau bereits 1420 abgeschlossen wurde.
Über 2 Jahrhunderte, von 1420 bis 1644 war die Verbotene Stadt Sitz der Ming-Dynastie. Im April 1644 zog der Bauernführer Li Zicheng in Peking ein und erklärte sich zum Kaiser, der letzte Ming-Kaiser Chongzhen erhängte sich. Kurz darauf musste Li Zicheng jedoch vor den Mandschus fliehen, die Verbotene Stadt wurde zu grossen Teilen in Brand gesetzt. Im Oktober 1644 wurde nach dem endgültigen Sieg der Mandschus im nördlichen China eine Zeremonie in der Verbotenen Stadt abgehalten, bei welcher der sechsjährige Shunzhi zum ersten Kaiser der Qing-Dynastie ausgerufen wurde.
1912, nach der Xinhai-Revolution dankte der letzte Kaiser, Pu Yi, der 1908 als Zweijähriger Kaiser und mächtigster Mensch des 500 Millionen großen Volkes China´s geworden war, ab. Er lebte nach seiner Abdankung mit seiner Familie noch eine Weile in den Chinesischen Kaiserpalästen. 1924 mussten sie schließlich die Verbotene Stadt verlassen und die Tore wurden für die Bevölkerung geöffnet. (der Film “der letzte Kaiser” handelt von dieser Geschichte, gedreht wurde 1986/87 an Originalschauplätzen in der Verbotenen Stadt)

empfehlenswerte Literatur:

Weitere Artikel über China:

Reise zur chinesischen Mauer

Posted by – Donnerstag, 21. Januar 2010

 Wellness Mit der chinesischen Mauer sind viele Mythen verbunden- so soll sie das einzige (weil auch grösste) menschliche Bauwerk sein, das man aus dem All sehen kann.

Das gilt zwar inzwischen als widerlegt, Fakt ist aber, dass es sich um ein imposantes Bauwerk handelt.
Mehr als 8000 Kilometer lang ist die “grosse Mauer” wie die Chinesische Mauer auch bezeichnet wird, 2.000 Jahre hat man an ihr gearbeitet, sie sollte zur Zeit der Ming-Dynastie – zwischen 1368 und 1620 – vor der von Norden angreifende manchurische Armee schützen. Dafür wurde sie über Hügel und durch Täler hinweg und durch fünf Provinzen vom Jiayuguan-Pass in der Wüste Gobi bis zum Shanghaiguan-Pass an der Ostküste errichtet.

Die chinesischen Mauer wird seit 1987 von der UNESCO als Weltkulturerbe geführt, ist jedoch an vielen Stellen schon seit Jahrhunderten von Verfall und Zerstörung bedroht. Über weite Strecken sind nur noch Überreste vorhanden. Entweder trug Wind und Wetter die Wälle ab. Oder aber sie diente den Bewohnern der umliegenden Dörfer als Steinbruch, um auf einfache Weise Material für den Hausbau zu gewinnen. Während der Zeit der Kulturrevolution (1966-1969) richtete sich die Zerstörungswut der Roten Garden gehen die Mauer, da sie für die traditionelle chinesische Kultur stand, die bekämpft werden sollte. Grosse Abschnitte von insgesamt mehreren hundert Kilometern wurden während dieser Jahre zerstört und das Material für den Bau von Straßen genutzt.


Der Klimawandel und Infrastrukturprojekte stellen heutzutage die grösste Bedrohung für das Monument dar.

Spätestens seit den 1970er Jahren und insbesondere seit dem Tod von Mao Zedong (1976) hat sich das Verhältnis Chinas zu seiner Geschichte und zu seiner überlieferten Kultur verändert. Im Verlauf der Wiederentdeckung der eigenen großen Geschichte wurde die Mauer zu dem Symbol China´s. Kein ausländischer Politiker kommt nach China, ohne einen der Abschnitte der Chinesischen Mauer besichtigt zu haben.

Aber nicht nur Politiker, sondern auch Touristen kommen zu Millionen zum Wahrzeichen China´s und folglich ist die chinesische Mauer in jede Rundreise selbstverständlich integriert.

Nicht jeder Abschnitt der Mauer ist öffentlich zugänglich; die meisten Touristen kommen (auch weil das so von den Veranstaltern angeboten wird) nach Badaling, etwa 70 km von Peking entfernt.
Weniger überlaufen sind Mutianyu, Jinshan und Simatai.

empfehlenswerte Literatur:

weitere Artikel über China:

Top 10 Hotels Peking

Posted by – Donnerstag, 14. Januar 2010

 Peking

Peking, die kulturelle und politische Hauptstadt Chinas ändert sich rasant. Es gibt eine Menge in Peking zu entdecken, das alte China und seine 3.000 Jahre alte Geschichte und auch das neue Gesicht Chinas, das auch vor der Haupstadt Peking nicht halt macht.

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  2. Radisson Blue Hotel Beijing (Preis ab 60€)
  3. Kempinski Hotel Beijing Lufthansa Center (Preis ab 86€)
  4. Hotel Novotel Xin Qiao (Preis ab 31€)
  5. Hotel Raffles Beijing (Preis ab 106€)
  6. Hotel Holiday Inn Temple of Heaven (Preis ab 36€)
  7. Hotel Grand Mercure Xindan Beijing (Preis ab 39€)
  8. Hotel Qianmen Jianguo (Preis ab 25€)
  9. Hotel Jade Garden (Preis ab 57€)
  10. Hotel Holiday Inn Downtown Beijing (Preis ab 39€)


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  2. Holiday Inn Central Plaza (Preis ca. 59€)
  3. Park Plaza Beijing Wangfujing (Preis ca. 93€)
  4. Michael´s House in Beijing (Preis ca. 39€)
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Top 10 Hotels Hongkong

Posted by – Samstag, 12. Dezember 2009

 HongKong

Hongkong, die ehemalige britische Kronkolonie ist eine der aufstrebenden Städte in Asien, nur Shanghai besitzt vielleicht ein noch moderneres Gesicht von China. Aber eins ist sicher, Hongkong besitzt die meisten Wolkenkratzer- noch vor New York!

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  9. Hotel The Salisbury YMCA (Preis ab 61€)
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  2. Royal Park Hotel (Preis ca. 81€)
  3. Butterfly on Prat (Preis ca. 77€)
  4. Butterfly on Morrison (Preis ca. 94€)
  5. Courtyard Hong Kong (Preis ca. 98€)
  6. JJ Hotel (Preis ca. 58€)
  7. Island Pacific (Preis ca. 78€)
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Hainan- das “Hawaii” Chinas

Posted by – Sonntag, 11. Oktober 2009

 Blumen Hainan Haben Sie schon einmal von Hainan gehört?
Nun, wenn Sie oft in Südostasien unterwegs sind, dann bestimmt. Hainan ist eine ca. 35.000 Qudratkilometer große Insel, die zu China gehört und über die Straße von Qiongzhou vom chinesischen Festland abgetrennt ist. Sie liegt ganz im Süden von China etwa vor Vietnam im südchinesischen Meer; ca. 7,5 Mio Einwohner leben hier und die Haupstadt heisst Haikou.

Hainan, auch als “China´s Perle”, “Jade-Felsen” oder als “Hawaii China´s” bezeichnet, zeigt deutlich, dass die Chinesen ihre Insel lieben und tatsächlich gehört Hainan schon seit langem zu einem der beliebtesten Reiseziele der “Festland-Chinesen”, Japaner und Südkoreaer.
Erst nach und nach entdecken nun auch von immer mehr ausländische Touristen bzw. Europäer Hainan als Urlaubs-Ziel und auch solche, die China bisher nicht unbedingt mit einem Badeurlaub verbanden.

Aber es lohnt sich: Ein tropisches Monsunklima mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 22 bis 26 Grad und häufigem Regen (die Regenzeit ist von März bis Oktober) sorgen dafür, dass das ganze Jahr hindurch die Blumen blühen. Die Insel hat einen langen Sommer und quasi keinen Winter, weshalb Hainan ein ideales Reiseziel im Winter ist.
Zahlreichen Kulturdenkmäler machen eine Reise nach Hainan zudem zu einem einzigartigen Erlebnis.


+++TIP+++
Wem dies dennoch zu langweilig ist bzw. weil man im Grunde zu vielen südosasiatischen Städten ja bloss wenige Flugstunden entfernt ist, empfiehlt es sich auch, Hainan in eine “Kombinationsreise” zu integrieren.

z.B.

Peking – Hainan – Shanghai

oder

Singapur – Peking – Hainan

oder

Bangkok – Peking – Hainan

Die Möglichkeiten sind vielfältig und man bekommt die innerasiatischen Flüge oft recht günstig, zudem kann es aus Deutschland günstiger und angenehmer sein, Strecken wie Frankfurt- Bangkok zu buchen!
+++TIP+++

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Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten auf Hainan:
Kokospalmen und glasklares Wasser haben Hainan seit Jahren zum Traumziel der Chinesen gemacht, die hier auch gerne ihre Flitterwochen verbringen. Bei der Yalong Bucht können Taucher verschiedene tropische Fische und Korallen bewundern. Daneben gibt es die Möglichkeit zu rudern, Tauch- und Segelsport zu betreiben oder auch Golf zu spielen.

In Nanshan ca. 40 Kilometer westlich von Sanya gelegen kann man die buddhistischen und chinesischen Sitten und Gebräuche kennenlernen sowie historische Stätten besichtigen.

In der Nähe der Stadt Qiongschan liegt ein Magrovenschutzgebiet. Weil es bei Flut überschwemmt wird, nennt man es Wald auf dem Meeresgrund.

Ma’anshan ist ein erloschener Vulkan, der ca. 10 Kilomter von Qiongshan enfernt liegt. Sein Krater ist gut erhalten und man sieht hier über 70 Felshöhlen. In der Umgebung gibt es noch zwei weitere Vulkane.

Für Tierfreunde empfiehlt sich ein Besuch des Naturschutzgebiets Nanwan: Auf einer Fläche von 1.000 Hektar werden Rhesusaffe im grössten Zuchtzentrum des Landes gezüchtet.

Der Xinglong-Blumengarten befindet sich nahe der Stadt Wanning und wurde vor kurzem in das UNO-Umweltprogramm “500 ausgezeichnete Projekte weltweit” aufgenommen. Er ist nicht nur eine touristische Attraktion sondern dient auch als ein Forschungs- und Zuchtzentrum für tropische Pflanzen. Man kann hier seltene tropische Pflanzen kennenlernen sowie ein Waldbad nehmen.

Der Quellen-Park Lanyang befindet sich im Westen von Hainan. Hier gibt es viele Quellen aus denen sowohl heisses aus auch kaltes Wasser fliesst. In der Umgebung befinden sich die Bodisattwa-Höhle,
der Himmelsteich und der Fliegende Fels. Mit einer atemberaubenden Landschaft zieht Lanyang viele Touristen an.

Ein absolutes Muss für jeden Hainan-Besucher ist der im Landesinneren gelegene, 1876 Meter hohe “Fünf-Finger-Berg”. Ebenfalls lohenswert ist ein Besuch bei den Naturvölkern der Miao und Li.

Um etwas vom “normalen” Leben fernab der Sehenswürdigkeiten mitzubekommen, lohnt sich ein Bummel durch Sanya. In den schmalen Gassen gibt es viele einfache Garküchen, Teegeschäfte und kleine Läden. Der Alltag findet auf der Straße statt – alte Männer sitzen auf kleinen Hockern und spielen Karten, an Ständen kann man gedämpfte und gebratene Dim Sums (kleine Teigtaschen mit unterschiedlichen Füllungen) kaufen- für umgerechnet ein paar Cent.

Klima und beste Reisezeit:
Obwohl Hainan das ganze Jahr bereist werden kann, ist die ideale Reisezeit jedoch im Herbst und Frühjahr.


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