Category: Laos

Laos und der Mekong

Posted by – Dienstag, 20. April 2010

 Laos Mekong
Foto: wl Steinacker/Pixelio Pixelio
Laos- Umgeben von den Nachbarländern Thailand, Myanmar, China, Vietnam und Kambodscha war Laos ohne Zugang zum Meer lange Zeit kaum beachtet. Heute zählt Laos noch immer zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Erde. 1975 übernahmen Kommunisten die Macht und ließen das Land am Mekong für mehr als ein Jahrzehnt hinter dem so genannten “Bambusvorhang” verschwinden. Nun erwacht Laos allmählich aus seinem Tiefschlaf: Seit 1986 lässt die Regierung Marktwirtschaft zu und inzwischen findet man auf den Märkten von Vientiane und Luang Prabang Waren in Hülle und Fülle.

Auch der Tourismus entdeckt Laos nach und nach: die ersten Touristen, die kommen sind aber eher Rucksacktouristen.

Abgesehen von der ehemaligen Hauptstadt Luang Prabang hat Laos nur wenige kulturelle Höhepunkte zu bieten, wohl auch deshalb fahren viele Reisende dann eher nach Thailand oder Kambodscha.
Aber wer geauer hinsieht, der entdeckt, dass auch das kleine Laos eine Menge zu bieten hat: Laos besticht es durch üppig grüne Berge, faszinierende Flusslandschaften am Mekong, bizarre Kalksteinfelsen und Höhlen.
“Land der Langsamkeit” so wird Laos häufig auch genannt. Und tatsächlich ticken die Uhren hier anders. Man sollte sich darauf einlassen, sich “entschleunigen lassen”, denn nur wer Geduld und genügend Zeit mitbringt, kann genießen, was Laos vor allem auszeichnet: Ruhe und Gelassenheit.


Laos und der Mekong:
Der Mekong ist die Lebensader Asiens und auch die der der Laoten. Ein Fahrt auf dem Mekong gehört also in Asien zwingend dazu; mehr noch: gerade in Laos darf der Fluss noch einfach Fluss sein: Ohne Uferbefestigung und nur von kleinen Booten befahrbar, krümmt und windet er sich, wie es ihm gefällt.
Überall an den Ufern des Mekong ragen steile Berge auf, die über und über mit Regenwald bedeckt sind. Am Ufer sind einfache Holzhütten zu erkennen; man sieht spielende Kinder und Menschen, die in gebückter Haltung ihren Gemüsegärten bearbeiten.

Touristische Hauptattraktion ist die Tham-Thing-Höhle am Mekong. Sie ist bis unter die Decke voll gestopft mit Buddha-Figuren in diversen Größen, die einst von den laotischen Königen und ihrem Gefolge bei Pilgerfahrten hierher gebracht wurden.

Luang Prabang, die alte Königsstadt Laos´

Posted by – Samstag, 09. Januar 2010

 Mönche Laos Foto: Julia Löwenich/Pixelio Pixelio Laos ist sicherlich immer noch nicht das klassische Touristenziel. Viele besuchen eher die Nachtbarländer: Laos grenzt an im Osten an Vietnam, im Norden an China und Myanmar, im Westen an Thailand und im Süden an Kambodscha. Laos wird kommunistisch regiert und öffnet sich allmählich dem Westen und der Marktwirtschaft.

Laos sollte dennoch in keiner Indochina-Reise fehlen und fast jeder Anbieter, der Laos mit im Programm hat, macht dann einen Abstecher nach Luang Prabang, der alten Hauptstadt von Laos (Heute ist es Vientiane).

Wie soll man Laos beschreiben, was macht es anders, wenn man es mit den Nachbarländern vergleicht? Während Thailand als verblüffend (“amazing Thailand”), Vietnam als geschäftig, die Tempel von Kambodscha als beeindruckend und die Militärregierung in Burma (Myanmar) als brutal wahrgenommen werden, kann das Adjektiv für Laos nur “vergessen” sein. Die staatliche Tourismus-Behörde nennt das Land “Jewel of the Mekong” (Kleinod am Mekong) und für einmal muss man den behördlichen Alleswissern beipflichten. Es gibt zwar keine herausragenden Attraktionen in dem gebirgigen Land allerdings werden die Touristen von der ruhigen Lebensart des Landers und von der Gastfreundschaft der Menschen angetan sein. Das Land präsentiert sich ausserhalb der Ballungszentren in einer schier unglaublichen Ursprünglichkeit und Natürlichkeit! (Quelle: Wikipedia)


Die alte Königsstadt Luang Prabang:
Luang Prabang ist eine Stadt im Norden von Laos, am Ufer des Mekong gelegen und vom Grün des Dschungels umgeben. 30.000 Einwohner zählt die Stadt, die von der UNESCO 1995 zum Weltkulturerbe erklärt wurde und unzählige Tempel beheimatet.
Der wohl sehenswerteste Tempel (nicht nur von Luang Prabang, sondern von ganz Laos) ist der Vat Xieng Thong, einer der beiden Tempel, welche nie zerstört wurden. Er ist Zeugnis der so genannten Luang-Prabang-Architektur (tief heruntergezogene Dächer). Bis heute ist Luang Prabang Zentrum des laotischen Buddhismus. Und die Religion ist es, die jeden Tag den Rhythmus der Stadt bestimmt.
Etwa 25km nördlich von Luang Prabang liegen die Höhlen Pak Ou mit etwa 4.000 Buddhafiguren in ihrem Inneren. Weiterhin sehenswert ist der ehemalige Königspalast, jetzt ist er das Nationalmuseum mit vielen religiösen Schätzen.

Neben den Tempeln, die viele nach Luang Prabang führen, ist die Stadt bekannt für ihre Naturschönheit und den Mekong. Besuch von Wasserfällen und Elefantencamps, Fahrradtouren, Kajak und Rafting sind möglich und vor Ort durch lokale Agenturen buchbar.

Als Mitbringsel eignen sich laotischen Webereien, Schals, Seide, Schnitzereien und handgeschöpftes Papier.

empfehlenswerte Literatur:

Anreise:
Laos selbst wird nicht von Deutschland direkt angeflogen. Es empfiehlt sich eine Anreise über Bangkok oder andere südostasiatische Städte. Die drei internationalen Flughäfen in Vientiane, Pakse und Luang Prabang werden von Lao Airlines und einigen anderen Betreibern wie Bangkok Airways angeflogen, Vientiane zusätzlich von Thai Airways und Vietnam Airlines.

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Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Laos: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Laos: Fit-for-Travel