Foto: Julia Löwenich/Pixelio Pixelio |
Laos ist sicherlich immer noch nicht das klassische Touristenziel. Viele besuchen eher die Nachtbarländer: Laos grenzt an im Osten an Vietnam, im Norden an China und Myanmar, im Westen an Thailand und im Süden an Kambodscha. Laos wird kommunistisch regiert und öffnet sich allmählich dem Westen und der Marktwirtschaft.
Laos sollte dennoch in keiner Indochina-Reise fehlen und fast jeder Anbieter, der Laos mit im Programm hat, macht dann einen Abstecher nach Luang Prabang, der alten Hauptstadt von Laos (Heute ist es Vientiane). Wie soll man Laos beschreiben, was macht es anders, wenn man es mit den Nachbarländern vergleicht? Während Thailand als verblüffend (“amazing Thailand”), Vietnam als geschäftig, die Tempel von Kambodscha als beeindruckend und die Militärregierung in Burma (Myanmar) als brutal wahrgenommen werden, kann das Adjektiv für Laos nur “vergessen” sein. Die staatliche Tourismus-Behörde nennt das Land “Jewel of the Mekong” (Kleinod am Mekong) und für einmal muss man den behördlichen Alleswissern beipflichten. Es gibt zwar keine herausragenden Attraktionen in dem gebirgigen Land allerdings werden die Touristen von der ruhigen Lebensart des Landers und von der Gastfreundschaft der Menschen angetan sein. Das Land präsentiert sich ausserhalb der Ballungszentren in einer schier unglaublichen Ursprünglichkeit und Natürlichkeit! (Quelle: Wikipedia) |
Die alte Königsstadt Luang Prabang:
Luang Prabang ist eine Stadt im Norden von Laos, am Ufer des Mekong gelegen und vom Grün des Dschungels umgeben. 30.000 Einwohner zählt die Stadt, die von der UNESCO 1995 zum Weltkulturerbe erklärt wurde und unzählige Tempel beheimatet.
Der wohl sehenswerteste Tempel (nicht nur von Luang Prabang, sondern von ganz Laos) ist der Vat Xieng Thong, einer der beiden Tempel, welche nie zerstört wurden. Er ist Zeugnis der so genannten Luang-Prabang-Architektur (tief heruntergezogene Dächer). Bis heute ist Luang Prabang Zentrum des laotischen Buddhismus. Und die Religion ist es, die jeden Tag den Rhythmus der Stadt bestimmt.
Etwa 25km nördlich von Luang Prabang liegen die Höhlen Pak Ou mit etwa 4.000 Buddhafiguren in ihrem Inneren. Weiterhin sehenswert ist der ehemalige Königspalast, jetzt ist er das Nationalmuseum mit vielen religiösen Schätzen.
Neben den Tempeln, die viele nach Luang Prabang führen, ist die Stadt bekannt für ihre Naturschönheit und den Mekong. Besuch von Wasserfällen und Elefantencamps, Fahrradtouren, Kajak und Rafting sind möglich und vor Ort durch lokale Agenturen buchbar.
Als Mitbringsel eignen sich laotischen Webereien, Schals, Seide, Schnitzereien und handgeschöpftes Papier.
empfehlenswerte Literatur:
Anreise:
Laos selbst wird nicht von Deutschland direkt angeflogen. Es empfiehlt sich eine Anreise über Bangkok oder andere südostasiatische Städte. Die drei internationalen Flughäfen in Vientiane, Pakse und Luang Prabang werden von Lao Airlines und einigen anderen Betreibern wie Bangkok Airways angeflogen, Vientiane zusätzlich von Thai Airways und Vietnam Airlines.
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Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Laos: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Laos: Fit-for-Travel
Foto: Julia Löwenich/Pixelio 
















