Mythos Troja- Mit kaum einer anderen Ausgrabungsstätte in der Türkei sind so viele Mythen und Geschichten verbunden wie mit Troja.
Der Mythos beginnt schon mit dem Ort an sich, denn die Existenz und die Lage Trojas ist seit zwei Jahrhunderten eines der umstrittensten Themen in der Archäologie. Dennoch unterstützt heute eine Mehrheit der Altertumswissenschaftler die These, dass der Ort namens Hisarlik im Nordwesten der Türkei am Hellespont, tatsächlich Troja ist und damit auch der Schauplatz des von Homer beschriebenen Trojanischen Krieges. Entscheidenden Anteil an dieser Erkenntnis hatte auch der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann, der die Stadt im 19. Jahrhundert entdeckte und zugleich auch berühmten Schatz des Priamos.
Mythos Troja; kaum einer kennt sie nicht, die Geschichte von der Kriegslist der Griechen gegen die Trojaner, die zuvor die schöne Helena entführt hatten, diese mit Hilfe eines sehr großen Holzpferdes, in dessen Innerem sie sich versteckten, überwältigten und die Stadt Troja einnahmen.
Obwohl es keinerlei Hinweise auf die Existenz eines hölzernen Pferdes gibt und einige Wissenschaftler davon ausgehen, dass es sich bei der überlieferten Geschichte mit dem Pferd nur um eine Metapher für eine besonders durchdachte Strategie, eine Kriegslist handelt, gehört Hisarlik/Troja gehört heute zu den meistbesuchten Gegenden der Türkei.
Noch heute dauern die Ausgrabungsarbeiten dieser 5.000 Jahre alten Stadt an, viele Fundstücke werden in einem archäologischen Museum in Canakkale ausgestellt. Museum und Ausgrabungsstätten können von Kulturinteressierten besucht werden.
Die wahren Dimensionen der Anlage wurden erst in jüngster Zeit erkannt. Heute geht man davon aus, dass die Fläche Troja´s mindestens 300.000 Quadratmeter umfasste.


















