Paris: Rund um Montmartre und Sacré-Coeur

Posted by – Mittwoch, 03. Februar 2010

 Sacre Coeur Paris
Foto: Birgit Winter/Pixelio Pixelio
Wer Paris per Hop-on-Hop-off-Bus erkundet, macht hier ganz sicher halt: Die Gegend um Montmarte, Sacré-Coeur, Moulin Rouge und Place du Tertre gehört zum üblichen Parcours der Touristenbusse. Glücklicherweise bedient Montmatre aber nicht nur das übliche Klischee, sondern ist ein vielseitiges, kontrastreiches Viertel geblieben, das dort und da sogar etwas dörflichen Charakter hat.
Allgegenwärtig ist noch die Erinnerung an die Künstler, die in diesem Viertel lebten: Daumier Baudelaire, Zola.

Am Place du Tertre stehen sie heute auch: die Maler; dichtgedrängt inmitteln unzähliger Staffeleein.
Touristen können sich malen oder einen Scherenschnitt anfertigen lassen und die Atmosphäre in einem der vielen Cafés und Restaurants rund um den Palce du Tertre geniessen.

Nicht zu übersehen ist von weitem schon die leuchtend weisse Zuckerbäckerkirche Sacré-Coeur, die auch den höchsten Punkt Montmartres bildet.
1873, nachdem die Pariser Kommune mit einem Blutbad niedergeschlagen und der Krieg gegen die Preussen verloren war, beschlossen die katholischen Kreise Paris´etwas für das “Seelenheil” des Volkes zu tun, ein Mahnmal hoch über der Stadt zu errichten. Die Bauarbeiten des Architekts Paul Abadie begannen 1876, 1905 fügte Lucien Magne den Campagnile (oft als Minarett bezeichnet) an, 1919 wurde die Kirche des Heiligen Herzen Jesu geweiht.

Im Campagnile hängt eine der grössten Glocken, die je gegossen wurden- 19 Tonnen schwer.
Lohnenswert ist der Aufstieg zur Kuppel, von der man einen atemberaubenden Blick auf Paris hat


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