Ausflug in die Mozartstadt Salzburg

Posted by – Donnerstag, 04. März 2010

 Salzburg
Foto: Petra Gura/Pixelio Pixelio
Von München sind es gerade einmal 1,5 bis 2 Std. Fahrt. Und kaum ist man über die österreichische Grenze, ist man auch schon in Salzburg, der Mozartstadt an der Salzach.
Salzburg ist ein bisschen ein kleines Schatzkästchen, ein Juwel nördlich der Alpen: mit niedlichen Gassen, gepflegten Gartenanlagen und seinem Dom und dem Schloss Mirabell blitzt auch noch etwas der barocken Pracht vergangener Zeiten durch.
Das hat auch die UNESCO erkannt und die Altstadt Salzburg´s zum Weltkulturerbe erklärt.
Bei einem Bummel durch die Altstadt, stösst man allerorts auf Sehens- würdigkeiten:

Die Residenz, das Glockenspiel, der Dom, die Franziskanerkirche, der Mozartplatz, die Festung Hohensalzburg, das Kloster St. Peter. In jedem Winkel; in Kirchen, Türmen und Fassaden verspürt man den Hauch längst vergangener Zeiten und selbst die Straßennamen erzählen Geschichten von Ereignissen und Menschen.


Zahlreiche Schlösser laden in der Stadt selbst und in ihrer Umgebung zum Lustwandeln ein: das Schloss Mirabell, wo im Marmorsaal zahlreiche Trauungen vollzogen werden und dessen Garten zu den schönsten Fotomotiven in Salzburg zählt. Das Schloss Hellbrunn begeistert mit seinen Wasserspielen oder auch das Schloss Klessheim in Wals, das Schloss Leopoldskron oder das Schloss Aigen sind lohnenswerte Ausflugsziele.

Salzburg ist vor allem auf eines stolz: die Geburtsstadt Wolfgang Amadeus Mozarts zu sein. In der Getreidegasse kann man sein Geburtshaus besuchen und in jeder Bäckerei/Konditorei gibt es natürlich die echten Mozartkugeln zu kaufen.

Rund ums Jahr bietet Salzburg ein reichhaltiges kulturelles Programm: Unter den Konzert-, Opern- und Theateraufführungen gehören die weltbekannten Salzburger Festspiele zu den Höhepunkten im Jahreskalender.
Insgesamt wird Stil und Etikette gross geschrieben in Salzburg und so finden sich neben hervorragenden Hotels und exzellenten Restaurants auch edle, hochwertige Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geschmack.

Daneben ist Salzburg ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die mit Seen, Bergen und Höhlen landschaftlich wunderschöne Umgebung- das Salzkammergut, sei es in Wander- oder Skistiefeln.

Nützliche Links:
Salzburginfo
Stadt Salzburg.at

weitere Artikel über Österreich:

Wien- diese Sehenswürdigkeiten sollten Sie nicht verpassen

Posted by – Donnerstag, 04. März 2010

 Wien Schönbrunn
Foto: Helga Gross/Pixelio Pixelio
Wien, Wien, nur du allein sollst die Stadt meiner Träume sein…
Es gibt unzählige Lieder, die die Liebe zu dieser Stadt beschreiben.
Und wer nach Wien kommt, wird sofort verzaubert sein und sich um ein Jahrhundert zurückversetzt fühlen, so sehr ist die Stadt an der Donau bestimmt von der Sissi-Romantik vergangener Zeiten: Schlendert man etwa durch den ersten Bezirk, der von der Ringstrasse umschlossen wird, vorbei an der imposanten Hofburg, den K&K-Geschäften (K&K bedeutet kaiserlich königlich) und zum Stephansdom, vor dem die Fiaker stehen, dann könnte man wirklich glauben, gleich käme sie vorbei, die Kutsche mit Kaiserin Sissi.

Wer also das romantische (bisweilen etwas kitschige) Wien kennenlernen möchte, der sollte diese Sehenswürdigkeiten nicht verpassen:
Beginnen sollte man vielleicht ganz im Zentrum von Wien mit der imposanten Hofburg: Mehr als sieben Jahrhunderte lang wurde das Imperium des Habsburgerreiches von der Hofburg aus regiert, dann war sie bis 1918 von der Kaiserfamilie bewohnt; heute ist sie der Amtssitz des Bundespräsidenten sowie ein bedeutendes Kongresszentrum und beherrbergt zahlreiche Kunstsammlungen.

Wer die weltbekannten Lippizaner sehen will: Die Spanische Hofreitschule mit Wiens berühmtem Lipizzaner-Ballett kann man live im barocken Ambiente der Hofburg erleben.

Nicht weit entfernt und am Ring entlang (der übrigens nur ein Richtung befahren werden kann) befindet sich das weltbekannte Burgtheater- eines der ersten Adressen deutscher Schauspielkunst. Wer am Theater Rang und Namen hat, wünscht es sich, hier einmal auf der Bühne zu stehen.

Genau gegenüber befindet sich das Rathaus der Stadt Wien. Auf dem Platz vor dem Rathaus ist rund ims Jahr etwas los: Im Winter wird schlittschuhgefahren, im Frühjahr oder Herbst kommt der Zirkus Roncalli, im Sommer finden Konzerte statt und zur Weihnachtszeit befindet sich hier einer der schönsten Weihnachtsmärkte von Wien.


Wieder zurück in der Innenstadt kann man in der Kärntnerstrasse -noch verhältnismässig günstig-shoppen, von Zara bis H&M befinden sich alle bekannten Ketten in dieser Einkaufszone. Wer mehr Geld auszugeben hat, ist rund um den Graben und die Pestsäule besser aufgehoben. Hier haben die Designerläden ihre Geschäfte bzw. gibt es noch einige Läden, die seit Jahrhunderten massgeschneiderte Anzüge, Schuhe oder Hüte herstellen und im betuchten Wien ihre Stammkundschaft haben.
Bekannt für erstklassige Weine und Lebensmittel (regional und international) ist der Meinl am Graben, wo man auch etwas essen kann.

Wien ist bekannt für seine Caféhaus-Kultur und Sie werden Ihre Probleme haben, herauszufinden, was denn genau unter einem “grossen Braunen” oder einem “Einspänner” zu verstehen ist. Die Kellner in Wien (die nicht unbedingt für ihre Freundlichkeit berühmt sind) kennen aber die Probleme der Deutschen beim Bestellen eines Kaffees.
Zu den Institutionen gehören das Café Landtmann am Burgtheater, das Café Griensteidl, der Deml oder das Café Prückl.
Wer eine echte Sachertorte probieren möchte kann das natürlich überall in der Stadt oder aber direkt im Hotel Sacher hinter der Oper.

Die Oper am Ring ist ein international anerkanntes Opernhaus. Einmal im Jahr geht es richtig rund um die Oper, wenn der Opernball stattfindet. Auch wenn sich dort dann mehr oder weniger prominente Gäste tummeln, ansich ist der Opernball das gesellschaftliche Ereignis in Wien und die Debütanten, die den Opernball in Weiss eröffnen, werden in die Gesellschaft eingeführt.

Etwas hinter der Oper am Burggarten befindet sich die Albertina, die eine der bedeutensten Kunstsammlungen der Welt besitzt. Hier finden sich Meisterwerke von Schiele, Cézanne, Klimt, Kokoschka, Picasso und Rauschenberg, die in Wechselausstellungen gezeigt werden.

Wer ein bisschen auf den Spuren von Sissi wandeln möchte, sollte die Schlösser von Wien besuchen. Allen voran natürlich das Schloss Schönbrunn aber auch das Schloss Belverdere ist als Schloss selbst sehenswert, zudem beherrbergt es Gustav Klimt’s weltberühmtes Gemälde “Der Kuss” und bedeutenden Werke von Schiele und Kokoschka.

Ganz im Zentrum von Wien am Stephansplatz steht der Stephansdom, im Grunde DAS Wahrzeichen Wiens und bedeutendstes gotisches Bauwerk. Ganz genau 343 Stufen sind zur Türmerstube des Steffls hinauf zu erklimmen aber dann liegt Ihnen auch ganz Wien zu Füssen.

Der neue “In-Treff Wien´s” ist das MuseumsQuartier Wien (MQ) nahe der Hofburg, das zu den zehn größten Kulturarealen der Welt gehört. Es lockt mit Museen wie dem Leopold Museum, dem Museum Moderner Kunst und der Kunsthalle. Die drumherumliegende Lokal-Szene macht den Museumsbezirk so lebendig.

Der Prater und das Riesenrad sind ebenfalls weltbekannt und gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Donaumetropole. Nur wer einmal mit dem ganzjährig geöffnete Riesenrad gefahren und auf Wien hinabgeschaut hat, hat Wien wirklich gesehen- so heisst es.

empfehlenswerte Literatur:

weitere Artikel über Österreich:

Dalarna: Urlaub im Herzen Schwedens

Posted by – Mittwoch, 03. März 2010

 Dalarna Schweden
Foto: bermuda5555/Pixelio Pixelio
Dalarna, die Region in der Mitte Schwedens wird von der Einheimischen auch das Herz von Schweden bezeichnet; weil Dalarna alles verkörpert, was Schweden ausmacht: es gibt waldreiche Berge, die sich mit Wiesen und Feldern abwechseln und wer hier Urlaub macht, macht Urlaub in der Natur.

Der Siljansee ist das touristische Zentrum von Dalarna; hier kann man Kanufahren oder einfach nur Baden- in den langen Sommern Schwedens, wenn die Sonne fast nicht untergeht.

Dalarna steht für Ruhe und Aktivitäten in der Natur, sei es nun für Wandern, Kanufahren oder Segeln.

Rad und Mountainbike-Fans finden hier ein gutes Netz an Wegen vor.

Aber die Schweden lieben es auch zu feiern. Wer zu Mittsommer in Schweden ist, sollte unbedingt an den typisch schwedischen Mittsommerfesten teilnehmen, die den Höhepunkt des schwedischen Sommers darstellen.
In den Dörfern rund um den Siljansee wird die helle Nacht besonders traditionell und lebhaft gefeiert.

Traditionen werden in Dalarna ingesamt gross geschrieben: zu den Festen ziehen sowohl Alt als auch Jung ihre Trachten an, die bunter sind, als in jedem anderen Teil Schwedens. Fast jeder Ort hat seine eigene Tracht und seinen eigenen Dialekt.

Typisch für die Region Dalarna ist das rote Holzpferd, das inzwischen aber fast als Symbol für ganz Schweden steht.
In Nunäs, am Ufer des Siljansees kann man zusehen, wie die Pferde geschnitzt und bemalt werden.


Klima und beste Reisezeit:
Im Sommer liegen die Temperaturen ca bei 23 Grad Celsius. Die ideale Reisezeit ist Juni/Juli mit den typisch schwedischen langen Tagen. Aber auch Mai und August/September sind mild und eine schöne Reisezeit für Dalarna.

Unterkunft:
Wer es richtig schwedisch mag, wird sich ein rot weisses Holzhaus am See mieten. Es gibt aber auch zahlreiche Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze.

weitere Artikel über Schweden:

Urlaubs-Knigge: das richtige Verhalten in Japan

Posted by – Montag, 01. März 2010

 Kirschblüten Japan
Foto: Robert Brenner/Pixelio Pixelio
Andere Länder- andere Sitten.
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben…

Diese und andere Sprüche sind zurecht mit dem Reisen verbunden und es stimmt ja auch: so schön es ist, andere Länder und Kulturen kennenzulernen, je weiter weg man seinen Urlaub verbringt, umso mehr muss man sich auch auf andere Sitten gefasst machen und es sollte daher zu jeder Urlaubsvorbereitung gehören, sich über die Sitten und Gebräuche im Urlaubsland wenigsten ein bisschen zu informieren, um Fettnäpfchen zu vermeiden und niemanden zu brüskieren.

Deshalb hier also der Urlaubs-Knigge bzw. ein paar Verhaltenstips für Japan:
Bereits bei der Begrüssung von Japanern kann man grosse Fehler machen, denn Schulterklopfen, Händeschütteln oder gar ein Begrüßungskuss sind in Japan unüblich. Korrekt ist hingegen eine leichte Verbeugung mit geradem Rücken.
Da die Tiefe der Verbeugung den Status widerspriegelt (Wer in der Hierarchie niedriger steht, verbeugt sich auch tiefer) und dies nicht immer so einfach zu treffen ist, fahren Nicht-Japaner mit einer mittleren Verbeugung am besten.


Visitenkarten sind in Japan sehr wichtig, sie gelten fast als Teil der Persönlichkeit und sogar Hausfrauen besitzen welche und überreichen sie.
Entsprechend sorgsam sollte man die Karten (die nie verschmutzt oder eingeknickt sein sollten) handhaben: Zum guten Ton gehört es, sie mit beiden Händen mit einer leichten Verbeugung zu überreichen und ebenso in Empfang zu nehmen.
Auf keinen Fall wird die Karte sofort weggesteckt, vielmehr wird sie eingehend studiert. Tabu ist, sich darauf Notizen zu machen.

Wie in vielen asiatischen Ländern, ist ein “Nein” absolut unhöflich und sollte vermieden werden. Auch als Tourist sollte man immer wieder mal ein bestätigendes “Hai” (Ja) einwerfen, was Aufmerksamkeit signalisiert.

Auch mit den Gesten kann man in Japan eine Menge falsch- bzw. richtig machen: Um auf eine Person zu zeigen, darf man nur die ganze Hand nehmen, nicht den Finger. Wer auf sich selbst zeigt, deutet auf seine Nase.
Wer jemanden mit Gesten zu sich winken möchte, muss die Handfläche nach unten halten. In Japan winkt man mit der Handfläche nach oben nur Tiere zu sich.
Auch wildes Gestikulieren mit den Händen erregt unangenehmes Aufsehen, der Grundsatz ist: Hände sollten nicht “sprechen”.

Wer kennt das nicht, das Hotel ist überbucht oder der Flug verspätet. Zeit Tacheles zu reden denken Sie- Bloss nicht!
In Japan sollte jeder jederzeit “sein Gesicht wahren“, auch wenn nach europäischen Maßstäben ein lautes Wort angebracht wäre.

Expedia.de - Das große Online Reisebüro
Flug und Hotel in Tokio beliebig kombinieren.

Frankreichs rauhe Küste: Urlaub in der Bretagne

Posted by – Sonntag, 28. Februar 2010

 Bretagne  Bretagne

Fotos: Jennifer Kneer und Bildpixel/Pixelio Pixelio

Wer die Bretagne als Urlaubsziel auswählt, der wird Gefallen finden an der Rauheit der westfranzösische Region, die die Départements Côtes-d’Armor, Finistère, Ille-et-Vilaine und Morbihan umfasst. Rund um die Hauptstädte der Bretagne Rennes und Nantes finden sich rauhe z.T. tief abfallende Küsten, an denen der Wind die Wellen ans Ufer peitscht und Dörfer mit lieblichen Steinhäusern- eine etwas wilde, schroffe Romantik.

Lange Zeit galt die Bretagne als “Armenhaus Frankreichs”, die Region war im Wesentlichen von der Landwirtschaft und dem Fischfang geprägt. Speziell an der Nordküste spielte vor allem die Austernzucht eine Rolle.
Frankreich bemühte sich jedoch seit den 60iger Jahren in die Industrialisierung der Bretagne zu investieren. Durch diese Investitionen wurden der Tourismus, die Fischerei und die Landwirtschaft zu einträglichen Industriezweigen.
Der Tourismus, der vorwiegend im Sommer die Bretagne erobert, spielt sich überwiegend an den Küsten ab.

Urlaub in der Bretagne:
Ein Bretagne-Urlaub ist etwas Besonderes, weil er etwas anders ist: Das dem Spiel der Gezeiten unterworfene Meer, außergewöhnlichen Landschaften sowie eine eine faszinierende Natur vermitteln vielfältige Eindrücke und Erlebnisse.
Auch wenn die Bretagne nicht die klassische Baderegion ist (auch im Sommer bleibt es nur mässig warm) braucht der Wassersport nicht zu kurz zu kommen. Im Gegenteil: Was die Ausübung von Wassersport-Aktivitäten angeht ist die Bretagne die führende Region Frankreichs. Vor allem Surfer, Segler und Kite-Surfer lieben die Region aufgrund des starken Windes- allerdings empfiehlt sich bisweilen ein Neoprenanzug.

Wussten Sie, dass nach Paris die Bretagne die Region Frankreichs mit den meisten unter Denkmalschutz stehenden Bauwerken ist? Mehr als 4.000 Schlösser und Herrensitze findet man in der Bretagne – in ihrer Bedeutung und Dichte ist das einzigartig in ganz Europa!
An erster Stelle der Burgen und Schlösser, die man besuchen sollte, steht das Schloss Château de Kerjean, das wohl schönste Renaissance-Schloss der Bretagne. Die meistbesuchte Burg der Bretagne befindet sich am Cap Fréhel wo die Granitklippen über 70 Meter aus dem Atlantik herausragen. Hoch oben auf den Klippen befindet sich eine mächtige Festung. Weitere schöne Schlösser sind das Château de Kergrist oder das Schloss Rosanbo.


Wussten Sie, dass die Nord-Bretagne, neben Kanada die größten Gezeiten-Unterschiede der Welt besitzt? Ursache hierfür ist die geringe Tiefe und die Stauwirkung des Ärmelkanals.
Nicht nur die Fischer und die ganze Region ist sehr von den Gezeiten geprägt bzw. abhängig, auch der Bretagne-Urlauber erfährt ein besonderes Natur-Erlebnis: Schön sind Küsten- und Watt-Wanderungen und die Suche nach Meerestieren.

Wer die Kultur der Bretagne kennenlernen will, besucht vielleicht einmal eine Musikveranstaltung, denn die bretonische Musikszene ist ausgesprochen lebendig. Jung und Alt zieht es zum Fest-noz („Nachtfest“), wo sowohl mit traditionellen Instrumenten wie z.B. dem Dudelsack oder der Klarinette als auch mit modernen Instrumenten zu überlieferten Volkstänzen aufgespielt wird. Auf Hochzeiten, Dorffesten und zu anderen freudigen Anlässen tanzen Jung und Alt.

empfehlenswerte Literatur:

weitere Artikel über Frankreich: