Touristenabzocke: Vorsicht vor diesen Tricks im Urlaub!

Posted by – Mittwoch, 11. August 2010

Jährlich werden Tausende von Reisenden im Ausland Opfer von Betrügereien. Das kann einem, je nachdem wie gross der Schaden ist, den Urlaub ganz schön vermiesen. Das Auswärtige Amt, der ADAC und die Welt-online haben mal die fiesesten Tricks der Touristenabzocke aufgelistet:

Italien/ Rom:
Die Buslinien 64 und 40 und auch die Metro vom Bahnhof Termini zum Petersplatz in Rom sind bekannte Jagdgründe der Taschendiebe. Der Trick ist denkbar einfach. In den oft rappelvollen Bussen wird gedrängelt was das Zeug hält und dann in die Taschen gegriffen. Wird das vom Opfer bemerkt, kann es passieren, dass sich die Familienmitglieder so bedrohlich um einen scharen, dass viele Opfer einen weiteren Alarm unterlassen. Am nächsten Halt steigen die Diebe dann in aller Ruhe aus. Die Polizei ist machtlos dagegen. Der Fahrer des Busses vorne in seiner Kabine ebenso. Also Vorsicht und Wertsachen und Taschen möglichst nah am Körper tragen.

Marokko:
Bei der Anreise mit dem Schiff müssen Urlauber aufpassen, um nicht abgezockt zu werden. Im Hafen von Tanger etwa wird den Reisenden Hilfe mit den Koffern angeboten. Wer das dankbar annimmt und damit rechnet, dass er ca. 50 Cents oder einen Euro zahlen muss, irrt. Die Kofferträger fordern vehement und lautstark fünf oder zehn Euro.


Argentinien:
An belebten Orten und in öffentlichen Verkehrsmitteln wenden Trickbetrüger vermehrt die Methode an, ihr Opfer z.B. mit Senf zu beschmutzen. Sie beginnen dann hilfsbereit und schuldbewusst mit der Reinigung, eignen sich gleichzeitig aber sämtliche Wertgegenstände an. Auch hier gilt: Wertgegenstände sollten, wenn überhaupt, in Brustbeuteln eng am Körper mitgenommen werden.

Bulgarien:
Viele Türkei- oder Griechenlandurlauber, die mit dem Auto durch Bulgarien fahren, werden Opfer von korrupten oder falschen Beamten. Diese verlangen aufgrund von vermeintlichen Verkehrsverstößen Bargeld. Hier hilft es oftmals, sich nach dem Ausweis, dem Namen oder dem Vorgesetzten zu erkundigen. Und: Bulgarische Polizisten dürfen bei Verkehrsdelikten generell kein Bargeld abkassieren.

Urlaub 2011- Brückentage für die Urlaubsplanung nutzen

Posted by – Freitag, 06. August 2010

Vielleicht liegt es daran, dass bei den meisten der Sommerurlaub gerade vorbei ist, dass viele schon wieder an den nächsten (Sommer) Urlaub denken.
Hat man Kinder und kann nur in den Schulferien verreisen, bleibt einem ohnehin nichts anderes übrig, als frühzeitig zu planen, um eine günstige und schöne Unterkunft zu bekommen.

Das Jahr 2010 war, was die Brückentage angeht, alles andere als arbeitnehmerfreundlich. (Weihnachten fällt dieses Jahr auf einen Freitag, Silvester folglich auch usw.).

Zwar fallen auch 2011 erneut einige bundeseinheitliche Feiertage wie der 1. Mai oder der 1. Weihnachtsfeiertag auf ein Wochenende aber insgesamt ist 2011 deutlich besser als 2010 und man kann bei guter Planung unter Berücksichtigung der Brückentage mehr Urlaub durch die Verbindung der Brückentage und dem Wochenende durch Urlaubstage herausschlagen.


Das neue Jahr startet allerdings so “mies”, wie das alte aufgehört hat: nämlich mit Neujahr auf einem Samstag. Die Heiligen Drei Könige am 6. Januar fallen auf einen Donnerstag, so ist für alle in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt für einen zusätzlichen Urlaubstag zumindest ein langes Wochenende drin.

Ostern ist in 2011 wieder sehr spät, nämlich vom 22.-25. April. Hier bieten sich die üblichen Urlaubsbrücken mit jeweils vier Urlaubstagen in der Woche vor und nach Ostern an, um summa summarum auf 10 oder 16 freie Tage zu kommen.

Der 1. Mai (Tag der Arbeit) fällt dann jedoch leider auf einen Sonntag, und lässt sich daher leider nicht zur Verlängerung des Osterurlaubs oder für ein langes Wochenende nutzen.

Am Donnerstag den 2. Juni ist Christi Himmelfahrt.
Nimmt man sich Freitag den 3. Juni frei, kann man mit einem Urlaubstag vier freie Tage genießen. Verbindet man dies noch mit Pfingsten am darauffolgenden Wochenende, kann man sich bei sechs Urlaubstagen über zwölf freie Tage freuen.

Fronleichnam am 23. Juni (Donnerstag) ist wiederum nicht in allen Bundesländern ein Feiertag; diejenigen, die ihn haben, können sich den Freitag freinehmen und haben wieder nur mit Einsatz eines Urlaubstages 4 Tage frei.

Maria Himmelfahrt ist wieder nur ein Feiertag in einigen Bundesländern. 2011 fällt Maria Himmelfahrt auf einen Montag.

Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober (Feiertag für alle Bundesländer) fällt ebenfalls auf einen Montag, folglich können sich alle auf einen freien Montag und somit auf mindestens drei freie Tage am Stück freuen.

Auch der Reformationstag am 31. Oktober fällt auf einen Montag, Allerheiligen am 1. November demnach auf einen Dienstag. Mit einem Urlaubstag am Freitag oder einem Brückentag am Montag kann man also noch mal vier Tage frei machen.

Den Buß- und Bettag am 16. November (ein Mittwoch) haben nur die Sachsen, die die Gelegenheit nutzen sollten, mit zwei Urlaubstagen fünf freie Tage bzw. mit vier Tagen Urlaub sogar neun Tage Ferien zu genießen.

Was Weihnachten in Silvester angeht, ist 2011 ähnlich ungünstig wie 2010. Heiligabend fällt auf Samstag, lediglich den 2. Weihnachtsfeiertag am Montag bekommt man also für die Urlaubsplanung geschenkt. Noch ungünstiger fällt der Jahreswechsel aus, da Silvester und Neujahr auf ein Wochenende fallen.


Das Sultanat Oman- arabische Vielfalt

Posted by – Dienstag, 03. August 2010

 Oman
Foto: eckwe/Pixelio Pixelio
Das Sultanat Oman ist im Kommen, strotzt es doch auch nur so mit landschaftlicher Vielfalt: Da Sandstrand für Erholungssuchende und Badefreunde, dann wieder Steilküsten und Hochgebirge. Darüber hinaus hat Oman Wüsten und sogar Fjorde und üppig blühende Landstriche zu bieten.

Noch vor wenigen Jahren war Oman eher ein Land für abenteuerlustige Individualreisende. Inzwischen hat sich ein staatlich geförderter Tourismus (angelehnt an die Erfolge des Nachbarn Vereinigte Arabische Emirate) entwickelt, der sich mehr und mehr internationalen Standards angleicht.

Das Sultanat Oman, der zweitgrösste Staat am Arabischen Golf liegt im Osten der Arabischen Halbinsel und grenzt im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate, im Westen an Saudi-Arabien und im Südwesten an Jemen. 7 Regionen gibt es in Oman: Al Batinah, Dhofar und Musandam, die Gebirgsregion Al Dakhliya, die Wüstenregion Al Dhakirah sowie Al Sharqiyah und Al Wusta; die Hauptstadt des Sultanats ist Muscat.

Die Region von Al Batinah an der Nordküste Omans ist bekannt für seine langen Sandstrände. Fährt man weiter ins Landesinnere wird die Landschaft hügeliger. Dort befinden sich die bekanntesten Wadis des Landes und vor allem die heilenden Thermalquellen von Ain al Kasafa.


Die Region Musandam wiederum ist vom Rest des Omans durch die Vereinigten Arabischen Emirate getrennt. Hier findet man Fjorde und steile Klippen, so dass man sich Fast in Norwegen wähnt.

Zwischen dem Arabischem Meer und Golf von Oman ragt die Landspitze Al Sharqiyah weit ins Meer hinaus. An einer 170 Kilometer langen Küstenlinie findet man sowohl felsige Buchten mit Höhlen als auch weiche Sandstrände. Erholungssuchende finden hier nahezu unberührte Strände und eine breite Küste vor. Einen schönen Kontrast bilden die Wahiba Sands mit Wadis, weiten Sanddünen und Schluchten. Die Region al Wusta ist ebenfalls sehr wüstenreich und bietet vielen einheimischen Tieren ein zuhause.

Die Hauptstadt Muscat (manchmal auch Maskat geschrieben) liegt an der Küste im Nordosten des Landes am Golf von Oman, an einer von Felswänden eingeschlossenen Bucht. Muscat ist das geschäftige Zentrum des Landes. Innerhalb der letzten Jahre sind viele Shoppingmalls und Hotels nach westlichem Standard enstanden. Das alte Zentrum der Stadt, Alt-Maskat, liegt am südlichen Ende der Metropolitan Area. Hier befindet sich z.B. der überwiegend zu Repräsentationszwecken genutzte Al-Alam-Palast von Sultan Qabus ibn Said. Von der ehemaligen Stadtbefestigung ist ein Festungsgraben erhalten.
Da Muscat selbst nur etwa 30.000 Einwohner besitzt, hat sogar die Hauptstadt einige schöne Strände vorzuweisen: Qurum Beach, Bandar al-Dschissa und Yati.

Klima und Reisezeit:
Passatwinde und Ausläufer des indischen Monsuns bestimmen das randtropische Klima des Omans. Im Landesinneren ist es sehr heiß und trocken, in den Küstenebenen im Norden und in Dhofar feuchtheiß. In der Hauptstadt Muskat beträgt die Durchschnittstemperatur im Januar 22 °C, im Juni heisse 34,5 °C. Der Gharbi, ein heißer Fallwind aus dem Omangebirge, lässt während der Sommermonate die Temperaturen zeitweise unerträglich werden.

empfehlenswerte Literatur:

Unerlaubte Reise-Souvernirs- beachten Sie den Artenschutz!

Posted by – Sonntag, 01. August 2010

Nicht immer ist es böse Absicht; viele Urlauber handeln nicht vorsätzlich, sondern schlichtweg aus Unwissen – oder weil sie im Urlaubseifer verdrängen, dass es eine Regelung geben könnte.
Dennoch gibt es jedes Jahr an den Flughäfen ca. 1500 Beschlagnahmungen von “Souvenirs”, die unten das Artenschutzabkommen fallen; zwischen 80 und 90 Prozent dieser Beschlagnahmungen stammen dabei von Touristen.

Weltweit sind etwa 8.000 Tier- und 40.000 Pflanzenarten gefährdet oder unmittelbar vom Aussterben bedroht. Sie stehen deshalb unter Schutz und der internationale Handel der geschützten Arten ist durch das Washingtoner Artenabkommen geregelt. In Deutschland soll dies die Bundeszollverwaltung sicherstellen, Strafen verwaltet das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn. Insgesamt sind wesentlich mehr Pflanzen als Tiere geschützt.

Vom Grundsatz her fällt jedes Produkt, das von einer geschützten Tier- oder Pflanzenart hergestellt wurde, unter die Schutzbestimmungen – egal wie hoch der Anteil ist. Wer legal ein solches Produkt einführen will, kann auf der Seite des BfN einen Antrag stellen. Dort sind auch die Kosten im Falle der Ein-, Aus- oder Wiederausfuhr von Tier- und Pflanzenarten einzusehen.


Ob Orchidee, Schildkröte oder andere Mitbringsel; wird man “erwischt”, kann das sehr teuer werden: Zwar gibt es die Androhung einer Freiheitsstrafe im Bundesnaturschutzgesetz (§ 71 Absatz 2) von bis zu fünf Jahren, doch für den Touristen geht es in der Regel um Geldstrafen. Besteht der Verdacht einer Straftat, entscheidet sogar das Gericht.

Der Internationale Tierschutz-Fonds rät Reisenden daher, landestypisches Kunsthandwerk anstelle von Tier-Souvenirs zu kaufen. “Der Kauf von Keramiken oder Textilien ist viel ressourcenschonender und unterstützt zudem die lokale Wirtschaft”.
Das BfN und der Zoll haben zudem eine Internetseite eingerichtet. Unter artenschutz-online.de findet man umfassende Informationen über Artenschutz im Urlaub. Informationen darüber von welchen Reise-Souvernirs man besser die Finger lässt, bietet auch der WWF-Souvenirführer.

Links:
Artenschutz Online
WWF Souvernirführer

Die Deutschen und ihr Urlaub- was die Deutschen im Urlaub machen

Posted by – Freitag, 30. Juli 2010

Haben Sie sich das im Urlaub auch schon gefragt: Wie verbringen eigentlich die anderen ihren Urlaub?

Das wollte auch der stern wissen und hat eine Umfrage gestartet: Was machen die Deutschen im Urlaub? Heraus kam: Neues entdecken, aber auch “einfach faulenzen” stehen ganz oben – wilde Partys dagegen weniger.

Mit 70% wurde zuallerst “neue Kulturen kennenlernen” genannt. An zweiter Stelle folgte mit 65 Prozent das Treffen mit anderen Menschen oder Freunden. Auf Platz drei landete mit 59 Prozent Nennungen “einfach faulenzen”.

Aber die Deutschen sind auch sportlich aktiv: 59% verbringen ihren Urlaub mit sportlichen Aktivitäten wie radfahren, schwimmen oder wandern. 53% nutzen den Urlaub dazu, einmal ein gutes Buch zu lesen.

Das Party-machen lag mit 24% ganz hinten.
Mehrfachnennungen waren möglich.

Quelle: stern