An den Iguaçu Wasserfällen in Brasilien

Posted by – Donnerstag, 04. Februar 2010

Iguacu Wasserfälle
Foto: Brigitte Jerger/Pixelio Pixelio

Der Iguaçu ist ein ca. 1.320 km langer Fluss in Südamerika, genauer gesagt in Brasilien an der Grenze zu Argentinien.
Die Iguazu-Wasserfälle (Iguazu bedeutet “großes Wasser” in der Sprache der Guarani-Indianer) sind eines von vielen Naturwundern Brasiliens. Sie sind mit etwa 3km Breite die breitesten Wasserfälle der Welt (die Victoriafälle in Sambia sind höher aber schmaler).
Aus einer Höhe von fast 80 Metern stürzen durchschnittlich 1.700 m³/s, nach längeren Niederschlägen bis zu 7.000 m³/s, in zwei Stufen in die Tiefe.

Auf beiden Seiten der Wasserfälle (in Argentinien und Brasilien) gibt es auf einem Gebiet von insgesamt 250.000 Hektar noch eine der am besten erhaltenen Urwälder und eine der grössten Waldreserven Südamerikas. Bereits 1939 wurden das Gebiet Nationalpark (Parque Nacional de Iguaçu auf der brasilianischen Seite) und Parque Nacional Iguazu in Argentinien. 1984 bzw. 1986 wurden die Nationalparks in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurden. Sie stellen ein letztes Stück Regenwald und einen Rückzugsraum für die Tiere dar; zudem sind Sie durch den Tourismus einen wichtiger Wirtschaftsfaktor.

In den Nationalparks leben allein etwa 800 verschiedene Schmetterlingsarten. Die Urwälder sind reich an Bromelien, Orchideen ud Zedern. Im Nationalpark von Iguaçu gibt es auch Sperber, Spechte, Eulen, und Reiher sowie Säugetiere wie Affen, Tapie und Otter. Da die Bevölkerung sehr arm ist, ist Wilderei ein Problem im Nationalpark und die Wachsamkeit der Park-Ranger ist unabdingbar, um die bedrohten Tier- und Pflanzenarten in ihrem Bestand zu sichern.

Die beste Zeit, die Iguaçu Wasserfällen zu besuchen ist von August bis November. Von Mai bis Juli sind sie zwar imposant durch das Hochwasser, man kommt aber aus diesem Grund nicht nahe genug an sie heran.


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