Tag: Afrika

Auf Safari im Krüger Nationalpark, Südafrika

Posted by – Mittwoch, 16. September 2009

 Elefant Krüger-Nationalpark Es ist fast zwingend bei einem Besuch in Südafrika: eine Safari im Krüger Nationalpark!
Der Krüger Nationalpark wurde im Jahre 1898 unter dem südafrikanischen Präsident Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 wurde das Gebiet in Krüger Nationalpark umbenannt und erhielt den Status Nationalpark.

Der Krüger Nationalpark ist mit 20.000 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet Südafrikas und Heimat von ca. 150 Säugetierarten, 114 Reptilien- und etwa 500 Vogelarten.

Auch die berühmten Big Five (dazu zählen der Büffel, der Elefant, der Löwe, der Leopard und das Nashorn) findet man hier.

Da die Trockenzeit bewirkte, dass das Wild aus dem Gebiet abwanderte, wurde der Park ab 1961 in Teilen eingezäunt, um die Wanderbewegungen der Großtiere in und aus dem Park heraus zu verhindern.

Die Landschaft im Krüger Nationalpark:
Mit Ausnahme des Süd- und Nordwestens sowie des Lebombogebirges ist der Park überall relativ flach und besteht aus leicht hügeligem Land: An einigen Stellen erheben sich einige Felsinseln, die ideale Lebensräume für Paviane, Leoparden und Klippspringer sind.

Im Nordteil des Krüger Nationalparks besteht die Vegetation überwiegend aus Buschland mit Buschweiden und z.T. mächtigen Affenbrotbäumen. Die Wildtierdichte ist hier deutlich geringer als in den südlicheren Teilen des Parks aber man findet dennoch Elefanten, Büffel und Antilopen.

Im Zentralteil des Krüger-Parks findet man Gras- und Baumsavannen; die Vegetation besteht aus Akazien und Grasland. Hier findet man die meisten Zebras, Gnus und Giraffen.

Die Tiere im Krüger Nationalpark:

 Impala Krüger Nationalpark Das häufigste, von den größeren Wildtieren des Parks ist die Impala (Foto) , man schätzt ihre Zahl auf etwa 150.000. Die Zahl der Elefanten liegt in etwa bei 11.500 Tieren, Zebras gibt es ca. 23.000 (2003) und Flusspferde in etwa 2.500. Erfreulicherweise stösst man auch immer wieder auf das Breitmaulnashorn, das Ende des 19ten Jahrhunderts fast ausgerottet war. Heute (2003) beträgt der Bestand ca. 5000 Stück. Das Spitzmaulnashorn hingegen ist leider noch selten. Es verschwand in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Heute gibt es ca. 400 Exemplare im Park

Die Bestände an Elefanten, Büffeln und Flusspferden werden durch künstliche Eingriffe (Abschuss, Umsiedelung, Pille) seitens der Parkverwaltung reguliert.

Wer sich auf die Suche nach den Katzen und grossen Raubtieren begeben will, muss z.T. schon etwas schauen: Von den Geparden gibt es nur ca. 200 Tiere, die Zahl der Löwen liegt bei etwa 1.500 und von den Leoparden gibt es ca. 1.000 Tiere.

Freunde von Reptilien finden im Park die großen Nilkrokodile und zwei Arten von Waranen.


Camps im Krüger Nationalpark:
Im Krüger-Nationalpark verteilt gibt es eine Reihe von Camps und Rastplätzen, an denen man sich entweder bloss erholen und etwas essen kann oder aber in denen man auch übernachten kann. Insgesamt existieren 21 sog. Rest Camps mit Übernachtungsmöglichkeit, zudem 11 Privat-Lodges der (auch preislich) gehobenen Kategorie. Zudem leben viele Ort um den Krüger-Nationalpark natürlich vom Tourismus und es gibt zahlreiche Unterkünfte auch dort.

Klima/Reisezeit:
Südafrika und damit auch der Krüger Nationalpark liegen auf der Südhalbkugel der Erde und haben daher entgegengesetzte Jahreszeiten zu uns: Wenn bei uns also tiefster Winter ist, ist am Kap Hochsommer.

Reisen im Sommer (also Winter bei uns): Hier kann es im Krüger Nationalpark teilweise sehr heiß werden und heftige aber nur kurz andauernde Regenfälle sind nichts ungewöhnliches. Das hat für den Safari-Touristen einen Nachteil: Wenn die Savanne durch den Regen ergrünt und das Buschland in die Höhe schießt dann sind die Wildtiere zum einen nicht mehr auf die Wasserlöscher angewiesen und sie lassen sich zum anderen durch das hohe Grass auch schwerer beobachten.
Hinzukommt dass im ganzen Krüger Nationalpark in dieser Zeit ein erhöhtes Malariarisiko herrscht.

Im Winter sind die Tage meist angenehm warm und sonnig aber in der Nacht kann es durchaus kalt werden.
Die beste Tierbeobachtungszeit ist am Ende des Winters, wenn das Gras der Savanne rar ist und die Wildtiere auf die Wasserlöcher angewiesen sind.

Informationen zur Malaria:
Ganz aktuell (Januar 2010) wird aus Südafrika zurzeit eine steigende Zahl von Malaria-fällen gemeldet. Besonders betroffen sind die Provinzen Limpopo und Mpumalanga, über die sich Teile des Krüger Nationalpark erstrecken. Insbesondere während der Regenzeit, die noch bis Mai andauert, ist die Gefahr einer Malariainfektion groß, da sich die Krankheitsüberträger besonders leicht vermehren können. Im Juni und Juli (also während der WM) ist das Malariarisiko in vielen Gebieten Südafrikas gering. Die aktuellen Ausbrüche zeigen jedoch, dass für das nordöstliche Südafrika eine Malaria-Prophylaxe durchgeführt werden sollte. Dies gilt insbesondere auch bei Ausflügen in den Krüger Nationalpark.”

Zeitunterschied Deutschland Südafrika:
Der Zeitunterschied zwischen Südafrika und beträgt eine Stunde (MEZ +1). Südafrika ist eine Stunde voraus.
Das es in Südafrika nur eine Zeit, also keine Sommerzeit wie bei uns gibt, herrscht während der mitteleuropäischen Sommerzeit sogar Zeitgleichheit.

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Südafrika: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Südafrika: Fit-for-Travel


weitere Artikel über Südafrika:

Tansania- auf der Suche nach den “Big Five”

Posted by – Dienstag, 15. September 2009

 Leopard Tansania Afrika- das sind wohl vor allem die Tiere, die den Reiz dieses Kontinents ausmachen: Giraffen, Nashörner oder Elefanten. In diesem Zusammenhang fällt auch immer wieder der Begriff “Big Five”. Aber welche Tiere sind das überhaupt?

Zu den Big Five gehören:

  • der Büffel
  • der Elefant
  • der Löwe
  • der Leopard und
  • das Nashorn

Früher war es erklärtes Ziel eines jeden ambitionierten Jägers auf Safari alle Tiere der Big Five zu erlegen- nicht die Grösse der Tiere gab ihnen den Namen, vielmehr galten alle als überaus gefährlich und und entsprechend prestigeträchtig war es, sie als Trophäen mit nach hause zu bringen.

Zum Glück ist das heute nicht mehr erlaubt oder aber stark eingeschränkt worden (z.T. existieren noch sog. Abschussquoten) und unter Safari verstehen wir heute Ausflüge und Reisen in die afrikanischen Nationalparks, um die Tiere zu beobachten und uns an ihnen zu erfreuen. Die Big Five werden nun mit dem Fotoapparat “geschossen”, nicht mehr mit dem Gewehr.

Neben Tansania findet man die Big Five noch in folgenden Ländern Afrika´s: Südafrika, Kenia und Botswana.

Seit Ende der 80er Jahre nimmt Tansania an diesem internationalen Safari-Tourismus teil und zieht pro Jahr ca. eine Million Besucher an. Besonders bekannt ist natürlich der Serengeti Nationalpark . Es gibt in Tansania aber insgesamt 13 Nationalparks und eine überwaltigend grosse Vielfalt der Fauna und Flora.


Hintergrundinformationen zu Tansania:
Tansania liegt im östlichen Afrika am Indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, an Mosambik und Sambia im Süden. Auf einer Fläch von 945.000 Quadratkilometern leben 41 Mio Menschen; Hauptstadt von Tansania ist Dodoma, Regierungssitz und größte Stadt ist jedoch Daressalam.


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Tansania gehört zu den ärmsten Ländern auf der Welt, die HIV-Rate ist mit 6,2 Prozent der erwachsenen Einwohner aber vergleichsweise niedrig.

Sprache und Bevölkerungsgruppen:
Swahili ist die Nationalsprache, in Tansania werden insgesamt aber 127 verschiedene Sprachen gesprochen.
95% der Einwohner gehören der Volksgruppe der Bantu an. Die bekannten Masai machen bloss 3 % der Bevölkerung aus.

empfehlenswerte Literatur:

Sehenswürdigkeiten in Tansania:

  • Serengeti: Im schönsten Nationalpark von Tansania kann man Gazellen, Zebras, Elefanten, Löwen und eine Vielzahl an Vogelarten bestaunen. Jedes Jahr findet eine imposante Nord-Süd-Wanderung von riesigen Tierherden auf der Suche nach Weideland statt. Die ideale Reisezeit ist von November bis Mai.
  • Kilimanjaro: Der mit 5895 m höchste Berg Afrikas zieht Bergsteiger und Tekkingfans aus aller Welt an. Ein Austieg ohne Führer ist sehr gefährlich und so müssen Aufstiege stets begleitet werden
  • Der Arusha-Nationalpark liegt im Ngurdoto-Krater, der zu einem vor 250.000 Jahren erloschenen Vulkan gehört. Von besonderen Aussichtspunkten kann man Nashörner, Büffel, Giraffen und Warzenschweine sehen
  • Gombe-Nationalpark: Am Ufer des Tanganjika-Sees liegt dieses Schimpansen-Schutzgebiet in dem ca. 200 Schimpansen leben.

Klima und beste Reisezeit für Tansania:
Tansania hat eine große Regenzeit von Ende März bis Anfang Mai und eine kleine von November bis Dezember. Viele Nationalparks sind in der Regenzeit zwischen März und Mai nur schwer zugänglich, die beste Reisezeit sind die Monate Juni und November, den Norden kann man von Januar bis Mitte März sehr gut bereisen.

Klima Tansania Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 28 28 28 25 23 22 21 22 25 27 27 27
Min. Temperaturen 13 13 15 16 15 13 12 12 13 13 14 14
Sonnenstunden 8 8 7 5 4 4 4 4 6 7 7 7
Regentage 8 7 11 17 10 3 2 1 1 4 10 10

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Tansania: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Tansania: Fit-for-Travel


Namibia- mehr als nur Dünen aus Sand

Posted by – Sonntag, 13. September 2009

 Wueste Namibia

Namibia- ehemals Deutsch-Südwestafrika, das klingt fast heimisch und ist doch so weit weg. Ganz genau liegt Namibia, deren Hauptstadt Windhoek auch so gar nicht afrikanisch klingt, am Atlantischen Ozean zwischen Angola, Sambia, Botswana und Südafrika.

Hintergrund:
Der Name Namibia leitet sich von der Wüste Namib ab, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt. Das gesamte Land Namibia ist etwa 830.000 Quadratkilometer gross und damit mehr als doppelt so groß wie die Bundesrepublik. Im Vergleich zu Deutschland mit ca. 82 Mio Einwohnern leben hier allerdings nur etwa 2 Mio Menschen, die meisten davon in Städten (allein 300.000 in Windhoek) und im fruchtbaren Norden des Landes.


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Sprache und Religion:
Aus der Kolonialzeit wird mancherorts noch Deutsch (eher noch Afrikaans) gesprochen oder zumindest verstanden, der größte Teil der (schwarzen) Bevölkerung spricht jedoch Bantu- oder Khoisan-Sprachen. Die von den Europäern und Bastern eingeführten indogermanischen Sprachen Afrikaans und Deutsch werden vor allem von der weissen Bevölkerung gesprochen: 60% spechen hier Afrikaans, 32 % Deutsch und 7 % Englisch. Diese 3 Sprachen waren übrigends bis zur Unabhängigkeit des Landes von Südafrika 1990 auch die offiziellen Amtssprachen. Nach Ende der Apartheid und auch um das Ende der Fremdherrschaft nach aussen hin zu bekunden, ist die neutrale Sprache Englisch inzwischen zur alleinigen Amtssprache erhoben worden.
Die Kolonialzeit hat sich auch auf die Religion ausgewirkt: durch intensive Missionierung sind ca. 87 % der Namibier Christen.

Wirtschaft in Namibia:
Etwa 20 % des BIP von Namibia wird vom Bergbau erwirtschaftet. Wertvolle Rohstoffe Namibias sind vor allem Uran und Diamanten. (die grösste Diamantenmine liegt in der Nähe von Lüderitz, bekannte Abnehmer sind De Beers oder Consolidated Diamond Mines). Ein weiterer wichtiger Wirtschaftssektor stellt die Landwirtschaft dar und auch der Tourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Kolonialzeit und Besetzung durch Südafrika:
Die Kolonialzeit begann 1884 mit der Erklärung Namibia´s zum „Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika”, sie endete im Jahr 1919. Während des 1. Weltkrieges wurde Deutsch-Südwestafrika von Südafrika besetzt und durch Beschluss des Völkerbundes 1920 der Südafrikanischen Union als Mandatsgebiet zugeteilt. In den Folgejahren gelang es den der südafrikanischen Besatzung den starken deutschen Einfluss zu reduzieren und Namibia zu „südafrikanisieren”: auch die Apartheid wurde auf Namibia ausgedehnt. Vor diesem Hintergrund gab es jahrzehntelange Bemühungen Südafrika das Völkerbundmandat zu entziehen. 1971 erklärte der internationale Gerichtshof in Den Haag das Vorgehen Südafrika´s für rechtswidrig und 1972 war Südafrika bereit, Südwestafrika nach einer angemessenen Übergangszeit in die Unabhängigkeit zu entlassen. Diese Unabhängigkeit erlangte Namibia aber erst 1990- nach mehr als 100-jähriger Fremdbestimmung!

empfehlenswerte Literatur:

Sehenswürdigkeiten:
Im Wesentlichen wird Namibia durch zwei Wüsten geprägt: im Westen durch die von der Kapprovinz bis weit nach Angola hineinreichende Namib und im Osten durch die Kalahari. Eine Besonderheit der Namib sind die Dünen im Gebiet um Sossusvlei. Die Dünen gehören mit weit über 200 Metern Höhe zu den höchsten der Welt. Der Reiz dieser Dünenlandschaft liegt aber nicht nur in ihrer Höhe, sondern auch in dem vom Sonnenstand abhängigen Farbenspiel und der Tatsache, dass die Namib aufgrund der besonderen, über Jahrmillionen andauernden klimatischen Verhältnisse als älteste Wüste der Welt gilt.
Weltbekannt sind aufgrund dieser Gegebenheiten auch die Felsmalereien in Twyfelfontein , die vermutlich über 10.000 Jahre alt sind.


Tiere:
Ebenso berühmt und ein Magnet für Touristen ist der Etosha-Nationalpark ein ca. 23.000 km² großes Naturschutzgebiet im Norden von Namibia´s und bedeutendster Nationalpark des Landes. 1973 wurde der Park komplett eingezäunt um die Abwanderung der Wildtiere zu vermeiden bzw. sich um die Regeneration des Wildbestandes zu kümmern: Durch künstliche Bohrlöcher stieg der Wildbestand im Park stark an. Der Bestand an Elefanten wird seitdem bei 1.500 Stück gehalten, ein grosser Erfolg ist, dass die Zahl der Spitzmaulnashörner im Etosha Nationalpark von ca. 50 Tieren im Jahr 1970 auf 340 im Jahre 1990 anstieg. Seit 1988 gibt es eine Spezialeinheit gegen professionelle Wilderei.

Neben Elefanten und Nashörnern gibt es bis auf Krokodile und Flusspferde nahezu alle Großtierarten des südlichen Afrika.

Wichtige Verhaltensregeln für Namibia:
Es ist hervorzuheben, dass es in Namibia weder Fotografierverbote, Sperrstunden noch militärische Sperrgebiete gibt. Wo immer Sie in Namibia hinkommen, werden Sie als Gast und Freund empfangen.
Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass viele Menschen auf Trinkgeld angewiesen sind: 10 % des Rechnungsbetrags sind üblich. Im Grenzgebiet ist zu beachten, dass die Grenze zu Angola an verschiedenen Stellen gar nicht oder nur durch einen niedrigen Drahtzaun markiert ist. Wer die Grenze (auch nur für wenige Meter) illegal überschreitet, muss mit der Festnahme, Geldbuße und / oder Haftstrafe rechnen.

Feiertage in Namibia:
Nationalfeiertag: 21. März: Unabhängigkeitstag (1990).
1. Januar: Neujahrstag,2. April: Karfreitag, 5. April: Ostermontag, 1. Mai: Tag der Arbeit, 4. Mai: Cassinga Tag, 9. Mai: Tag des Aufstandes, 13. Mai: Christi Himmelfahrt, 25. Mai: Afrikatag/Tag der afrikanischen Einheit, 1. Juni: Tag des Aufstandes, 26. August: Tag der Helden, 10. Dezember: Tag der Menschenrechte, 25. Dezember: Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember: Tag der Familie.

Klima und beste Reisezeit:
Mit seinen 300 Sonnentagen jährlich ist Namibia ein ausgesprochen sonniges Land. Im Grunde kann man Namibia ganzjährig bereisen kann, allerdings liegt die beste Reisezeit vielleicht am ehsten zwischen April und Juni. Die Temperaturen sind hier tagsüber um die 25 Grad, der Himmel ist stets strahlend blau. Nachts kühlt es angenehm ab, so dass man gut schlafen kann. Die Regenzeit, die in Namibia mit heftigen Regengüssen verbunden ist, herrscht von November bis Februar. In dieser Zeit verwandeln sich die trockenen Flussläufe für kurze Zeit in reissende Ströme verwandeln. Das ausgedörrte Land beginnt binnen weniger Tage zu ergrünen.
Auch in den trockenen Wintermonaten von Juli bis September kann man Namibia gut zu bereisen. Die Temperaturen betragen am Tag um die 20 Grad. Im Binnenhochland und in der Namib Wüste kann es allerdings zu Nachtfrösten kommen.

Klima Windhoek Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 30 28 27 26 23 20 20 23 27 29 30 31
Min. Temperaturen 17 16 15 12 9 7 6 9 12 14 16 17
Sonnenstunden 8 8 8 9 9 10 10 10 10 10 10 10
Regentage 7 8 8 4 1 0 0 0 0 2 3 5

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Namibia: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Namibia: Fit-for-Travel

Botswana- Erleben Sie Safari-Feeling im Chobe Nationalpark

Posted by – Samstag, 12. September 2009

 Löwen Botswana
Foto: Ulla Trampert/Pixelio Pixelio

Wenn man an Safari denkt, sieht jeder wohl ein bisschen “Jenseits von Afrika” vor sich- die Tiere, die Farben, die Weite Afrika´s. Und wenn man dann drüber nachdenkt, wo man hinfährt, wenn man dies erleben möchte, dann kommt einem wohl am ehsten Kenya, der Krüger Nationalpark in Südafrika oder Tansania mit der Serengeti in den Sinn. Aber Botswana? Wo liegt das überhaupt?

Hintergrundinformationen zu Botswana:
Botswana ist ein 582.000 Quadratkilometer grosses Land, welches im Südosten u. Süden eine Grenze zu Südafrika besitzt, im Westen an Namibia und im Nordosten an Sambia und Simbabwe grenzt. 1,8 Millionen Menschen leben in Botswana und ihrer Hauptstadt Gaborone und machen das Land, das von seiner Fläche her grösser als Frankreich ist, zu einem der dünnbesiedelsten Länder der Erde.


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Geographisch macht große Teile des Landes die Kalahari, eine Halbwüste im Südteil des Landes aus: Sie besteht aus Savanne (Dorn- und Grassavannen). Daneben gibt es Salzpfannen und Salzseen, die während der Regenzeit zu großen Seen werden und an denen dann zahlreiche Wildtiere ihre Wasserstelle finden.
Die Amtssprache in Botswana ist englisch, welches auch an den Schulen und Universitäten unterrichtet wird. Die Kommunikation der Bevölkerung findet dennoch auf Setswana, einer Bantusprache statt.

Licht und Schatten in Botswana- Wirtschaftswachstum und AIDS:
Schatten: Wie in vielen Ländern Afrika´s ist auch in Botwana AIDS ein grosses Problem: ca. 36 % der Erwachsenen sind mit HIV infiziert – das ist die weltweit höchste Infizierungsrate. Die Krankheit und die damit verbundene hohe Sterblichkeit bedroht zunehmend die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Lebenserwartung ist infolge der Krankheit auf erschreckend niedrige 31 Jahre im Jahr 2004 gesunken und der Staat hat erkannt, dass er handeln muss: seit 2002 werden im Rahmen eines staatlichen Programms kostenlos antiretrovirale Medikamente verteilt.
Ein anderes grosses Problem ist die Bildung: Botswana ist eines der wenigen Länder weltweit in dem trotz einer schon in den 80iger Jahren gestarteten Alphabetisierungskampagne seitens der Regierung immer noch keinerlei Schulpflicht besteht.

Licht: Botswana hat in den letzten Jahren verglichen mit anderen afrikanischen Staaten ein sehr hohes Wirtschaftswachstum, das sich auf durchschnittlich 9 % pro Jahr belief. Das Land hat sich von einem der ärmsten Länder der Erde zu einem Land mit mittlerem Einkommen entwickelt und verfügte über das höchste Kredit-Rating in Afrika. Die Wachstumsrate ist allerdings in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.

Wegen seiner politischen Stabilität, seiner wirtschaftlichen Entwicklung und der stetigen Verbesserung der Lebensumstände wird Botswana aber oft auch als ein „Musterland“ Afrikas bezeichnet. Das hat einerseits damit zu tun, dass reichhaltige Diamantenminen entdeckt wurden, andererseits auch damit, dass das verdiente Geld überwiegend wieder in die Entwicklung des Landes investiert wurde.


Tiere und Nationalparks:
Das Einkommen Botswanas beruht auf neben der Erschließung von Bodenschätzen zunehmend auf Einnahmen aus dem Tourismus. Immer mehr Menschen kommen nach Botswana, um Tiere wie Elefanten, Giraffen, Löwen, Leoparden, Zebras zu sehen, die Kalahari-Wüste zu besuchen oder sich am Vogelreichtum im Okavango-Delta zu erfreuen. Die Regierung Botswana´s fördert dies, allerdings durch einen ausgesucht teuren, luxuriösen Safari-Tourismus und damit automatisch weniger Touristen. Damit will man die Negativauswirkungen eines ungezügelten Massentourismus in Botswana verhindern.

Das Okavango-Delta ist mit seinen 20.000 Quadratkilometern das weltweit größte Binnenflussdelta und stellt aufgrund seiner spektakulären Sumpflandschaft und seines Tierreichtums eine begehrtes und überaus lohnendes Ziel für Safari-Touristen, Angler und Jäger dar. Der im Hochland von Angola entspringende Fluss Okavango fließt Richtung Süden nach Botswana. Auf einer Fläche von 1,6 Millionen Hektar Wasserflächen, Feuchtgebieten und Inseln lebt eine unvergleichbare Vielfalt an Tieren. Je nach jahreszeitbedingtem Wasserstand werden hier Safaris zu Land, typischerweise aber zu Wasser angeboten. Per Boot Boot lassen sich die zahlreichen Wasserstraßen erkunden und Antilopen, Elefanten, Büffel, Nashörner, Löwen, Krokodile und viele einheimische Vogelarten beobachten.

Der Besuch des Chobe Nationalparks ist ein absolutes Muss, denn er ist Botswanas wildreichstes Naturreservat. Der Nationalpark wurde 1967 als erster Nationalpark Botswanas gegründet und umfasst durch weitere Ausdehnungen in den 80iger Jahren heute ein rund 11.000 Quadratkilometer grosses Gebiet südlich des Chobe Flusses. Kein anderes Naturschutzgebiet im südlichen Afrika hat einen ähnlich hohen Wildbestand- allein 50.000 Elefanten leben hier, ansich viel zu viele Tiere für diese Fläche. Der südliche Parkabschnitt (Savuti) ist berühmt für seine Löwen- und Hyänen-Rudel. Giraffen, Gnus und Antilopen kann man ganze Jahr über sehen. Der Park bietet einmalige Eindrücke der afrikanischen Wildnis und macht unvergessliche Safaris möglich!

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Die Kalahari hingegen ist mit einer Fläche von mehr als 1,2 Mio Quadratkilometern eine Wüste aus feinpulverigem, rotem Sand. Sie erstreckt sich von der Nördlichen Kapprovinz in Südafrika durch Namibia und Botswana hindurch bis nach Angola und Sambia.

empfehlenswerte Literatur:

Klima und beste Reisezeit:
In Botswana herrscht trockenes Savannen- und Halbwüstenklima. Von Mai bis September herrscht Winter in Botswana und die Temperaturen liegen am Tag bei etwa 20 °C. Nachts kann es Frost geben und die Luftfeuchtigkeit beträgt bloss ca. 20 %. Von Oktober bis März ist in Sommer mit Durchschnittstemperaturen über 30 °C und wenig Abkühlung auch in den Nacht. Es kann in dieser Zeit ergiebig regnen, die Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 70 %. Die ideale Reisezeit für Botswana liegt im September/Oktober. Die Tagestemperaturen erreichen in dieser Zeit nur 25 °C bis 30 °C, die Tiere sammeln sich aufgrund der Trockenheit bei den Wasserlöchern und können gut beobachtet werden. Von November bis Dezember gibt es viele Jungtiere. Allerdings ist dies auch die Zeit der Ferien in Südafrika, Vorausbuchungen für die Camps sind also unbedingt zu empfehlen.
In der Regenzeit (Mitte November bis Februar) bleiben einige Camps geschlossen, alle übrigen Regionen sind als Fly-in-Safari auch in dieser Zeit gut bereisbar. Die Tierwelt ist in dieser Zeit allerdings schwerer zu beobachten. Quelle: http://www.transafrika.org

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Botswana: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Botswana: Fit-for-Travel