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Es ist fast zwingend bei einem Besuch in Südafrika: eine Safari im Krüger Nationalpark! Der Krüger Nationalpark wurde im Jahre 1898 unter dem südafrikanischen Präsident Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 wurde das Gebiet in Krüger Nationalpark umbenannt und erhielt den Status Nationalpark. Der Krüger Nationalpark ist mit 20.000 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet Südafrikas und Heimat von ca. 150 Säugetierarten, 114 Reptilien- und etwa 500 Vogelarten. |
Auch die berühmten Big Five (dazu zählen der Büffel, der Elefant, der Löwe, der Leopard und das Nashorn) findet man hier.
Da die Trockenzeit bewirkte, dass das Wild aus dem Gebiet abwanderte, wurde der Park ab 1961 in Teilen eingezäunt, um die Wanderbewegungen der Großtiere in und aus dem Park heraus zu verhindern.
Die Landschaft im Krüger Nationalpark:
Mit Ausnahme des Süd- und Nordwestens sowie des Lebombogebirges ist der Park überall relativ flach und besteht aus leicht hügeligem Land: An einigen Stellen erheben sich einige Felsinseln, die ideale Lebensräume für Paviane, Leoparden und Klippspringer sind.
Im Nordteil des Krüger Nationalparks besteht die Vegetation überwiegend aus Buschland mit Buschweiden und z.T. mächtigen Affenbrotbäumen. Die Wildtierdichte ist hier deutlich geringer als in den südlicheren Teilen des Parks aber man findet dennoch Elefanten, Büffel und Antilopen.
Im Zentralteil des Krüger-Parks findet man Gras- und Baumsavannen; die Vegetation besteht aus Akazien und Grasland. Hier findet man die meisten Zebras, Gnus und Giraffen.
Die Tiere im Krüger Nationalpark:
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Das häufigste, von den größeren Wildtieren des Parks ist die Impala (Foto) , man schätzt ihre Zahl auf etwa 150.000. Die Zahl der Elefanten liegt in etwa bei 11.500 Tieren, Zebras gibt es ca. 23.000 (2003) und Flusspferde in etwa 2.500. Erfreulicherweise stösst man auch immer wieder auf das Breitmaulnashorn, das Ende des 19ten Jahrhunderts fast ausgerottet war. Heute (2003) beträgt der Bestand ca. 5000 Stück. Das Spitzmaulnashorn hingegen ist leider noch selten. Es verschwand in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Heute gibt es ca. 400 Exemplare im Park
Die Bestände an Elefanten, Büffeln und Flusspferden werden durch künstliche Eingriffe (Abschuss, Umsiedelung, Pille) seitens der Parkverwaltung reguliert. Wer sich auf die Suche nach den Katzen und grossen Raubtieren begeben will, muss z.T. schon etwas schauen: Von den Geparden gibt es nur ca. 200 Tiere, die Zahl der Löwen liegt bei etwa 1.500 und von den Leoparden gibt es ca. 1.000 Tiere. Freunde von Reptilien finden im Park die großen Nilkrokodile und zwei Arten von Waranen. |
Camps im Krüger Nationalpark:
Im Krüger-Nationalpark verteilt gibt es eine Reihe von Camps und Rastplätzen, an denen man sich entweder bloss erholen und etwas essen kann oder aber in denen man auch übernachten kann. Insgesamt existieren 21 sog. Rest Camps mit Übernachtungsmöglichkeit, zudem 11 Privat-Lodges der (auch preislich) gehobenen Kategorie. Zudem leben viele Ort um den Krüger-Nationalpark natürlich vom Tourismus und es gibt zahlreiche Unterkünfte auch dort.
Klima/Reisezeit:
Südafrika und damit auch der Krüger Nationalpark liegen auf der Südhalbkugel der Erde und haben daher entgegengesetzte Jahreszeiten zu uns: Wenn bei uns also tiefster Winter ist, ist am Kap Hochsommer.
Reisen im Sommer (also Winter bei uns): Hier kann es im Krüger Nationalpark teilweise sehr heiß werden und heftige aber nur kurz andauernde Regenfälle sind nichts ungewöhnliches. Das hat für den Safari-Touristen einen Nachteil: Wenn die Savanne durch den Regen ergrünt und das Buschland in die Höhe schießt dann sind die Wildtiere zum einen nicht mehr auf die Wasserlöscher angewiesen und sie lassen sich zum anderen durch das hohe Grass auch schwerer beobachten.
Hinzukommt dass im ganzen Krüger Nationalpark in dieser Zeit ein erhöhtes Malariarisiko herrscht.
Im Winter sind die Tage meist angenehm warm und sonnig aber in der Nacht kann es durchaus kalt werden.
Die beste Tierbeobachtungszeit ist am Ende des Winters, wenn das Gras der Savanne rar ist und die Wildtiere auf die Wasserlöcher angewiesen sind.
Informationen zur Malaria:
Ganz aktuell (Januar 2010) wird aus Südafrika zurzeit eine steigende Zahl von Malaria-fällen gemeldet. Besonders betroffen sind die Provinzen Limpopo und Mpumalanga, über die sich Teile des Krüger Nationalpark erstrecken. Insbesondere während der Regenzeit, die noch bis Mai andauert, ist die Gefahr einer Malariainfektion groß, da sich die Krankheitsüberträger besonders leicht vermehren können. Im Juni und Juli (also während der WM) ist das Malariarisiko in vielen Gebieten Südafrikas gering. Die aktuellen Ausbrüche zeigen jedoch, dass für das nordöstliche Südafrika eine Malaria-Prophylaxe durchgeführt werden sollte. Dies gilt insbesondere auch bei Ausflügen in den Krüger Nationalpark.”
Zeitunterschied Deutschland Südafrika:
Der Zeitunterschied zwischen Südafrika und beträgt eine Stunde (MEZ +1). Südafrika ist eine Stunde voraus.
Das es in Südafrika nur eine Zeit, also keine Sommerzeit wie bei uns gibt, herrscht während der mitteleuropäischen Sommerzeit sogar Zeitgleichheit.
Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Südafrika: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Südafrika: Fit-for-Travel
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