Tag: Kulturreisen

Ayutthaya: Weltkulturerbe in Thailand

Posted by – Dienstag, 29. Dezember 2009

 Ayutthaya, Thailand

Viele Touristen, die nach Thailand kommen, unternehmen Touren, um Thailand- das alte Siam- besser kennenzulernen.
Ein besonders lohnenswertes Ziel ist der Besuch von Ayutthaya, der einstigen Hauptstadt Siams etwa 60 km nördlich von Bangkok entfernt.
Ayutthaya ist über viele Anbieter von Touren zu erreichen oder auch von Bahnhof Hua Lomphong in Bangkok, besonders schön ist die Anreise mit dem Langboot von Bangkok aus auf dem dem Chao-Phraya-Fluss, dem Fluss, der Bangkok durchzieht.

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Geschichte von Ayutthaya:
Ayutthaya gehört heute zum Weltkulturerbe der UNESCO- es wurde 1350 gegründet und war damals nicht nur die bedeutenste Metropole Asiens sondern galt für die Händler, die seinerzeit aus China, Japan, Holland oder England kamen auch als “schönste Stadt der Welt”. In seiner Blütezeit im 17ten Jahrhundet hatte Ayutthaya eine Million Einwohner, entsprechend gross ist das Gelände für dessen Besuch man mindestens einen Tag einplanen sollte.

1431 besiegte Ayutthaya das Khmer- Königreich von Angkor und übernahm (und das ist vielfach deutlich sichtbar) dessen Kultur. 300 Jahre später, 1767, wiederum waren es die Birmanen, die Ayutthaya eroberten und leider einen Grossteil der Stadt zerstörten. Viele Ruinen sind dennoch erhalten geblieben oder wurden aufwendig restauriert.

Rundgang durch Ayutthaya:
Die Ruinenstadt liegt von drei Flüssen begrenzt an einem modernen Ortsteil. Als erstes erreicht man den Wat Mahathat. Diese grösste und bedeutenste Tempelanlage stammt aus dem 14. Jahrhundert und unfasst einen Königstempel sowie Buddhastatuen, die erste 1956 gefunden wurden.
Ein besonderes Fotomotiv stellt eine Buddhastatue dar, die von den Wurzeln eines Feigenbaumes umwachsen ist.

Etwa ein Kilometer entfernt liegt das Phra Mongkonbophit, in dem eine 13 Meter hohe, vergoldete Buddhastatue steht. Viele thailändische Gläubige besuchen diesen Ort und legen Lotusblüten und Weihrauchkerzen nieder oder spenden Goldblättchen.
Gegenüber liegt das Wat Phra Si San Phet, das zur Gründungszeit des Reiches als Königspalast errichtet wurde.

Etwas ausserhalb schliesslich, am Flussufer am Ortsrand liegt das Wat Chaiwatthanaram: In diesem Tempel fanden einst königliche Einäscherungszeremonien statt. Es wurde im Khmer-Stil Angkors errichtet: Der zentrale Turm der Tempelanlage steht inmitten von vier kleineren Türmen, die ihrerseits wiederum von acht kleineren Türmen umgeben sind. in der Kosmologie der Khmer symbolisiert diese Anordnung den Mittelpunkt des Universums


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Ägypten: Im Tal der Könige

Posted by – Samstag, 05. Dezember 2009

 Ägypten Wenn man als Kulturreisender Ägypten besucht, dann führt einer der Stationen ganz sicher auch ins Tal der Könige.
Meistens werden die Ausflüge ins Tal der Könige von Luxor aus getätigt; Luxor liegt auf der Ost-Seite des Nils, während das Tal der Könige in Theben-West (wie der Name schon sagt auf der Westseite des Nils) liegt. Das Tal liegt am Rand der Wüste und ist gesäumt von hohen Bergen.

Obwohl das Tal der Könige bereits seit Jahrtausenden von Grabräubern und Plünderern heimgesucht wurde, lieferte es den Ägyptologen der Neuzeit dennoch zahlreiche höchst wertvolle Grabungsfunde; so wurde das weitgehend unversehrte Grab des Tutanchamun erst im Jahr 1922 von Howard Carter entdeckt. Auch heute noch vermutet man im Tal der Könige noch nicht entdeckte Gräber und eine entsprechende Faszination übt dieses Gebiet auf Touristen und Ägyptologen gleichermassen aus.

Unzählige Besucher kommen jedes Jahr, um die Gräber der Pharaonen zu besuchen. Die weitaus meisten Touristen kommen aus Interesse am jung verstorbenen König Tutanchamun und seinem sagenhaften Goldschatz ins Tal der Könige. Das Grab selbst empfinden dann viele jedoch als verblüffend klein und unfertig; und es ist tatsächlich das kleinste, der insgesamt 62 Anlagen. Alle Grabschätze befinden sich zudem nicht mehr im Tal, sondern im Ägyptischen Museum in Kairo.


Neben Tutanchamun liessen sich nach Thutmosis I., der diese Bestattungstradition begründete, bis zu Ramses XI. nahezu alle Herrscher des Neuen Reiches im Tal der Könige begraben.

Um den Tourismus im Tal irgendwie Herr zu werden und den Zustand der Gräber nicht zu verschlechtern kann nur ein kleiner Teil der Gräber besichtigt werden. Ein wechselnder Teil ist aus konservatorischen Gründen stets gesperrt und einige Gräber wie das des Sethos I. sind seit Jahren geschlossen. Die Eintrittstickets berechtigen derzeit zum Besuch von drei Gräbern, für das Grab des Tutanchamun muss ein Extraticket gelöst werden.

Nicht gestattet ist das Fotografieren und Filmen in den Gräbern, im Tal hingegen ist es nach längerem Verbot mittlerweile wieder erlaubt.

Nützliche Links:
Über Tutanchamun bei Wikipedia
Liste der Gräber im Tal der Könige bei Wikipedia

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