Tag: Safari

Kenia- bei den Massai

Posted by – Freitag, 18. September 2009

 Massai Kenia
Foto: Claus Bünnagel/Pixelio Pixelio

Es war keine leichte Zeit für den kenianischen Tourismus in der letzten Monaten und Jahren: Politische Unruhen und Terroranschläge haben der Tourismusindustrie in Kenia herbe Rückschläge versetzt. Nach und nach kommen die Touristen jedoch wieder zurück nach Kenia; ist doch die Kombination aus Indischem Ozean und Wildlife einfach einzigartig. Und das ist wichtig für Kenia, denn der Anteil des Tourismus am Bruttosozialprodukt beträgt inzwischen bereits 10%- er ist der bedeutendste Arbeitgeber und der größte Devisenbringer des Landes.

Sie wollen Kenia bereisen? Gut, dann möchte ich Ihnen das Land, seine Menschen und Tiere kurz vorstellen:

Hintergrund:
Kenia liegt im Osten Afrika´s und grenzt an den Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania und Uganda. Das Land ist in etwa 580.000 Quadratkilometer gross, ca. 39 Mio Menschen leben hier, was einer Bevölkerungsdichte von 67 Einwohnern/Quadratkilometern entspricht. Die Hauptstadt Kenia´s ist Nairobi mit 2,8 Mio Einwohnern auch die grösste kenianische Stadt.


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Die meisten Einwohner Kenias gehören bantusprachigen Volksgruppen an. Mit 22% machen die Kikuyu die grösste Bevölkerungsgruppe aus, gefolgt von den die Luhya mit 14%.
Etwa 70% der Bevölkerung sind Christen und mindestens 10% der Kenianer werden den traditionellen afrikanischen Naturreligionen zugerechnet.

Wirtschaftliche Situation Kenia´s:
Kenias BSP ist in den letzten Jahrzehnten überdurchschnittlich gewachsen. Da allerdings auch die Bevölkerung überdurchschnittlich gewachsen ist, hat dies nicht in einer wesentlichen Verbesserung der Lebensverhältnisse der meisten Kenianer geführt.

Kenia besitzt keine nennenswerten Bodenschätze; Haupteinnahmequellen sind Erlöse aus Kaffee- und Tee-Export, aus der Industrie (Maschinen- und Fahrzeugbau, Textil) und aus dem Tourismus.

Tourismus und Nationalparks:
In Kenia gibt es viele unterschiedlichen Landschaften, die charakteristisch für den afrikanischen Kontinent sind. Schöne Küstengebiete und ein ausgedehntes Korallenriff, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und ein kleiner Dschungel (Regenwald). Dies alles ist im wesentlichen für den Tourismus erschlossen, sowohl was den Massentourismus – Badetourismus vor allem an der Küste – aber auch den Individualtourismus – eher im Landesinneren, z. B. bei der Besteigung des Mount Kenya – angeht. Tragendes Element des Tourismus sind neben den weißen Stränden an der Küste die großen Nationalparks. (Quelle: Wikipedia)

Es gibt mehrere Nationalparks in Kenia: der grösste ist der Tsavo-Nationalpark, der bekannteste jedoch die Massai Mara


Der Name der Massai Mara stammt zu einem nach dem in diesem Gebiet lebenden Volksstamm der Massai. Der Teil „Mara“ (aus der Sprache Swahili) bedeutet „gepunktet“ oder „gefleckt“ und bezieht sich auf das Erscheinungsbild der Landschaft: von oben betrachtet sehen die vielen, einzeln stehenden Bäume in der Savanne aus wie Punkte.
Die Massai Mara ist eine der bedeutensten Tierschutzgebiete in Afrikas. Sie steht damit auf einer Stufe mit dem Krüger Nationalpark in Südafrika und dem Etosha Nationalpark in Namibia.

Wenn man ganz genau sein will, dann ist die Massai Mara kein Nationalpark, sondern ein National Reserve! Der Hauptunterschied liegt darin, dass es den hier lebenden Masai erlaubt ist, ihre Rinder weiden zu lassen. In Nationalparks hingegen genießen die Wildtiere absoluten Vorrang. Die Hirten mussen mit der “natürlichen Bedrohung” leben und erhalten für gerissene Rinder eine Entschädigung von der Parkverwaltung.

Die Massai ist die wohl die bekannteste Volksgruppe Ostafrikas. Sie als Krieger und Viehhirten berühmt. Es gibt ca. eine Million Masai in Afrika, davon leben 350.000 bis 500.000 in Kenia und Tansania.

+++TIP+++
Wenn Sie können, planen Sie eine Reise nach Kenia in die Massai Mara zur Zeit der Great Migration -der großen Wanderung von Juli bis Oktober!
Riesige Gnuherden (bis zu 2 Millionen Tiere), Zebras und Antilopen begeben sich auf der Suche nach besseren Weidegründen aus der südlichen Serengeti in die Massai Mara. In deren Schlepptau Löwen, Geparden, Hyänen und Aasfresser wie Geier und Marabus. Bei der Überquerung des Mara-Flusses lauert eine weitere Gefahr durch die dort lebenden Krokodile. WILDLIFE PUR!

Von November bis Januar ziehen die Gnus die gleiche Route wieder zurück in die südliche Serengeti.
+++TIP+++


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empfehlenswerte Literatur:

Wichtige Verhaltensregeln für Kenia:
Drogendelikte stehen schon bei Geringfügigkeit unter harter Strafe, gleiches gilt für den unerlaubten Waffenbesitz. Dabei ist zu beachten, dass auch Gas- und Spielzeugpistolen, CS-Gas und Pfefferspray als Waffen klassifiziert sind. Das Fotografieren von Einrichtungen, die als militärisch und/oder sicherheitsrelevant gelten können (z.B. Flughafen, offizielle Regierungsgebäude usw.), ist verboten. Homosexuelles Verhalten ist unter Strafe gestellt. Es besteht ein weitreichender Schutz der Nichtraucher in Kenia. Das Rauchen in öffentlichen Bereichen ist demnach weitgehend verboten.
Die Küstenregion Kenias ist islamisch geprägt, insbesondere der Norden. Reisende sollten darauf Rücksicht nehmen und ihr Verhalten entsprechend anpassen. FKK und “Oben-ohne” sind grundsätzlich verboten! (Quelle: Geo.de)

Feiertage in Kenia:
Nationalfeiertag: 12. Dezember: Unabhängigkeitstag (1963).
1. Januar: Neujahrstag, 2. April: Karfreitag, 5. April: Ostermontag, 1. Mai: Tag der Arbeit, 1. Juni: 1963 – Madaraka-Tag, Gewährung der inneren Selbstregierung, 10. September: Islamischer Fastenmonat – Ende, 20. Oktober: Keniatta-Tag, 25./ 26. Dezember: Weihnachtsfeiertag.
(Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Die angegebenen Daten beziehen sich auf 2010)

Klima und beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Kenia ist von Mitte Dezember bis Mitte März und von Juni bis Oktober. Da während der anderen Monate Regenzeit herrscht und sowohl eine Safari kaum möglich ist und auch das Klima an der Küste unangenehm schwül ist, sollte man die diese Reisezeiten recht genau beachten.

Klima Massai Mara Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 25 26 26 24 22 21 22 22 24 25 24 23
Min. Temperaturen 11 12 12 13 13 10 10 10 11 12 13 12
Sonnenstunden 9 9 8 7 6 6 5 5 6 7 7 8
Regentage 9 7 12 18 18 8 6 5 7 8 15 11
Klima Mombasa Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 32 32 33 31 29 29 30 29 29 30 31 32
Min. Temperaturen 23 24 24 24 23 21 20 20 21 22 23 23
Sonnenstunden 9 9 8 8 6 8 7 8 9 9 8 9
Regentage 5 3 7 14 16 12 11 10 9 12 10 6

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Kenia: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Kenia: Fit-for-Travel

Auf Safari im Krüger Nationalpark, Südafrika

Posted by – Mittwoch, 16. September 2009

 Elefant Krüger-Nationalpark Es ist fast zwingend bei einem Besuch in Südafrika: eine Safari im Krüger Nationalpark!
Der Krüger Nationalpark wurde im Jahre 1898 unter dem südafrikanischen Präsident Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 wurde das Gebiet in Krüger Nationalpark umbenannt und erhielt den Status Nationalpark.

Der Krüger Nationalpark ist mit 20.000 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet Südafrikas und Heimat von ca. 150 Säugetierarten, 114 Reptilien- und etwa 500 Vogelarten.

Auch die berühmten Big Five (dazu zählen der Büffel, der Elefant, der Löwe, der Leopard und das Nashorn) findet man hier.

Da die Trockenzeit bewirkte, dass das Wild aus dem Gebiet abwanderte, wurde der Park ab 1961 in Teilen eingezäunt, um die Wanderbewegungen der Großtiere in und aus dem Park heraus zu verhindern.

Die Landschaft im Krüger Nationalpark:
Mit Ausnahme des Süd- und Nordwestens sowie des Lebombogebirges ist der Park überall relativ flach und besteht aus leicht hügeligem Land: An einigen Stellen erheben sich einige Felsinseln, die ideale Lebensräume für Paviane, Leoparden und Klippspringer sind.

Im Nordteil des Krüger Nationalparks besteht die Vegetation überwiegend aus Buschland mit Buschweiden und z.T. mächtigen Affenbrotbäumen. Die Wildtierdichte ist hier deutlich geringer als in den südlicheren Teilen des Parks aber man findet dennoch Elefanten, Büffel und Antilopen.

Im Zentralteil des Krüger-Parks findet man Gras- und Baumsavannen; die Vegetation besteht aus Akazien und Grasland. Hier findet man die meisten Zebras, Gnus und Giraffen.

Die Tiere im Krüger Nationalpark:

 Impala Krüger Nationalpark Das häufigste, von den größeren Wildtieren des Parks ist die Impala (Foto) , man schätzt ihre Zahl auf etwa 150.000. Die Zahl der Elefanten liegt in etwa bei 11.500 Tieren, Zebras gibt es ca. 23.000 (2003) und Flusspferde in etwa 2.500. Erfreulicherweise stösst man auch immer wieder auf das Breitmaulnashorn, das Ende des 19ten Jahrhunderts fast ausgerottet war. Heute (2003) beträgt der Bestand ca. 5000 Stück. Das Spitzmaulnashorn hingegen ist leider noch selten. Es verschwand in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Heute gibt es ca. 400 Exemplare im Park

Die Bestände an Elefanten, Büffeln und Flusspferden werden durch künstliche Eingriffe (Abschuss, Umsiedelung, Pille) seitens der Parkverwaltung reguliert.

Wer sich auf die Suche nach den Katzen und grossen Raubtieren begeben will, muss z.T. schon etwas schauen: Von den Geparden gibt es nur ca. 200 Tiere, die Zahl der Löwen liegt bei etwa 1.500 und von den Leoparden gibt es ca. 1.000 Tiere.

Freunde von Reptilien finden im Park die großen Nilkrokodile und zwei Arten von Waranen.


Camps im Krüger Nationalpark:
Im Krüger-Nationalpark verteilt gibt es eine Reihe von Camps und Rastplätzen, an denen man sich entweder bloss erholen und etwas essen kann oder aber in denen man auch übernachten kann. Insgesamt existieren 21 sog. Rest Camps mit Übernachtungsmöglichkeit, zudem 11 Privat-Lodges der (auch preislich) gehobenen Kategorie. Zudem leben viele Ort um den Krüger-Nationalpark natürlich vom Tourismus und es gibt zahlreiche Unterkünfte auch dort.

Klima/Reisezeit:
Südafrika und damit auch der Krüger Nationalpark liegen auf der Südhalbkugel der Erde und haben daher entgegengesetzte Jahreszeiten zu uns: Wenn bei uns also tiefster Winter ist, ist am Kap Hochsommer.

Reisen im Sommer (also Winter bei uns): Hier kann es im Krüger Nationalpark teilweise sehr heiß werden und heftige aber nur kurz andauernde Regenfälle sind nichts ungewöhnliches. Das hat für den Safari-Touristen einen Nachteil: Wenn die Savanne durch den Regen ergrünt und das Buschland in die Höhe schießt dann sind die Wildtiere zum einen nicht mehr auf die Wasserlöscher angewiesen und sie lassen sich zum anderen durch das hohe Grass auch schwerer beobachten.
Hinzukommt dass im ganzen Krüger Nationalpark in dieser Zeit ein erhöhtes Malariarisiko herrscht.

Im Winter sind die Tage meist angenehm warm und sonnig aber in der Nacht kann es durchaus kalt werden.
Die beste Tierbeobachtungszeit ist am Ende des Winters, wenn das Gras der Savanne rar ist und die Wildtiere auf die Wasserlöcher angewiesen sind.

Informationen zur Malaria:
Ganz aktuell (Januar 2010) wird aus Südafrika zurzeit eine steigende Zahl von Malaria-fällen gemeldet. Besonders betroffen sind die Provinzen Limpopo und Mpumalanga, über die sich Teile des Krüger Nationalpark erstrecken. Insbesondere während der Regenzeit, die noch bis Mai andauert, ist die Gefahr einer Malariainfektion groß, da sich die Krankheitsüberträger besonders leicht vermehren können. Im Juni und Juli (also während der WM) ist das Malariarisiko in vielen Gebieten Südafrikas gering. Die aktuellen Ausbrüche zeigen jedoch, dass für das nordöstliche Südafrika eine Malaria-Prophylaxe durchgeführt werden sollte. Dies gilt insbesondere auch bei Ausflügen in den Krüger Nationalpark.”

Zeitunterschied Deutschland Südafrika:
Der Zeitunterschied zwischen Südafrika und beträgt eine Stunde (MEZ +1). Südafrika ist eine Stunde voraus.
Das es in Südafrika nur eine Zeit, also keine Sommerzeit wie bei uns gibt, herrscht während der mitteleuropäischen Sommerzeit sogar Zeitgleichheit.

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Südafrika: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Südafrika: Fit-for-Travel


weitere Artikel über Südafrika:

Tansania- auf der Suche nach den “Big Five”

Posted by – Dienstag, 15. September 2009

 Leopard Tansania Afrika- das sind wohl vor allem die Tiere, die den Reiz dieses Kontinents ausmachen: Giraffen, Nashörner oder Elefanten. In diesem Zusammenhang fällt auch immer wieder der Begriff “Big Five”. Aber welche Tiere sind das überhaupt?

Zu den Big Five gehören:

  • der Büffel
  • der Elefant
  • der Löwe
  • der Leopard und
  • das Nashorn

Früher war es erklärtes Ziel eines jeden ambitionierten Jägers auf Safari alle Tiere der Big Five zu erlegen- nicht die Grösse der Tiere gab ihnen den Namen, vielmehr galten alle als überaus gefährlich und und entsprechend prestigeträchtig war es, sie als Trophäen mit nach hause zu bringen.

Zum Glück ist das heute nicht mehr erlaubt oder aber stark eingeschränkt worden (z.T. existieren noch sog. Abschussquoten) und unter Safari verstehen wir heute Ausflüge und Reisen in die afrikanischen Nationalparks, um die Tiere zu beobachten und uns an ihnen zu erfreuen. Die Big Five werden nun mit dem Fotoapparat “geschossen”, nicht mehr mit dem Gewehr.

Neben Tansania findet man die Big Five noch in folgenden Ländern Afrika´s: Südafrika, Kenia und Botswana.

Seit Ende der 80er Jahre nimmt Tansania an diesem internationalen Safari-Tourismus teil und zieht pro Jahr ca. eine Million Besucher an. Besonders bekannt ist natürlich der Serengeti Nationalpark . Es gibt in Tansania aber insgesamt 13 Nationalparks und eine überwaltigend grosse Vielfalt der Fauna und Flora.


Hintergrundinformationen zu Tansania:
Tansania liegt im östlichen Afrika am Indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, an Mosambik und Sambia im Süden. Auf einer Fläch von 945.000 Quadratkilometern leben 41 Mio Menschen; Hauptstadt von Tansania ist Dodoma, Regierungssitz und größte Stadt ist jedoch Daressalam.


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Tansania gehört zu den ärmsten Ländern auf der Welt, die HIV-Rate ist mit 6,2 Prozent der erwachsenen Einwohner aber vergleichsweise niedrig.

Sprache und Bevölkerungsgruppen:
Swahili ist die Nationalsprache, in Tansania werden insgesamt aber 127 verschiedene Sprachen gesprochen.
95% der Einwohner gehören der Volksgruppe der Bantu an. Die bekannten Masai machen bloss 3 % der Bevölkerung aus.

empfehlenswerte Literatur:

Sehenswürdigkeiten in Tansania:

  • Serengeti: Im schönsten Nationalpark von Tansania kann man Gazellen, Zebras, Elefanten, Löwen und eine Vielzahl an Vogelarten bestaunen. Jedes Jahr findet eine imposante Nord-Süd-Wanderung von riesigen Tierherden auf der Suche nach Weideland statt. Die ideale Reisezeit ist von November bis Mai.
  • Kilimanjaro: Der mit 5895 m höchste Berg Afrikas zieht Bergsteiger und Tekkingfans aus aller Welt an. Ein Austieg ohne Führer ist sehr gefährlich und so müssen Aufstiege stets begleitet werden
  • Der Arusha-Nationalpark liegt im Ngurdoto-Krater, der zu einem vor 250.000 Jahren erloschenen Vulkan gehört. Von besonderen Aussichtspunkten kann man Nashörner, Büffel, Giraffen und Warzenschweine sehen
  • Gombe-Nationalpark: Am Ufer des Tanganjika-Sees liegt dieses Schimpansen-Schutzgebiet in dem ca. 200 Schimpansen leben.

Klima und beste Reisezeit für Tansania:
Tansania hat eine große Regenzeit von Ende März bis Anfang Mai und eine kleine von November bis Dezember. Viele Nationalparks sind in der Regenzeit zwischen März und Mai nur schwer zugänglich, die beste Reisezeit sind die Monate Juni und November, den Norden kann man von Januar bis Mitte März sehr gut bereisen.

Klima Tansania Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 28 28 28 25 23 22 21 22 25 27 27 27
Min. Temperaturen 13 13 15 16 15 13 12 12 13 13 14 14
Sonnenstunden 8 8 7 5 4 4 4 4 6 7 7 7
Regentage 8 7 11 17 10 3 2 1 1 4 10 10

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Tansania: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Tansania: Fit-for-Travel


Botswana- Erleben Sie Safari-Feeling im Chobe Nationalpark

Posted by – Samstag, 12. September 2009

 Löwen Botswana
Foto: Ulla Trampert/Pixelio Pixelio

Wenn man an Safari denkt, sieht jeder wohl ein bisschen “Jenseits von Afrika” vor sich- die Tiere, die Farben, die Weite Afrika´s. Und wenn man dann drüber nachdenkt, wo man hinfährt, wenn man dies erleben möchte, dann kommt einem wohl am ehsten Kenya, der Krüger Nationalpark in Südafrika oder Tansania mit der Serengeti in den Sinn. Aber Botswana? Wo liegt das überhaupt?

Hintergrundinformationen zu Botswana:
Botswana ist ein 582.000 Quadratkilometer grosses Land, welches im Südosten u. Süden eine Grenze zu Südafrika besitzt, im Westen an Namibia und im Nordosten an Sambia und Simbabwe grenzt. 1,8 Millionen Menschen leben in Botswana und ihrer Hauptstadt Gaborone und machen das Land, das von seiner Fläche her grösser als Frankreich ist, zu einem der dünnbesiedelsten Länder der Erde.


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Geographisch macht große Teile des Landes die Kalahari, eine Halbwüste im Südteil des Landes aus: Sie besteht aus Savanne (Dorn- und Grassavannen). Daneben gibt es Salzpfannen und Salzseen, die während der Regenzeit zu großen Seen werden und an denen dann zahlreiche Wildtiere ihre Wasserstelle finden.
Die Amtssprache in Botswana ist englisch, welches auch an den Schulen und Universitäten unterrichtet wird. Die Kommunikation der Bevölkerung findet dennoch auf Setswana, einer Bantusprache statt.

Licht und Schatten in Botswana- Wirtschaftswachstum und AIDS:
Schatten: Wie in vielen Ländern Afrika´s ist auch in Botwana AIDS ein grosses Problem: ca. 36 % der Erwachsenen sind mit HIV infiziert – das ist die weltweit höchste Infizierungsrate. Die Krankheit und die damit verbundene hohe Sterblichkeit bedroht zunehmend die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Lebenserwartung ist infolge der Krankheit auf erschreckend niedrige 31 Jahre im Jahr 2004 gesunken und der Staat hat erkannt, dass er handeln muss: seit 2002 werden im Rahmen eines staatlichen Programms kostenlos antiretrovirale Medikamente verteilt.
Ein anderes grosses Problem ist die Bildung: Botswana ist eines der wenigen Länder weltweit in dem trotz einer schon in den 80iger Jahren gestarteten Alphabetisierungskampagne seitens der Regierung immer noch keinerlei Schulpflicht besteht.

Licht: Botswana hat in den letzten Jahren verglichen mit anderen afrikanischen Staaten ein sehr hohes Wirtschaftswachstum, das sich auf durchschnittlich 9 % pro Jahr belief. Das Land hat sich von einem der ärmsten Länder der Erde zu einem Land mit mittlerem Einkommen entwickelt und verfügte über das höchste Kredit-Rating in Afrika. Die Wachstumsrate ist allerdings in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.

Wegen seiner politischen Stabilität, seiner wirtschaftlichen Entwicklung und der stetigen Verbesserung der Lebensumstände wird Botswana aber oft auch als ein „Musterland“ Afrikas bezeichnet. Das hat einerseits damit zu tun, dass reichhaltige Diamantenminen entdeckt wurden, andererseits auch damit, dass das verdiente Geld überwiegend wieder in die Entwicklung des Landes investiert wurde.


Tiere und Nationalparks:
Das Einkommen Botswanas beruht auf neben der Erschließung von Bodenschätzen zunehmend auf Einnahmen aus dem Tourismus. Immer mehr Menschen kommen nach Botswana, um Tiere wie Elefanten, Giraffen, Löwen, Leoparden, Zebras zu sehen, die Kalahari-Wüste zu besuchen oder sich am Vogelreichtum im Okavango-Delta zu erfreuen. Die Regierung Botswana´s fördert dies, allerdings durch einen ausgesucht teuren, luxuriösen Safari-Tourismus und damit automatisch weniger Touristen. Damit will man die Negativauswirkungen eines ungezügelten Massentourismus in Botswana verhindern.

Das Okavango-Delta ist mit seinen 20.000 Quadratkilometern das weltweit größte Binnenflussdelta und stellt aufgrund seiner spektakulären Sumpflandschaft und seines Tierreichtums eine begehrtes und überaus lohnendes Ziel für Safari-Touristen, Angler und Jäger dar. Der im Hochland von Angola entspringende Fluss Okavango fließt Richtung Süden nach Botswana. Auf einer Fläche von 1,6 Millionen Hektar Wasserflächen, Feuchtgebieten und Inseln lebt eine unvergleichbare Vielfalt an Tieren. Je nach jahreszeitbedingtem Wasserstand werden hier Safaris zu Land, typischerweise aber zu Wasser angeboten. Per Boot Boot lassen sich die zahlreichen Wasserstraßen erkunden und Antilopen, Elefanten, Büffel, Nashörner, Löwen, Krokodile und viele einheimische Vogelarten beobachten.

Der Besuch des Chobe Nationalparks ist ein absolutes Muss, denn er ist Botswanas wildreichstes Naturreservat. Der Nationalpark wurde 1967 als erster Nationalpark Botswanas gegründet und umfasst durch weitere Ausdehnungen in den 80iger Jahren heute ein rund 11.000 Quadratkilometer grosses Gebiet südlich des Chobe Flusses. Kein anderes Naturschutzgebiet im südlichen Afrika hat einen ähnlich hohen Wildbestand- allein 50.000 Elefanten leben hier, ansich viel zu viele Tiere für diese Fläche. Der südliche Parkabschnitt (Savuti) ist berühmt für seine Löwen- und Hyänen-Rudel. Giraffen, Gnus und Antilopen kann man ganze Jahr über sehen. Der Park bietet einmalige Eindrücke der afrikanischen Wildnis und macht unvergessliche Safaris möglich!

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Die Kalahari hingegen ist mit einer Fläche von mehr als 1,2 Mio Quadratkilometern eine Wüste aus feinpulverigem, rotem Sand. Sie erstreckt sich von der Nördlichen Kapprovinz in Südafrika durch Namibia und Botswana hindurch bis nach Angola und Sambia.

empfehlenswerte Literatur:

Klima und beste Reisezeit:
In Botswana herrscht trockenes Savannen- und Halbwüstenklima. Von Mai bis September herrscht Winter in Botswana und die Temperaturen liegen am Tag bei etwa 20 °C. Nachts kann es Frost geben und die Luftfeuchtigkeit beträgt bloss ca. 20 %. Von Oktober bis März ist in Sommer mit Durchschnittstemperaturen über 30 °C und wenig Abkühlung auch in den Nacht. Es kann in dieser Zeit ergiebig regnen, die Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 70 %. Die ideale Reisezeit für Botswana liegt im September/Oktober. Die Tagestemperaturen erreichen in dieser Zeit nur 25 °C bis 30 °C, die Tiere sammeln sich aufgrund der Trockenheit bei den Wasserlöchern und können gut beobachtet werden. Von November bis Dezember gibt es viele Jungtiere. Allerdings ist dies auch die Zeit der Ferien in Südafrika, Vorausbuchungen für die Camps sind also unbedingt zu empfehlen.
In der Regenzeit (Mitte November bis Februar) bleiben einige Camps geschlossen, alle übrigen Regionen sind als Fly-in-Safari auch in dieser Zeit gut bereisbar. Die Tierwelt ist in dieser Zeit allerdings schwerer zu beobachten. Quelle: http://www.transafrika.org

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Botswana: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Botswana: Fit-for-Travel