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Haie hautnah- die besten Tauchspots für´s Haitauchen

Posted by – Montag, 11. Januar 2010

 Hai
Foto: Ulla Trampert/Pixelio Pixelio

Das Tauchen mit Haien stellt für viele Taucher das krönende Erlebnis ihrer Tauchgänge dar; ist es vielleicht eine Mischung aus “Thrill”, Erfurcht und echter Bewunderung für mächtige Tigerhaie, scheue Hammerhaie oder neugierige Bullenhaie.

Einer der bekanntesten Tauchspots, um insbeondere Weisse Haie zu sehen ist Gaansbai in Südafrika, die Stadt zwischen Kapstadt und Port Elisabeth ist das Mekka der Haitaucher. Je nach Jahreszeit trifft man hier neben dem Weissen Hai auch auf Gruppen von Hammerhaien mit über hundert Tieren sowie Sandtiger- und Bullenhaie.

Das Rote Meer ist bekanntermassen eines der Lieblingsziele deutscher Tauchtouristen. Ägyptische Tauchplätze wie die Brother Islands oder das Deadalus Riff bieten fast schon eine Garantie auf Haibegegnungen.

Weniger populär ist das Tauchen in sudanesischen Gewässern. Weit weg vom nächsten Hafen liegt das Angarosh Riff, welches sich lediglich im Rahmen von ein- bis zweiwöchigen Tauchkreuzfahrten erreichen lässt. Der Name ist Angarosh Riff ist Programm: Angarosh heisst Mutter der Haie.
Die Haie, die man hier antrifft, sind Hammerhaie, Silberspitzenhaie und Weißspitzen-Riffhaie.
Allerdings sind Haie im Sudan nicht unter Schutz gestellt, dementsprechend rapide sinkt ihre Population.


Wenn es ein Paradies für Haie gibt (und damit auch für Taucher) dann liegt dieses jedoch im Pazifik. Südwestlich von Costa Rica liegt die Kokos Insel. 1997 wurden die umliegenden Gewässer von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert; die Anzahl der Taucher ist streng limitiert. Aktuell haben nur sechs Tauchboote die Genehmigung, die Insel anzusteuern.
Wer sich von saftige Preise, Wetterkapriolen sowie einer 40 Stunden dauernde Anfahrt mit dem Boot nicht abschrecken lässt wird mit einer Unterwasserwelt belohnt, wie es sie so vielleicht nirgends sont mehr gibt. Schulen von Hammerhaien mit oftmals über tausend Individuen verdunkeln unter Wasser die Sonne. Weißspitzen-Riffhaie, Galapagos- und Silberspitzenhaie lassen sich sehen und manchmal lässt sich gar der größte Fisch der Welt blicken: der Walhai.

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Urlaub auf der Sinai Halbinsel in Ägypten

Posted by – Donnerstag, 10. Dezember 2009

 Sharm El Sheikh
Foto: Gerd Flemming/Pixelio Pixelio

Die Sinai Halbinsel ist eine der beliebtesten Urlaubs-Regionen in Ägypten, das liegt zum einen daran, dass der Sinai reich ist, an wunderschönen Landschaften. Es besitzt im Norden Mangroven und Dattelpalmen, während im Süden schroffe, hohe Berge vorherrschen.
Zum anderen findet auch der, der sich für Geschichte interessiert, eine interessante Urlaubs-Region vor: So geht die Geschichte des Sinai bis in die Pharaonenzeit zurück. Isis überquerte den Sinai auf der Suche nach ihrem Mann Osiris. Die Pharaonen verehrten dieses Gebiet und wählten Harthor als Göttin für dieses Stück Land aus. Auch an vielen Stellen des Alten Testaments ist der Sinai der biblischen Überlieferung nach Schauplatz. Die bekannteste Touristenattraktion ist jedoch das Katharinenkloster am Berg Sinai.

Urlaub auf der Sinai-Halbinsel:
Die Küste des Sinai ist über 750 km lang und im warmen, klaren Wasser des Roten Meeres tummelt sich eine vielfältige Flora und Fauna. Die bekanntesten Urlaubs-Orte zum Baden, Tauchen und Schnorcheln auf der Sinai Halbinsel sind Sharm el Sheik, Naama Bay und Dahab. Man sagt zudem der Sinai besässe die schönsten Tauchgründe der Welt!

Die Sinai-Halbinsel wird geographisch an sich zu Asien gerechnet und stellt de facto das Bindeglied zwischen Asien und Afrika dar. (da Sie zum Land Ägypten gehört, was wiederum zu Afrika zählt, ist sie hier unter “Afrika” eingeordnet)


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Rund um das Rote Meer:
Wer ein tolles Klima, türkisfarbenes Wasser mit reichhaltiger Flora und Fauna, endlose Sandstrände und eine nahezu gleichbleibende Wassertemperatur sucht, ist am Roten Meer richtig. Im Vergleich zu anderen ägyptischen Urlaubsorten wie Hurghada, wo man neben Hotels im Grunde nur Sand und Steine vorfindet, zeichnet sich sich der Süden des Sinai durch eine üppige Vegetation gepaart mit grauem und rotem Granit und Lavagestein aus. Ein abwechselungsreiches Spiel von Wüste, Oase, Gestein und üppiger Vegetation.
Das Rote Meer selbst beheimatet eine weltweit berühmte Artenvielfalt: Hier findet man Delphine, Haie, Clownfische, Napoleonfische, Barrakudas, Thunfische, Rochen, Muränen und Papageienfische, die das Herz jeden Tauchers höherschagen lassen.


Das Taucherparadies Sharm el Sheikh:
Mit dem Namen Sharm el Sheikh verbinden viele nicht einfach nur Urlaub; er ist der Inbegriff von Sonne, Meer und Sand. Sharm el Sheikh ist einer der am besten erreichbarsten und touristisch hochentwickeltsten Orte auf der Sinai Halbinsel und bietet neben einer Vielzahl an Top-Fünf-Sterne Hotels zahlreiche Wassersport-, Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten.
Egal für was man sich interessiert: Freunde vom Nachtleben finden Discotheken und Nachtclubs genauso wie solche, die sich lieber auf Golfplätzen sowie in Gesundheits- und Wellness-Centern entspannen.
In der Umgebung von Sharm el Sheikh findet man Beduinen, farbenfrohe Zelte, Berge und natürlich das Rote Meer.
Neben den Aktivitäten am und im Wasser kann man Pferde- und Kamelreiten, Safaris durch die Wüste unternehmen oder aber sich mit dem historischen Hintergrun der Region ausenandersetzen.

Dhahab:
Auch das ehemalige Fischerdorf Dahab, wo im Meer Korallenriffe zu erkunden sind, gehört inzwischen zu einem beliebten touristischen Ziel für Taucher aus aller Welt. Die Korallenriffe gehören zu den Nationalparks Dahab und Wadi Nabq. An der äußersten Südspitze befindet sich – ebenfalls reich an Korallenriffen – der unbewohnte Ras-Mohammed-Nationalpark.

Klima und beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit ist der Herbst und das Frühjahr, da die Temperaturen dann am moderatesten sind. Die Winter können sehr kalt werden – zumindest nachts; die Sommer dagegen sehr heiss (in Einzelfällen bis zu 50°C).

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Weitere Artikel über Ägypten:

Thailand für Taucher: die besten Tauchspots

Posted by – Sonntag, 29. November 2009

 Tauchen Thailand

Foto: Zimmermann/Pixelio Pixelio

Tauchen entwickelt sich immer mehr zur Trendsportart, wahrscheinlich auch, weil man unter Wasser in eine andere Welt eintaucht, die gewohnten Geräusche, die ganze Hektik an Land zurücklässt und in das Medium eintaucht, wo alles herkommt aber doch alles so anders ist.

Viele haben die erste Berührung mit dem Tauchen im Urlaub; einige Reiseziele bieten sich ja quasi auch an, das Tauchen dort für sich zu entdecken bzw. zu erlernen.

Thailand gehört ganz sicher zu den lohnenswerten Tauchrevieren. Hier will ich Ihnen die besten kurz vorstellen:


Phuket ist nicht nur die größte Insel Thailands und einer der beliebtesten Touristenorte sondern auch ein hervorragender Tauchspot. Taucher können sich in der Andamansee an einer aquariumähnlicher Unterwasserwelt mit einer bunten Korallenwelt, zahlreichen Schwarmfischen und Manta-Rochen erfreuen.
Wer Anfänger ist, wird keine Probleme haben, einen Tauchkurs auch unter deutschsprachiger Führung zu finden.

Die Phi-Phi-Inseln, (Phi Phi Islands) sind inzwischen weltbekannt. Sie liegen ca. drei Bootsstunden von Phuket entfernt. Die Tauchgründe bestehen hier aus korallenbewachsenen Steilwänden und vielen Höhlen, in die man teilweise hieneintauchen kann. Taucher können hier neben den tropischen Schwarmfischen auch Leopardenhaie und Muränen finden.
1997 sank eine Fähre zwischen Phuket und den Phi Phi-Inseln. Das Wrack ist inzwischen stark mit Muscheln bewachsen und hier befinden sich ständig große Fischschwärme, weshalb ein Tauchgang ebenfalls lohnt.

Die Inselgruppe der Similan Islands besteht aus neun Inseln, von denen an vier getaucht werden kann. Sie liegen etwa 80 km nordöstlich von Phuket. Die Tauchspots sind die fischreichsten Thailands. Großfische sind zwar seltener geworden, dennoch besteht die Chance, Mantas, Wal- oder Leopardenhaie zu sehen. Daneben gibt es Schildkröten, Langusten, Röhrenwürmer, Tintenfische, Barrakuda- und Makrelenschwärme.
Seit 1982 sind die Similan Islands Nationalparkgebiet und das Tauchen bloss eingeschränkt möglich, um die Unterwasserwelt zu schützen.

Khao Lak hat durch den Tsunami am 26.12.2004 traurige Berühmtheit erlangt. Der Küstenabschnitt von Khao Lak liegt ca. 80 km nördlich Phuket an der Adamansee. Die Tauchspots direkt vor Khao Lak sind nicht sehr tief (bis zu 10 Meter). Zu sehen gibt es Kleinfische und Weichtiere.

Weitere Artikel über Thailand:


Tauchen: die besten Tauchspots weltweit

Posted by – Samstag, 28. November 2009

 tauchen

Foto: gnubier/Pixelio Pixelio

Farbenfrohe Fische, prachtvolle Korallenriffe und das Gefühl der Schwerelosigkeit – Tauchurlaub liegt im Trend und fasziniert immer mehr Menschen.

Man kann nun drüber streiten, welches die schönsten Tauchspots von allen sind. Einige von den unumstrittenen schönen, und zwar solche, von denen die meisten auch für Einsteiger gut geeignet sind, sollen hier kurz vorgestellt werden:

Bei Deutschen besonders beliebt ist das Rote Meer in Ägypten, wohl auch weil es eines der Tauchspots ist, welches halbwegs nahe liegt. Der Ort Safaga liegt nur etwa 60 km vom bekannten Touristenort Hurghada entfernt. Die Tauchplätze von Safaga sind hervorragend und auch in der Hochsaison nicht überlaufen.

Weitere Tauchspots rund um den Globus liegen erwartungsgemäß in warmen Gebieten: So sind die Malediven sind bekannt für erstklassige Tauchreviere. Besonders gut für Anfänger: Der Zugang zu den Riffen ist direkt vom Strand aus möglich, ohne dass man erst mit einem Boot aufs Meer hinausfahren muss. Auf den Malediven sind Begegnungen mit Großfischen wie Mantas, Stachelrochen, Barrakudas, Napoleons oder Riffhaie keine Seltenheit. Zudem locken Höhlen und Felsformationen sowie spannende Tauchkanäle.

Auch die Karibik rühmt sich, ein hervorragendes Tauchparadies zu sein. Insbesondere Curaçao, eine der drei niederländischen Antillen, setzt auf Tauchtouristen.

Insbesondere im Südwesten der Insel locken idyllische Buchten und Badestrände sowie mehr als 40 offiziell ausgewiesene, geschützte Tauchplätze. Curacao ist nicht ohne Grund eine der Top-Adressen für internationale Unterwasser-Fotowettbewerbe.

Und schliesslich: Die mexikanische Halbinsel Yucatán. Sie ermöglicht Höhlentauchen; ist allerdings nichts für Anfänger. Wassertemperaturen von 25 Grad, eine sehr schwache Strömung und Sichtweiten bis zu 100 Meter lassen das Tauchen in unzähligen Höhlen zu einem einzigartigen Erlebnis werden.


 Seeanemone  Tauchen Clownfisch

Fotos: gnubier und Knaddldaddl/Pixelio Pixelio

Auch der Stern hat Tauchprofis nach ihrer Meinung zu den besten Tauchspots befragt:
Für den Salzburger Meeresbiologen Robert Hofrichter, Geschäftsführer der Meeresschutzorganisation mare-mundi und Autor zahlreicher Fachartikel ist das persönliches Tauchparadies der nördliche Teil des Galapagos-Archipels.

“(…) Unten Korallen und bunte Fische, oben schwimmt ein Pinguin oder ein Leguan, dazwischen tummeln sich Haie – wo gibt es das schon?” Besonders angetan haben es ihm Wolf und Darwin, zwei kleine Inseln, die im Norden des Archipels liegen. “Die Vielfalt der Arten hier gehört zu den schönsten, beeindruckendsten Anblicken, die ich in meinem Leben genießen durfte.”
Einen Geheimtipp hat Hofrichter auch noch: Unter einem Felsen bei Darwin, der wie der Triumphbogen geformt ist, treffen Taucher recht häufig auf anmutige Seelöwen. Für den Menschen sind “solche Begegnungen immer ein Vergnügen. Es sei denn, es handelt sich um die Herren im Harem – denen geht man lieber aus dem Weg”.

Für Andreas Schuhmacher, der seit 7 Jahren als Filmer selbständig arbeitet, Dokumentationen produziert und Expeditionen begleitet, ist es Formentera. Hier ist das Leben nicht nur deutlich ruhiger als auf anderen Baleareninseln wie Mallorca oder Ibiza, hier hat er auch seinen persönlichen Traumspot gefunden. “La Plataforma” ist eine ehemalige Fischaufzuchtstation für Doraden, die jetzt wie ein überdimensionales Ufo wirkt: “Eine Szenerie, die fast schon surreal erscheint und dabei dennoch traumhaft schön ist.” Ein Tauchgang ist hier “Action ohne Ende”.
In Tiefen von 10 bis gut 30 Metern tummeln sich oftmals Hunderte Barrakudas, während sich auf den stählernen Überresten Bärenkrebse und Drachenköpfe wohlfühlen. Ganz besonders haben es ihm die zahlreichen Congers angetan, Meeraale, die über zwei Meter lang werden können.

Der österreichische Fotograf Wolfgang Pölzer, dessen preisgekrönte Bilder in Magazinen wie “Geo” oder “National Geographic World” erscheinen, ist es die Lembeh Strait, eine Schifffahrtsstraße zwischen Sulawesi und der kleinen Insel Lembeh. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele skurrile und seltene Fotomotive auf solch engem Raum.”
Bunte Mandarinfische, gut getarnte Anglerfische, bizarre Fangschreckenkrebse: Der Artenreichtum ist schier unglaublich. Dazu kommen die mit 10 bis 20 Meter relativ geringen Tauchtiefen, die dem Profifotografen unter Wasser lange Verweildauern ermöglichen.

Quelle: Stern

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Malediven- der ewige Traum von Sonne, Sand und Meer

Posted by – Freitag, 27. November 2009

 Malediven Sonnenuntergang
Foto: H. Hoppe/Pixelio Pixelio

Die Malediven- kaum ein anderes Reiseziel verbindet man wohl eher mit Sonne, türkisblauem Wasser und weissen Sand-Stränden.

Die Malediven sind eine Inselkette (der Name „Malediven“ bedeutet „Inselkette“) im Indischen Ozean nicht weit von der Südspitze Indiens und Sri Lanka entfernt. Sie bestehen aus mehreren Atollen und fast 2.000 Inseln, von denen 220 von Einheimischen bewohnt und 87 weitere für touristische Zwecke genutzt werden. Obwohl sich das Gebiet von Nord nach Süd über 820 Kilometer und von West nach Ost über 118 Kilometer erstreckt, beträgt die Landfläche insgesamt nur etwa 300 Quadratkilometer.
1/3 der Bevölkerung lebt auf der Hauptinsel Malé, die zugleich die einzige richtige Stadt der Malediven ist. Hätten Sie gewusst, dass Malé ist die am dichtesten besiedelte Stadt der Welt ist? Auf gerade einmal 2,7 Quadratkilometern leben über 100.000 Menschen!


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Die Malediven macht eine Besonderheit aus: Die Inseln liegen alle nur rund 1 Meter über dem Meeresspiegel, was sie besonders anfällig für den stetig ansteigenden Meeresspiegel macht.
Die höchste Erhebung der Malediven liegt auf auf der Insel Villingili im Addu-Atoll mit 2,4 m!

Um die Malediven verlaufende Riffe bieten den einzigen Schutz vor solchen Naturkatastrophen wie im Dezember 2004 vor dem verheerende Tsunami oder auch den manchmal heftigen Wirbelstürmen, die mit den Monsunen kommen. Die für die Urlauber zugänglichen Inseln sind mit Palmen und Brotfruchtbäumen bewachsen und von Sandstränden und klaren Lagunen umgeben.

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Tourismus auf den Malediven:
Auf den Malediven werden Tourismus-Inseln recht deutlich von denen der Einheimischen unterschieden. Die Malediver sind auf den Touristeninseln nur als Personal zugelassen. Touristen wiederum haben nur bedingt Zutritt auf Einheimischen-Inseln; in der Regel ist dies nur im Rahmen geführter Touren („Island-Hopping“) möglich. Darüber hinaus kann man eine staatliche Erlaubnis beantragen. Derartige Genehmigungen werden nur selten und unter strengen Auflagen erteilt.
Die Malediven sind seit Anfang 1970 begehrtes Reiseziel und seitdem wuchs der Tourismus des Landes schnell und stetig. Innerhalb weniger Jahre stellten die Einkünfte aus dem Fremdenverkehr den größten Teil des Bruttoinlandsprodukts dar. Heute bietet der Tourismus 22.000 Arbeitsplätze und trägt über 30% zum Bruttoinlandsprodukt der Inselrepublik bei.
Die meisten Hotels sind sogenannte Resorts, oftmals auf Privatinseln gelegen und gehören teilweise zu den besten Hotels der Welt.

Umweltschutz auf den Malediven:
Der Umweltschutz spielt auf den Malediven eine grosse Rolle- zumindest theoretisch. Praktisch wird das leider jedoch nicht immer eingehalten: Zwar besitzt jede Insel eine eigene Müllverbrennungsanlage und Müll soll gesammelt werden, häufig landet Bauschutt von Hotelanlagen häufig im Meer.
Das Interesse der Regierung besteht -natürlich- in möglichst vielen Unterkünften für die Touristen. Die meisten neuen Hotelinseln werden durch „landscaping“ in die gewünschte Form gebracht. Dies geschieht durch „Ausbaggern“ und Sandpumpen, was ungeheure Schäden an den Riffen hervorruft.
Früher gab es rund um die Malediven zudem eine gewaltige Menge an Haien, die jedoch fast sehr dezimiert wurde, weil Haie gejagt oder deren Flossen als Deikatesse heiss gegehrt sind.
Ende der 1990er-Jahre richtete die maledivische Regierung große Gebiete als Meeresnationalpark ein. In diesen Gebieten dürfen keine neuen Touristenunterkünfte errichtet werden. Da das Umweltbewusstsein auf den Malediven jedoch noch kaum vorhanden ist, bemühen sich Umweltschützer aus aller Welt dieses Bewusstsein in der Bevölkerung zu entwickeln und der Zerstörung der Riffe Einhalt zu gebieten.


Tauchen auf den Malediven:
Die Malediven stehen trotz aller Schwierigkeiten bzw der Herausforderungen der nächsten Jahre immernoch für eine atemberaubende Unterwasserwelt: Flache Unterwassergelände mit sanften Hängen, Steilwände und Tauchen an Wracks: die Tauchplätze auf den Malediven bieten überaus viel Abwechslung für Taucher jeder Erfahrungsstufe. Viele Touristeninseln verfügen über ein Hausriff, sodass jederzeit Tauchgänge von Land aus möglich sind. Die maledivische Regierung ist sich der Wichtigkeit ihrer Unterwasserschätze wohl bewusst: Im Oktober 1999 wurden die ersten zehn “protected areas” eingeführt, inzwischen beläuft sich die Zahl der schutzgebiete auf 25. In diesen Naturschutzzonen ist nur Tauchen, Fotografieren und Filmen gestattet.

Zu den Malediven reisen:
Bei der Einreise muss Sie ein mindestens noch sechs Monate gültiger Reisepass sowie das Rückflugticket vorlegen. Ein Visum wird am Flughafen für eine Aufenthaltsdauer bis zu 30 Tagen kostenfrei ausgestellt.

Von Deutschland aus startet mehrmals wöchentlich die LTU und die Condor von diversen deutschen Flughäfen nach Male. Air Lanka fliegt mehrmals pro Woche von Frankfurt mit Zwischenstopp in Colombo (Sri Lanka). Von der Schweiz aus startet seit kurzem in Zürich-Kloten die Edelweiss Air Nonstop nach Male. Von Wien aus gibt es einmal wöchentlich einen Code-Share-Flug von Austrian Airlines und Lauda Air über Dubai.
Nach Ankuft auf der Flughafeninsel Hulule geht es per Speedboot oder Airtaxi zu den Hotelinseln.

Klima und beste Reisezeit für die Malediven:
Die Malediven sind grds. ganzjährige zu bereisen. Die beliebteste Reisezeit beginnt im November und endet im April. Der Nordwest-Monsun bringt die Trockenzeit mit wenig Wind und beschert Sonnenhungrigen ein paar Extra-Sonnenstunden pro Tag. Zu dieser Zeit herrscht Hochsaison, die Resorts sind häufig komplett ausgebucht und die Preise entsprechend höher.
Der meiste Trubel herrscht in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, der teuersten Zeit auf den Malediven. Von Mai bis Oktober herrscht Südwest-Monsun, der Himmel ist öfter bedeckt, die Luftfeuchtigkeit höher und Regenfälle sind häufiger. Zu dieser Zeit ist Nebensaison, die Inseln sind leerer und die Preise niedriger.

Klima Malediven Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 30 31 31 31 31 31 30 30 30 30 30 30
Min. Temperaturen 25 25 26 26 26 26 26 26 25 25 25 25
Sonnenstunden 8 9 9 9 7 7 7 7 7 8 7 7
Regentage 4 4 6 9 13 13 13 13 16 15 13 12


Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Malediven: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für die Malediven: Fit-for-Travel