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Tauchen: die besten Tauchspots weltweit

Posted by – Samstag, 28. November 2009

 tauchen

Foto: gnubier/Pixelio Pixelio

Farbenfrohe Fische, prachtvolle Korallenriffe und das Gefühl der Schwerelosigkeit – Tauchurlaub liegt im Trend und fasziniert immer mehr Menschen.

Man kann nun drüber streiten, welches die schönsten Tauchspots von allen sind. Einige von den unumstrittenen schönen, und zwar solche, von denen die meisten auch für Einsteiger gut geeignet sind, sollen hier kurz vorgestellt werden:

Bei Deutschen besonders beliebt ist das Rote Meer in Ägypten, wohl auch weil es eines der Tauchspots ist, welches halbwegs nahe liegt. Der Ort Safaga liegt nur etwa 60 km vom bekannten Touristenort Hurghada entfernt. Die Tauchplätze von Safaga sind hervorragend und auch in der Hochsaison nicht überlaufen.

Weitere Tauchspots rund um den Globus liegen erwartungsgemäß in warmen Gebieten: So sind die Malediven sind bekannt für erstklassige Tauchreviere. Besonders gut für Anfänger: Der Zugang zu den Riffen ist direkt vom Strand aus möglich, ohne dass man erst mit einem Boot aufs Meer hinausfahren muss. Auf den Malediven sind Begegnungen mit Großfischen wie Mantas, Stachelrochen, Barrakudas, Napoleons oder Riffhaie keine Seltenheit. Zudem locken Höhlen und Felsformationen sowie spannende Tauchkanäle.

Auch die Karibik rühmt sich, ein hervorragendes Tauchparadies zu sein. Insbesondere Curaçao, eine der drei niederländischen Antillen, setzt auf Tauchtouristen.

Insbesondere im Südwesten der Insel locken idyllische Buchten und Badestrände sowie mehr als 40 offiziell ausgewiesene, geschützte Tauchplätze. Curacao ist nicht ohne Grund eine der Top-Adressen für internationale Unterwasser-Fotowettbewerbe.

Und schliesslich: Die mexikanische Halbinsel Yucatán. Sie ermöglicht Höhlentauchen; ist allerdings nichts für Anfänger. Wassertemperaturen von 25 Grad, eine sehr schwache Strömung und Sichtweiten bis zu 100 Meter lassen das Tauchen in unzähligen Höhlen zu einem einzigartigen Erlebnis werden.


 Seeanemone  Tauchen Clownfisch

Fotos: gnubier und Knaddldaddl/Pixelio Pixelio

Auch der Stern hat Tauchprofis nach ihrer Meinung zu den besten Tauchspots befragt:
Für den Salzburger Meeresbiologen Robert Hofrichter, Geschäftsführer der Meeresschutzorganisation mare-mundi und Autor zahlreicher Fachartikel ist das persönliches Tauchparadies der nördliche Teil des Galapagos-Archipels.

“(…) Unten Korallen und bunte Fische, oben schwimmt ein Pinguin oder ein Leguan, dazwischen tummeln sich Haie – wo gibt es das schon?” Besonders angetan haben es ihm Wolf und Darwin, zwei kleine Inseln, die im Norden des Archipels liegen. “Die Vielfalt der Arten hier gehört zu den schönsten, beeindruckendsten Anblicken, die ich in meinem Leben genießen durfte.”
Einen Geheimtipp hat Hofrichter auch noch: Unter einem Felsen bei Darwin, der wie der Triumphbogen geformt ist, treffen Taucher recht häufig auf anmutige Seelöwen. Für den Menschen sind “solche Begegnungen immer ein Vergnügen. Es sei denn, es handelt sich um die Herren im Harem – denen geht man lieber aus dem Weg”.

Für Andreas Schuhmacher, der seit 7 Jahren als Filmer selbständig arbeitet, Dokumentationen produziert und Expeditionen begleitet, ist es Formentera. Hier ist das Leben nicht nur deutlich ruhiger als auf anderen Baleareninseln wie Mallorca oder Ibiza, hier hat er auch seinen persönlichen Traumspot gefunden. “La Plataforma” ist eine ehemalige Fischaufzuchtstation für Doraden, die jetzt wie ein überdimensionales Ufo wirkt: “Eine Szenerie, die fast schon surreal erscheint und dabei dennoch traumhaft schön ist.” Ein Tauchgang ist hier “Action ohne Ende”.
In Tiefen von 10 bis gut 30 Metern tummeln sich oftmals Hunderte Barrakudas, während sich auf den stählernen Überresten Bärenkrebse und Drachenköpfe wohlfühlen. Ganz besonders haben es ihm die zahlreichen Congers angetan, Meeraale, die über zwei Meter lang werden können.

Der österreichische Fotograf Wolfgang Pölzer, dessen preisgekrönte Bilder in Magazinen wie “Geo” oder “National Geographic World” erscheinen, ist es die Lembeh Strait, eine Schifffahrtsstraße zwischen Sulawesi und der kleinen Insel Lembeh. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele skurrile und seltene Fotomotive auf solch engem Raum.”
Bunte Mandarinfische, gut getarnte Anglerfische, bizarre Fangschreckenkrebse: Der Artenreichtum ist schier unglaublich. Dazu kommen die mit 10 bis 20 Meter relativ geringen Tauchtiefen, die dem Profifotografen unter Wasser lange Verweildauern ermöglichen.

Quelle: Stern

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Malediven- der ewige Traum von Sonne, Sand und Meer

Posted by – Freitag, 27. November 2009

 Malediven Sonnenuntergang
Foto: H. Hoppe/Pixelio Pixelio

Die Malediven- kaum ein anderes Reiseziel verbindet man wohl eher mit Sonne, türkisblauem Wasser und weissen Sand-Stränden.

Die Malediven sind eine Inselkette (der Name „Malediven“ bedeutet „Inselkette“) im Indischen Ozean nicht weit von der Südspitze Indiens und Sri Lanka entfernt. Sie bestehen aus mehreren Atollen und fast 2.000 Inseln, von denen 220 von Einheimischen bewohnt und 87 weitere für touristische Zwecke genutzt werden. Obwohl sich das Gebiet von Nord nach Süd über 820 Kilometer und von West nach Ost über 118 Kilometer erstreckt, beträgt die Landfläche insgesamt nur etwa 300 Quadratkilometer.
1/3 der Bevölkerung lebt auf der Hauptinsel Malé, die zugleich die einzige richtige Stadt der Malediven ist. Hätten Sie gewusst, dass Malé ist die am dichtesten besiedelte Stadt der Welt ist? Auf gerade einmal 2,7 Quadratkilometern leben über 100.000 Menschen!


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Die Malediven macht eine Besonderheit aus: Die Inseln liegen alle nur rund 1 Meter über dem Meeresspiegel, was sie besonders anfällig für den stetig ansteigenden Meeresspiegel macht.
Die höchste Erhebung der Malediven liegt auf auf der Insel Villingili im Addu-Atoll mit 2,4 m!

Um die Malediven verlaufende Riffe bieten den einzigen Schutz vor solchen Naturkatastrophen wie im Dezember 2004 vor dem verheerende Tsunami oder auch den manchmal heftigen Wirbelstürmen, die mit den Monsunen kommen. Die für die Urlauber zugänglichen Inseln sind mit Palmen und Brotfruchtbäumen bewachsen und von Sandstränden und klaren Lagunen umgeben.

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Tourismus auf den Malediven:
Auf den Malediven werden Tourismus-Inseln recht deutlich von denen der Einheimischen unterschieden. Die Malediver sind auf den Touristeninseln nur als Personal zugelassen. Touristen wiederum haben nur bedingt Zutritt auf Einheimischen-Inseln; in der Regel ist dies nur im Rahmen geführter Touren („Island-Hopping“) möglich. Darüber hinaus kann man eine staatliche Erlaubnis beantragen. Derartige Genehmigungen werden nur selten und unter strengen Auflagen erteilt.
Die Malediven sind seit Anfang 1970 begehrtes Reiseziel und seitdem wuchs der Tourismus des Landes schnell und stetig. Innerhalb weniger Jahre stellten die Einkünfte aus dem Fremdenverkehr den größten Teil des Bruttoinlandsprodukts dar. Heute bietet der Tourismus 22.000 Arbeitsplätze und trägt über 30% zum Bruttoinlandsprodukt der Inselrepublik bei.
Die meisten Hotels sind sogenannte Resorts, oftmals auf Privatinseln gelegen und gehören teilweise zu den besten Hotels der Welt.

Umweltschutz auf den Malediven:
Der Umweltschutz spielt auf den Malediven eine grosse Rolle- zumindest theoretisch. Praktisch wird das leider jedoch nicht immer eingehalten: Zwar besitzt jede Insel eine eigene Müllverbrennungsanlage und Müll soll gesammelt werden, häufig landet Bauschutt von Hotelanlagen häufig im Meer.
Das Interesse der Regierung besteht -natürlich- in möglichst vielen Unterkünften für die Touristen. Die meisten neuen Hotelinseln werden durch „landscaping“ in die gewünschte Form gebracht. Dies geschieht durch „Ausbaggern“ und Sandpumpen, was ungeheure Schäden an den Riffen hervorruft.
Früher gab es rund um die Malediven zudem eine gewaltige Menge an Haien, die jedoch fast sehr dezimiert wurde, weil Haie gejagt oder deren Flossen als Delikatesse heiss gegehrt sind.
Ende der 1990er-Jahre richtete die maledivische Regierung große Gebiete als Meeresnationalpark ein. In diesen Gebieten dürfen keine neuen Touristenunterkünfte errichtet werden. Da das Umweltbewusstsein auf den Malediven jedoch noch kaum vorhanden ist, bemühen sich Umweltschützer aus aller Welt dieses Bewusstsein in der Bevölkerung zu entwickeln und der Zerstörung der Riffe Einhalt zu gebieten.


Tauchen auf den Malediven:
Die Malediven stehen trotz aller Schwierigkeiten bzw der Herausforderungen der nächsten Jahre immernoch für eine atemberaubende Unterwasserwelt: Flache Unterwassergelände mit sanften Hängen, Steilwände und Tauchen an Wracks: die Tauchplätze auf den Malediven bieten überaus viel Abwechslung für Taucher jeder Erfahrungsstufe. Viele Touristeninseln verfügen über ein Hausriff, sodass jederzeit Tauchgänge von Land aus möglich sind. Die maledivische Regierung ist sich der Wichtigkeit ihrer Unterwasserschätze wohl bewusst: Im Oktober 1999 wurden die ersten zehn “protected areas” eingeführt, inzwischen beläuft sich die Zahl der schutzgebiete auf 25. In diesen Naturschutzzonen ist nur Tauchen, Fotografieren und Filmen gestattet.

Zu den Malediven reisen:
Bei der Einreise muss Sie ein mindestens noch sechs Monate gültiger Reisepass sowie das Rückflugticket vorlegen. Ein Visum wird am Flughafen für eine Aufenthaltsdauer bis zu 30 Tagen kostenfrei ausgestellt.

Von Deutschland aus startet mehrmals wöchentlich die LTU und die Condor von diversen deutschen Flughäfen nach Male. Air Lanka fliegt mehrmals pro Woche von Frankfurt mit Zwischenstopp in Colombo (Sri Lanka). Von der Schweiz aus startet seit kurzem in Zürich-Kloten die Edelweiss Air Nonstop nach Male. Von Wien aus gibt es einmal wöchentlich einen Code-Share-Flug von Austrian Airlines und Lauda Air über Dubai.
Nach Ankuft auf der Flughafeninsel Hulule geht es per Speedboot oder Airtaxi zu den Hotelinseln.

Klima und beste Reisezeit für die Malediven:
Die Malediven sind grds. ganzjährige zu bereisen. Die beliebteste Reisezeit beginnt im November und endet im April. Der Nordwest-Monsun bringt die Trockenzeit mit wenig Wind und beschert Sonnenhungrigen ein paar Extra-Sonnenstunden pro Tag. Zu dieser Zeit herrscht Hochsaison, die Resorts sind häufig komplett ausgebucht und die Preise entsprechend höher.
Der meiste Trubel herrscht in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, der teuersten Zeit auf den Malediven. Von Mai bis Oktober herrscht Südwest-Monsun, der Himmel ist öfter bedeckt, die Luftfeuchtigkeit höher und Regenfälle sind häufiger. Zu dieser Zeit ist Nebensaison, die Inseln sind leerer und die Preise niedriger.

Klima Malediven Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 30 31 31 31 31 31 30 30 30 30 30 30
Min. Temperaturen 25 25 26 26 26 26 26 26 25 25 25 25
Sonnenstunden 8 9 9 9 7 7 7 7 7 8 7 7
Regentage 4 4 6 9 13 13 13 13 16 15 13 12


Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Malediven: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für die Malediven: Fit-for-Travel

Auge in Auge mit dem Weissen Hai: Tauchen in Südafrika

Posted by – Donnerstag, 29. Oktober 2009

 Hai
Foto: Ulla Trampert/Pixelio Pixelio

Wenn man von Haien liest- und dabei vor allem vom “Grossen Weissen”, dann fällt neben Australien fast immer auch Südafrika.

Wenn Sie nach Kapstadt reisen und überlegen, welche Touren Sie machen können, dann wird Ihnen auffallen, dass sich eine ganze Branche in Südafrika auf die Faszination “Tauchen mit dem Weisser Hai” spezialisiert hat und überall Shark Diving- das Tauchen in Käfigen angeboten wird.

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Sicher kann man dem ganzen skeptisch gegenüberstehen, schliesslich wird häufig das Klischee des “gefrässigen Killers” zu gern auch bedient. Was man jedoch daraus macht, ist einem selbst überlassen- vielleicht entwickelt sich ja auch eine Faszination für diese seit Jahrmillionen auf der Erde lebenden Tiere und man sieht ein, dass auch sie schützenswert sind und einen wichtigen Beitrag für das Ökosystem Meer leisten!

Nicht zuletzt deshalb stehen die Great Whites in Südafrika, Australien, Tasmanien und Kalifornien inzwischen auch unter Schutz.

Bekannt ist die Gegend um Gansbaai, 120 km, etwa 2 Autostunden von Kapstadt entfernt. Dort gibt es eine besondere geographische Gegebenheit: einen flachen und schmalen Kanal, der zwischen zwei von Pelzrobben bewohnten Felsinseln (Dyers Island und Geiser Island) fließt – Nirgendwo sonst auf der Welt sind so viele weisse Haie an einem Ort zu sehen wie hier. Und weil das so ist, ist Gansbaai inzwischen so etwas wie das Mekka der Haitaucher!

Folgende Wahrscheinlichkeiten bestehen, beim Tauchen einen Weissen Hai zu sehen:

  • Sommer (November – März ): 60 – 70 % Chance
  • Winter Monate (April – Oktober) :80 – 99% Chance


Ablauf:
Beim Haitauchen werden die Taucher in einem speziellen und extrem stabilen Stahlkäfig ins Wasser gelassen. Der Käfig ist nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche und nahe am Boot, so dass sich die Taucher in etwa einen Meter unter der Wasseroberfläche befinden. Mit Fischabfällen werden die Haie angelockt und dann heisst es Hoffen, dass sich ein möglichst grosses Exemplar blicken lässt.
Diese Art von Tauchen ist allerdings nur erfahrenen Tauchern mit Taucherausweis erlaubt, da sie für unerfahrene Taucher zu gefährlich sein könnte! Ausserdem gibt es gesetztlich verankerte Richtlinien, die vorschreiben, dass die Tiere in keiner Form beeinträchtigt oder gar verletzt werden dürfen!

Die beste Möglichkeit mit einem “Great White” zu tauchen bzw ihn zu sehen, bieten Touren von einem bis zu mehreren Tagen. Wer sich nicht direkt ins Wasser traut, hat auch die Möglichkeit, diesen faszinierenden Tiere vom Boot aus bei einer Haifütterung zuzuschauen. Die Touristen können vom sicheren Boot aus Fotos machen oder Filme drehen.

Neben dem grossen Weissen Hai können auch andere wilde Tierarten, zum Beispiel Robben, Kormorane, Pinguine oder Wale und Delphine beobachtet werden bzw. es werden spezielle Touren für das Tauchen mit Delphinen oder das Whale Watching angeboten.

empfehlenswerte Literatur:

weitere Artikel über Südafrika:

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Südafrika: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Südafrika: Fit-for-Travel
Informationen über den Weissen Hai bei Wikipedia: Wikipedia
Wunderschöne & atemberaubende Fotostrecke vom “Weissen Hai” in der Zeit

ABC- Aruba, Bonaire und Curacao

Posted by – Montag, 26. Oktober 2009

 Tauchen Bonaire
Foto: p-v-k/Pixelio Pixelio

ABC- das kannten Sie bisher nur aus der Schule?
ABC- das sind aber auch die Inseln vor der Küste Venezuelas. A für Aruba, B= Bonaire und C für Curaçao.

Bonaire und Curaçao sind als Niederländischen Antillen niederländisches Überseegebiet. Dazu gehörte bis 1986 auch Aruba, welches sich dann jedoch offiziell von den Niederländischen Antillen trennte und zu einem eigenen autonomen Staat innerhalb des Königreichs der Niederlande wurde.
Geographisch gehören alle 3 Inseln zur Inselgruppe der Kleinen Antillen und zur Karibik. Bonaire und Curacao gehören zudem zu den Inseln unter dem Winde.


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Der niederländische Einfluss findet sich überall: so ist die Amtssprache Niederländisch.
Papiamentu, eine Kreolsprache hingegen ist Umgangssprache; sie ist eine Mischung aus Portugiesisch, Spanisch, Niederländisch und Englisch.
In der Hauptstadt Willemstad findet man die typischen farbenfrohen holländischen Giebelhäuser und viele prachtvolle Landhäuser reicher Plantagenbesitzer.

Die Haupteinnahmequelle auf den ABC-Inseln ist der Tourismus und Touristen finden hier ein ein Taucher- und Surfparadies.


Curaçao ist mit 444 Quadratkilometern die grösste der ABC-Inseln. Jeder hat den Namen Curaçao wohl schon einmal gehört: Aus den Schalen der auf der Insel wachsenden Bitterorangen (Pomeranzen) wird der nach der Insel benannte Likör Curaçao hergestellt.
Auf Curaçao liegen die meist sehr luxeriösen Hotels an schönen Sandstränden von Piscadera Bay und St. Marie. Am privaten Korallenstrand mit eigenem Hausriff kann man die Unterwasserwelt erkunden.

Bonaire wird auch als Insel der Flamigos bezeichnet. Sie ist die zweitgrösste der ABC-Inseln und Taucher finden hier eine atemberaubende Unterwasserwelt: Seit 1971 wird diese vom Bonaire Marine Park geschützt, seit 1997 ist sie auch Naturschutzgebiet.
Intakte Riffe und klares Wasser ziehen jedes Jahr um die 50.000 Touristen -vor allem aus den USA- zum Tauchen und Schnorcheln an.

Besondere Tauchplätze auf Bonaire:

  • 1000 Steps (im Norden der Insel)
  • Angel City (im Süden der Insel)
  • das Wrack der Hilma Hooker

An den langen Sandstränden von Kradlendijik kann man die Seele baumeln lassen.

Aruba ist 25 Kilometer nördlich von Venezuela gelegen. Sie ist die kleinste (30 km lang und max. 9 km breit) der ABC-Inseln und sehr flach. Aruba liegt außerhalb der Orkanzone und bietet mit ganzjährigem Sonnenschein und kühlenden Passatwinden ideale Bedingungen für Surfer und Wellenreiter.
Zu den schönsten Seiten Arubas gehört aber auch die Vegetation der Insel. Die Landschaft erhält durch üppige Kakteen, Aloepflanzen und die unverwechselbaren Silhouetten der Divi-Divi-Bäume einen ganz besonderen Reiz.

empfehlenswerte Literatur:

Die ABC-Inseln bereisen:
Von Deutschland aus erreicht man die Niederländischen Antillen in 12 – 14 Stunden Flugzeit. Die holländische Fluggesellschaft KLM fliegt in Kooperation mit weiteren Fluglinien von Frankfurt, Wien und Zürich nach Curacao (Zwischenstop in Amsterdam).

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Da die ABC-Inseln zu den Niederlanden gehören, gelten für sie dieselben Einreisebestimmungen wie für die Niederlande selbst. Man benötigt lediglich einen Reisepass der noch mindestens 6 Monate gültig sein muss sowie ein Rückreise/Weiterreiseticket. Ein Visum ist nicht erforderlich sofern man nicht vorhat, länger als 3 Monate zu bleiben.

Klima und beste Reisezeit:
Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur liegt das ganze Jahr über bei warmen 28 °C; die Luftfeuchtigkeit ist erträglich, so dass die ABC-Inseln das ganze Jahr über bereist werden können.
Die ideale Zeit ist vielleicht am ehesten von Mai bis Mitte Dezember da dann geringere Nebensaisonpreise (-30-50%) verlangt werden.
Die Hochsaison für Kreuzfahrtschiffe, die auf den ABC-Inseln anlegen beginnt im Oktober und endet im April. Außerhalb dieser Zeit sind die Hafenstädten ruhig.
Für Curaçao eignet sich auch der Februar- da hier Karneval gefeiert wird. Allerdings sollte man frühzeitig buchen und auf höhere Preise gefasst sein.

Klima Aruba Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 30 30 30 31 32 32 32 33 33 32 31 30
Min. Temperaturen 24 24 24 25 26 26 26 26 26 26 25 24
Sonnenstunden 8 9 9 8 8 8 9 9 9 8 8 8
Regentage 7 4 3 2 3 3 3 3 4 6 8 9