![]() Foto: surya/Pixelio Pixelio |
Der Winter hat Einzug gehalten und das positive, das man ihm und der Kälte abgewinnen kann, ist, das beizeiten auch mal Schnee fällt und man Skifahren kann. Nun bietet Deutschland und die umliegenden Länder ja schon eine Menge an Möglichkeiten; seltener denkt man daher vielleicht an weiter entfernt liegenden Länder zum Skifahren.
Wenn man über die USA liest und die dortige Skiregion, dann fällt immer wieder Aspen in Colorado- DAS Skigebiet der USA, in dem vor allem die Promintenten die Pisten hintenwedeln. Aspen, das einstige Silberminen- städtchen ist Amerikas bekanntester Skiort und gilt als das St. Moritz der USA. |
6.000 Einwohner hat das kleine Örtchen Aspen selber rund 1,3 Millionen Snowboard- und Skigäste bevölkern Aspen in etwa pro Jahr. Bisher kommen nur etwa tausend davon aus Deutschland!
Aber auch der, der nicht allzuviel Wert darauf liegt, auf der gleichen Piste wie Harrison Ford oder Jack Nicholson hinab ins Tal zu sausen, man wird von Aspen begeistert sein: die für Aspen so typischen roten Ziegelhäuser im viktorianischen Stil, edle Shops, Boutiquen und Galerien verliehen der Stadt ein ganz besonderes Flair. Das Beste an Aspen/Colorado aber sind die fantastischen Skimöglichkeiten: Aspen liegt in rund 2.400 Meter Höhe und der Ausblick auf die umliegenden Viertausender ist atemberaubend, die Abfahrten schier endlos. Die Lage Aspens inmitten des amerikanischen Kontinents bringt “trockenen” Schnee mit sich. Der Feuchtigkeit spendende Pazifik ist rund 1500 Kilometer entfernt, und die umliegenden Wüsten und Salzseen entwässern die Luft ebenfalls. Die kalten Schnee- Kristalle legen sich wie weißer Puder über die Landschaft und auf dem extrem trockenen “Champagnerschnee“, wie ihn die Einheimischen nennen, fährt es sich wie auf Watte.
Wer waldgesäumte Abfahrten mag, auch der kommt in Aspen auf seine Kosten: die Baumgrenze ist in Colorado mit über 3.000 Metern deutlich höher als in den Alpen. Durch den Schattenwurf der Bäume ist die Sicht auf der Piste auch bei nebeligem Wetter immer noch gut.
Dass die USA bekanntermassen das Serviceland Nummer eins sind, merkt der Besucher auch in Aspen: Schlangen am Lift gibt es keine, und die sperrigen Skier werden dem Gast vielerorts für den Weg zum Bus oder zum Lift abgenommen. Auf den Pisten selbst geht es gesittet zu. Patrouillen sprechen Verwarnungen aus oder ziehen notfalls auch den Skipass ein. Wenn dennoch etwas passiert, kommt der Ort für die Kosten auf. Wer am nächsten Tag woanders fahren will, auch das geht: Er kann seine Ski für wenige Dollar abends in das nächste Skigebiet transportieren lassen. und wenn das kein Service ist: Am Rande der Pisten werden kostenlos heißer Apfelsaft, Kekse und Mineralwasser gereicht. Dafür ist der Skipass aber auch recht teuer: Umgerechnet rund 50 Euro kostet ein Tagesticket; ein Ticket für 6 Tage ca. 444 $ Tip: Wer schon in Deutschland bucht, bekommt es ihn um die Hälfte billiger.
Anreise nach Aspen:
Man fliegt über Denver zum kleinen Flughafen von Aspen, der nur sieben Kilometer von der Stadt entfernt ist. Die meisten Hotels bieten einen Shuttleservice an. Die vier Skiberge von Aspen sind mit kostenlosen Skibussen verbunden.
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